Achille D’Orsi

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Achille D’Orsi (* 6. August 1845 in Neapel; † 8. Februar 1929 ebenda) war ein italienischer Bildhauer.

In Neapel am königlichen Institut ausgebildet, ging er als Stipendiat 1875 nach Rom. Nach seiner Rückkehr nach Neapel entwarf er für seine ursprüngliche Lehranstalt die Porträtfigur des Malers Salvator Rosa. Seine Skulptur Die Parasiten, zwei charakteristische Figuren aus dem Volksleben des alten Rom, erregte auf der Ausstellung in Neapel 1877 großes Aufsehen: Die Gipsgruppe erhielt den ersten Preis und wurde von König Viktor Emanuel II. angekauft.

Da D’Orsis Stil sich zu immer stärkerer Detaillierung entwickelte, wandte er sich dem Erzguss zu, der dies in höherem Maß erlaubt. Bekannte Werke dieser Periode sind Fischerknaben mit Seetieren, Der Sämann und Das Vöglein.

D’Orsi repräsentierte in der italienischen Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts den bis ins äußerste Detail gehenden, virtuos ausgeführten Realismus.

[Bearbeiten] Literatur

  • Maria Simonetti De Marinis (Red.): Il tempo, la vita e l’arte di Achille d’Orsi. Ricerche, testimonianze e documenti. L’Aquila, Rom 1984, ISBN 88-7006-021-7.
Meyers Konversationslexikons logo.svg Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
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