Achurjan

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Achurjan
Arpaçay
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Achurjan bei Ani

Achurjan bei Ani

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Armenien, Türkei
Flusssystem Kura
Abfluss über Aras → Kura → Kaspisches Meer
Ursprung Arpi-See
41° 4′ 4″ N, 43° 39′ 12″ O41.06766743.6534172023
Quellhöhe 2023 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Aras40.13138943.648472Koordinaten: 40° 7′ 53″ N, 43° 38′ 54″ O
40° 7′ 53″ N, 43° 38′ 54″ O40.13138943.648472
Länge 186 km[1]
Einzugsgebiet 9670 km²[1]
Linke Nebenflüsse Karangum
Rechte Nebenflüsse Karachan, Kars, Tscharjun, Aladschan, Tekor
Durchflossene Stauseen Achurjan-Stausee
Verlauf des Achurjan (engl. Akhurian)

Verlauf des Achurjan (engl. Akhurian)

Der Achurjan (armenisch Ախուրյան; türkisch Arpaçay) ist ein linker Nebenfluss des Aras in Armenien.

Der Achurjan hat seinen Ursprung im Arpi-See in der nordwestarmenischen Provinz Schirak. Er fließt in überwiegend südlicher Richtung. Dabei fließt er in einer Felsschlucht bei Marmaschen westlich an der Stadt Gjumri vorbei. Später wird er auf einer Länge von 20 km zum Achurjan-Stausee aufgestaut, der zur Feldbewässerung dient. Der Kars, ein rechter Nebenfluss, in dessen Einzugsgebiet der See Çıldır Gölü liegt, mündet von Westen kommend in den Stausee. Unterhalb der 1980 fertiggestellten Staumauer bildet der Achurjan im weiteren Verlauf die Grenze zur Türkei. Schließlich mündet er nahe der historischen Stadt Bagaran in den Aras.

Der Achurjan hat eine Länge von 186 km. Er entwässert ein Areal von 9670 km².

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Achurjan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Artikel Achurjan in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)