Ackerzahl

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Als Ackerzahl (AZ), auch „Ackerwertzahl“ oder „Bodenpunkte“ (BP), wird ein Zahlenwert bezeichnet, der die Qualität einer Ackerfläche kennzeichnet. Sie wird ausgehend von der Bodenzahl durch Zu- und Abschläge auf Grund zusätzlicher Faktoren wie Klima oder ausgewählter Merkmale wie z.B. Hangneigung und Waldschatten ermittelt.[1] Die Ackerzahl kann als Korrektur der Bodenzahl unter Bewertung der natürlichen Bedingungen des Standortes gesehen werden.[2]

Die Skala möglicher Werte reicht von 7 (sehr schlecht) bis 100 (sehr gut), wobei eine Ackerzahl von 50 bedeutet, dass dieser Boden ungefähr die Hälfte des Reinertrags eines optimalen Bodens bringt. Optimale Böden gibt es in Deutschland in der Hildesheimer Börde, Magdeburger Börde oder Soester Börde. Flächen mit einer Ackerzahl von unter 20 gelten als landwirtschaftlich kaum noch nutzbar. Der beste in der Magdeburger Börde gelegene Boden in Deutschland wurde bei der Einführung der Ackerzahl mit 100 definiert.

Ein Kartenwerk, aus welchem die Ackerwertzahl hervorgeht, ist die DGK 5 Bo, welche im Zuge der Reichsbodenschätzung 1934 erarbeitet wurde.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Beiträge zum Bodenschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Böden in Mecklenburg-Vorpommern , Abriss ihrer Entstehung, Verbreitung und Nutzung, 2. Auflage, Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern, 2005
  2. Lehrbuch der Bodenkunde,16. Auflage, Blume et. al., Spektrum Akademischer Verlag, 2010
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