Acquaviva

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Acquaviva (Begriffsklärung) aufgeführt.
Acquaviva (San Marino)
Wappen der Gemeinde Acquaviva
Italien Chiesanueva Montegiardino Fiorentino Faetano Acquaviva Serravalle Domagnano Stadt San Marino Borgo MaggioreLage der Gemeinde innerhalb San Marinos
Über dieses Bild
Geografische Lage 43° 57′ N, 12° 25′ O43.94638888888912.422222222222457Koordinaten: 43° 57′ N, 12° 25′ O
Höhe 457 m s.l.m.
Fläche 4,86 km²
Einwohner 2096 (31. Dezember 2012)
Bevölkerungsdichte 431 Einw./km²
Postleitzahl RSM-47892
Vorwahl +387

Acquaviva (Castello di Acquaviva) ist eine Gemeinde (italienisch Comune, sanmarinesisch Castello) von San Marino.

Geografie[Bearbeiten]

Sie hat 2.096 Einwohner und eine Oberfläche von 4,86 km².

Acquaviva grenzt an die sanmarinesischen Gemeinden Borgo Maggiore und San Marino und an die italienischen Gemeinden San Leo und Verucchio (beide Provinz Rimini), Region Emilia-Romagna und liegt im Westen der Republik am Berg Monte Cerreto sowie am Fluss Rio San Marino (auch Torrente San Marino genannt), der später in die Marecchia mündet.

Zu den Ortsteilen (italienisch Frazione, sanmarinesich Curazie) gehören Gualdicciolo (450 Höhenmeter) und La Serra (450 m).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Legende nach ließ sich der hl. Marinus erstmals auf sanmarinesischem Gebiet bei den Rupe della Baldasserona nieder, die auf dem Gebiet des heutigen Aquaviva liegen. Der Name dieser Gemeinde ist auf eine wichtige örtliche Wasserquelle zurückzuführen. Diese Wasserquelle entspringt zu Füßen des Montecerreto, einem von Pinien bewaldeten Hügel. Hier befindet sich der Legende nach die Grotte, in die Marino sich ins Exil flüchtete. Das älteste heilige Gebäude von Acquaviva ist die Kirche Chiesa di Sant’Andrea und hat uralte Ursprünge. Es scheint, als stamme der erste Aufbau aus dem 3. Jahrhundert, und dass der Heilige Marino selbst dazu beigetragen habe. Es war ein kleines dem heiligen Petrus gewidmetes Heiligtum, das seinerseits aus einem heidnischen Kultort zu Ehren des Gottes Mercurius hervorging, in dem sogar eine Bronzestatue gefunden wurde. Erstmals dokumentiert wurde die Kirche 1253.[1] 885 wurde im Corte di Stirvano das Dokument Placito Feretrano ausgestellt, es ist bis heute das älteste Dokument der Republik San Marino.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In der Umgebung Acquavivas liegt auch eine der weltberühmten Motocrosspisten (Pista della Baldasserona), die 1968 eingeweiht wurde. An der Grenze zu Italien befindet sich in Gualdicciolo das nach Serravalle zweitgrößte Industriegebiet von San Marino.

Sport[Bearbeiten]

Der Ort ist Heimat des Fußballvereins SS Virtus, der an der Meisterschaft Campionato Sammarinese di Calcio teilnimmt. 1988 konnten sie den Trofeo Federale gewinnen.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Acquaviva – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Webseite von La-repubblica-di-san-marino.com zu Acquaviva, abgerufen am 29. September 2011