Acrylsäuremethylester
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Acrylsäuremethylester | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
|
|||||||||||||||||||||
| Summenformel | C4H6O2 | |||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 96-33-3 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose, stechend riechende, flüchtige, leichtentzündliche Flüssigkeit[1] |
|||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 86,09 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig |
|||||||||||||||||||||
| Dichte |
0,95 g·cm−3[1] |
|||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
80 °C[1] |
|||||||||||||||||||||
| Dampfdruck | ||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
mäßig in Wasser (52 g·l−1 bei 25 °C)[1] |
|||||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,3984[2] |
|||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||
| MAK |
5 ml·m−3 oder 18 mg·m−3[1] |
|||||||||||||||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||||||||
Acrylsäuremethylester ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Acrylsäureester und damit auch der Carbonsäureester. Sie liegt in Form einer farblosen, stechend riechenden Flüssigkeit vor.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Eigenschaften
Die Dämpfe sind 2,97 mal schwerer als Luft.[1]
[Bearbeiten] Verwendung
Acrylsäuremethylester wird zur Herstellung von Polyamidoamin-Dendrimeren (typischerweise durch eine Michael-Addition mit einem primären Amin) verwendet. Weiterhin wird es häufig zur Herstellung von Copolymeren (z. B. mit Styrol oder Ethylen[4]) eingesetzt.
[Bearbeiten] Sicherheitshinweise
Acrylsäuremethylester ist leichtentzündlich (Flammpunkt −3 °C[1]), neigt zur spontanen Polymerisation (als Stabilisator wird deshalb oft in geringer Menge Hydrochinonmonomethylether zugesetzt) und seine Dämpfe bilden mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch.
[Bearbeiten] Weblinks
- IR-Spektrum von Methylacrylat
- Herstellung und Verwendung von Polymerperoxiden als Initiatoren der radikalischen Polymerisation von Methylmethacrylatsystemen
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h i j Eintrag zu CAS-Nr. 96-33-3 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 5. November 2007 (JavaScript erforderlich).
- ↑ CRC Handbook of Tables for Organic Compound Identification, Third Edition, 1984, ISBN 0-8493-0303-6.
- ↑ a b Eintrag zu CAS-Nr. 96-33-3 im European chemical Substances Information System ESIS (ergänzender Eintrag)
- ↑ Vorlesungsscript über Polyolefine an der Uni Kassel