Actavis

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Actavis
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1956
Sitz Steinhausen ZG, Schweiz
Leitung Claudio Albrecht (CEO)
Mitarbeiter 10.500 (2010)
Umsatz 1.8 Mrd. US-Dollar (2010)
Branche Pharmakonzern
Produkte Generika
Website www.actavis.com

Actavis ist eine schweizerische Pharmafirma mit Wurzeln in Island, die sich auf Generika spezialisiert hat. Sie ist eine der größten generischen Pharmafirmen der Welt, der Jahresumsatz beträgt etwa 2 Milliarden US-Dollar (Stand 2005). Das Unternehmen ist weltweit aktiv. Die Zentrale befindet sich in Hafnarfjörður nahe Reykjavík (Island), aber mehrere wichtige Abteilungen, z. B. die Pharmakovigilanz, haben ihren Sitz in Dänemark. Gründer war Björgólfur Thor Björgólfsson. Am 23. Juni 2010 wurde Claudio Albrecht zum neuen CEO ernannt.

Recht bemerkenswert ist der "Recherche-Service Evidenzbasierte Medizin", den die Actavis-Niederlassungen in Österreich und der Schweiz Ärzten nach Registrierung kostenlos anbieten. Recherchen werden von einer österreichischen Universität durchgeführt und die Ergebnisse dem Anfragenden zur Verfügung gestellt.

Geschichte [Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1956 als Pharmaco gegründet. Bis Ende der 1990er-Jahre hatte Actavis weniger als 100 Mitarbeiter und bediente nur den isländischen Markt. 1999 wurde der bulgarische Mitbewerber Balkanpharma übernommen. Seit damals wurden mehr als 25 Unternehmen gekauft.

Actavis ist heute in 40 Ländern vertreten, seine Produkte werden in 60 Ländern verkauft.

Hauptanteilseigner war der isländische Milliardär Björgólfur Thor Björgólfsson, der über seine Investmentfirma Novator 80 Prozent an Actavis hielt. Aufgrund der isländischen Finanzkrise im Oktober 2008 hat er diese Beteiligung jedoch abgestoßen.

Im Jahr 2011 verlegte der Generika-Konzern Actavis ihren Sitz von Island nach Steinhausen im Kanton Zug in der Schweiz. Schon im Jahr 2012 wurde Actavis vom US-Generikahersteller Watson Pharmaceuticals für 4,25 Milliarden Euro übernommen. [1]

Quellen [Bearbeiten]

  1. Generikariese Watson schluckt Schweizer Rivalen Actavis, Reuters, April 2012

Weblinks [Bearbeiten]