Adäquatheit (Logik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Adäquatheit bezeichnet in der Logik die Eigenschaft eines Kalküls, vollständig und korrekt zu sein. Adäquatheit ist eine Beziehung zwischen einem semantisch definierten Folgerungsoperator \models und einem syntaktisch definierten Herleitungs- oder Ableitbarkeitsoperator \vdash, die besagt, dass alles, was syntaktisch hergeleitet werden kann, auch semantisch gefolgert werden kann, und umgekehrt:

\Gamma \models G\quad genau dann, wenn \quad \Gamma \vdash G

Das bedeutet, dass „sich die Begriffe der Beweisbarkeit und der Ableitbarkeit im Kalkül mit den jeweiligen Begriffen der Allgemeingültigkeit und der logischen Folgerung decken“.[1] Jede Tautologie ist dann also auch ein Theorem, und umgekehrt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Hoyningen-Huene, Logik (1998), S. 270
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge