Adalbert Duschek

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Adalbert Duschek (* 2. Oktober 1895 in Mödling; † 7. Juni 1957 in Wien) war ein österreichischer Mathematiker.

Leben[Bearbeiten]

Duschek besuchte das Gymnasium in Wien (Abitur 1914) und studierte danach an der Technischen Hochschule Wien Mathematik. 1921 promovierte er dort und war ab 1920 Assistent. Ab 1930 war er Privatdozent an der Universität Wien. Ab 1936 war er außerordentlicher Professor an der TU Wien, wo er 1945 Professor wurde, nachdem er während des Zweiten Weltkriegs technischer Angestellter und Berater der ELIN AG war.

Duschek schrieb ein Lehrbuch der Tensorrechnung und gab 1928 eines der grundlegenden Werke der Tensoranalysis, Tullio Levi-Civitas „Absolutes Differentialkalkül“, in deutscher Übersetzung bei Springer heraus.

Duschek war auch Politiker. Er war als SPÖ-Mitglied von 1945 bis 1957 Mitglied des Bundesrats.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • Vorlesungen über höhere Mathematik, 4 Bände, Springer 1949, 3. Auflage 1960
  • mit August Hochrainer: Grundzüge der Tensorrechnung in analytischer Darstellung, 3 Bände, Springer, 1946, 4. Auflage 1961 (Bd.1 Tensoralgebra, Bd.2 Tensoranalysis, Bd.3 Anwendungen in Physik und Technik)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)