Adalbert von der Recke

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Adalbert von der Recke (2014)

Adalbert Baron von der Recke (* 4. Oktober 1930 in Braunschweig) ist ein deutscher Offizier (Generalmajor a.D.).

Leben[Bearbeiten]

Von der Recke trat 1951 in den niedersächsischen Polizeidienst ein.

Nach der Aufstellung der Bundeswehr wurde er 1956 Offizieranwärter des Heeres. Er wurde dann u.a. als Kompaniechef, Taktiklehrer an der Offizierschule des Heeres und Kommandeur des Panzerbataillons 34 in Celle verwendet. Von 1980 bis 1983 war er Kommandeur der Panzerbrigade 3 in Nienburg und von 1983 bis 1987 des Zentrums Innere Führung (ZInFü) in Koblenz. Von 1987 bis 1991 war er Befehlshaber des Wehrbereichskommandos II in Hannover. Danach trat er in den Ruhestand.

Er war Mitglied der Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, und stellvertretender Vorsitzender des Beirats für die Ev.Militärseelsorge. Von 1993 bis 2003 war er Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.[1] Heute ist er Ehrenvorsitzender.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Soldat aus Gewissensgründen. Lutherhaus Verlag, Hannover 1984, ISBN 3-87502-249-1.
  • Feindbild und Feindesliebe. Gedanken eines Christen in Uniform. Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1988, ISBN 3-7859-0553-X.

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto J. Groeg: Who's who in Germany. Band 1: A–L. 7. Ausgabe, München 1980, S. 1797.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adalbert von der Recke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens für Baron Adalbert von der Recke, Niedersächsisches Kultusministerium, 1. März 2010.