Adalbertkirche (Königsberg)

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Adalbertkapelle heute

Die Adalbertkirche ist eine ehemalige römisch-katholische Kirche in Kaliningrad.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Adalbertkapelle im Königsberger Stadtteil Amalienau wurde 1904 nach Plänen des Architekten Friedrich Heitmann errichtet. 1932 wurde sie durch einen Erweiterungsbau zur Kirche St. Adalbert ausgebaut.

Das Patrozinium erinnert an den hl. Adalbert von Prag, Glaubensbote bei den Prußen und Märtyrer am Frischen Haff.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche leichtere Kriegsschäden. Danach wurde der Erweiterungsbau abgerissen und in dem verbliebenen Altbau der Kapelle eine Fabrikationsanlage eingerichtet. Seit 1975 ist das Innere in drei Geschosse aufgeteilt. Im Chor und im schlanken Turm befindet sich eine Ionosphäre-Forschungsanstalt.

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Robert Albinus: Königsberg-Lexikon. Stadt und Umgebung. Flechsig, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1.
  • Richard Armstedt: Geschichte der königlichen Haupt- und Residenzstadt Königsberg in Preußen. Reprint der Originalausgabe, Stuttgart 1899.
  •  Fritz Gause: Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preussen. 3 Bände, Böhlau, Köln 1996, ISBN 3-412-08896-X.
  •  Jürgen Manthey: Königsberg – Geschichte einer Weltbürgerrepublik. Hanser, München 2005, ISBN 3-446-20619-1.
  •  Gunnar Strunz: Königsberg entdecken. Zwischen Memel und frischem Haff. Trescher, Berlin 2006, ISBN 3-89794-071-X.
  •  Baldur Köster: Königsberg. Architektur aus deutscher Zeit. Husum Druck, Husum 2000, ISBN 3-88042-923-5.

54.71475277777820.465444444444Koordinaten: 54° 43′ N, 20° 28′ O