Adam Ledwoń
| Adam Ledwoń | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Adam Ryszard Ledwoń | |
| Geburtstag | 15. Januar 1974 | |
| Geburtsort | Olesno, Polen | |
| Sterbedatum | 11. Juni 2008 | |
| Sterbeort | Klagenfurt, Österreich | |
| Größe | 180 cm | |
| Position | Mittelfeldspieler (defensives Mittelfeld) | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Małapanew Ozimek Odra Opole |
||
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1991–1998 1998–1999 1999–2000 2000–2002 2002–2005 2005–2007 2007–2008 |
GKS Katowice Bayer 04 Leverkusen Fortuna Köln Austria Wien VfB Admira Wacker Mödling SK Sturm Graz SK Austria Kärnten |
182 (5) 10 (0) 28 (0) 61 (2) 80 (4) 54 (1) 30 (0) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 1993–1998 | Polen | 18 (1) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 19. Mai 2008 2 Stand: 19. Mai 2008 |
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Adam Ryszard Ledwoń (* 15. Januar 1974 in Olesno, Polen; † 11. Juni 2008 in Klagenfurt, Kärnten, Österreich) war ein Fußballspieler mit polnischer und deutscher Staatsangehörigkeit.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Leben und Karriere
Ledwoń begann seine Karriere bei Małapanew Ozimek in seinem Heimatland, anschließend wechselte er zu Odra Opole. Erstmals in der ersten Liga spielte er bei GKS Katowice. Nach guten Leistungen dort wechselte er zu Bayer 04 Leverkusen in die deutsche Fußball-Bundesliga, konnte sich in Leverkusen jedoch nicht durchsetzen und wurde 1999 gemeinsam mit Mehdi Pashazadeh an den Zweitligisten Fortuna Köln abgegeben.[1] Von hier aus wechselte er 2000 zum ersten Mal nach Österreich zu Austria Wien. Im August 2002 kam er zu Admira Wacker, ab 2005 spielte er beim SK Sturm Graz. Aufsehen erregte ein Vorfall im Jahr 2005, als Ledwoń gegenüber polnischen Boulevardmedien behauptete, Dietmar Kühbauer habe ihn vor dem WM-Qualifikationsspiel Österreich gegen Polen wegen seiner Nationalität beleidigt. Kühbauer bestritt dies stets. Zur Saison 2007/2008 wechselte Ledwoń nach Kärnten zu SK Austria Kärnten.
Am 11. Juni 2008 wurde Adam Ledwoń in seiner Wohnung in Klagenfurt von seinem Vereinskollegen Patrick Wolf erhängt aufgefunden[2][3][4][5].
[Bearbeiten] Erfolge
- 1993: Polnischer Pokalsieger mit GKS Katowice
- 2003: Österreichischer Meister mit Austria Wien
[Bearbeiten] Weblinks
- Adam Ledwoń auf 90minut.pl
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Kicker Sportmagazin vom 4. Juni 1999, Nr. 45, S. 11
- ↑ „Ex-Leverkusener wählt den Freitod. Polen trauern um Ledwon“, kicker SPORTMAGAZIN vom 11. Juni 2008
- ↑ „Ledwon: Tod eines Kickers wirft Fragen auf“, Die Presse.com vom 12. Juni 2008
- ↑ „Ex-Bundesliga-Profi Ledwon gestorben“, SPIEGEL ONLINE vom 12. Juni 2008
- ↑ „Kripo: ‚Es war Selbstmord‘“, Bild.de vom 14. Juni 2008
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ledwoń, Adam |
| ALTERNATIVNAMEN | Ledwoń, Adam Ryszard (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 15. Januar 1974 |
| GEBURTSORT | Olesno |
| STERBEDATUM | 11. Juni 2008 |
| STERBEORT | Klagenfurt am Wörthersee |