Adam Weisweiler

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Adam Weisweiler (* 28. Oktober 1746 in Korschenbroich; † 15. Juni 1820 in Paris) gehört zu den bedeutenden Kunsttischlern und Ebenisten des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Seine eleganten Möbel im Stil des Louis-seize, Consulat und Empire waren bereits zu Weisweilers Lebzeiten außerst begehrte Sammlerstücke und wurden zu Höchstpreisen gehandelt. Der Marchand-Mercier Dominique Daguerre lieferte Weisweilers Möbel an verschiedene europäische Höfe wie zum Beispiel für Carlton House an Georg IV., Prince of Wales. Typisch für Weisweilers Handschrift sind Möbel mit Mahagoni- oder Ebenholzfurnier, die neben den üblichen feuervergoldeten Bronzebeschlägen zusätzlich Applikationen aus Porcelain de Sèvres, Japanlack oder Pietra dura aufweisen.

Zusammen mit Jean-Francois Oeben, Martin Carlin, Jean-Henri Riesener, Bernard Molitor und David Roentgen gehört Weisweiler zu den bekanntesten Kunsttischlern der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und steht in der Tradition der Gemeinde deutschsprachigen Ebenisten in Paris.

[Bearbeiten] Museen

Möbel aus der Hand Adam Weisweilers haben sich u.a. in folgenden Museen erhalten:

[Bearbeiten] Literatur

  • Maurice Ségoura, Patricia Lemonnier: Weisweiler. Art Monelle Hayot, Paris 1983.
  • Alexander Pradère: Die Kunst des französischen Möbels. München 1996, ISBN 3-4063-4110-1
  • Liesel Weissweiler (unter Mitarb. von Eva Weissweiler): Adam Weisweiler: ein Pariser Kunstmöbelschreiner aus dem niederrheinischen Schelsen. In: Rheydter Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Heimatkunde, 25, 2000, S. 37–54.
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