Addi Furler

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Adolf „Addi“ Furler (* 21. März 1933 in Berlin; † 30. August 2000 in Köln) war ein deutscher Sportjournalist.

Leben [Bearbeiten]

Er kam 1959 als Nachrichten- und Programmsprecher zum Westdeutschen Rundfunk. Seit 1961 gehörte er neben Günter Siefarth und Ernst Huberty zu den ersten Moderatoren der ARD-Fernsehsendung Sportschau, in deren 5000. Ausgabe er 1995 zum letzten Male auftrat. 1962 bis 1965 war er Chefreporter bei der Deutschen Welle. Der Traberzüchter und Amateur-Trabrennfahrer Furler war ein ausgewiesener Pferdesportexperte und Erfinder der Auszeichnung Galopper des Jahres. Darüber hinaus war Furler Sprecher bei zahlreichen Fernsehdokumentationen, als Synchronsprecher war er an etwa 100 Spielfilmen beteiligt. 1994 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Addi Furler, der seit 1968 an einer schweren Nierenkrankheit litt, musste dreimal pro Woche an eine künstliche Niere angeschlossen werden, bis im März 1982 eine Spenderniere gefunden und erfolgreich transplantiert werden konnte. Er starb völlig überraschend nach einer Bandscheibenoperation an Multiorganversagen.

Schriften [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]