Adelheid von Friaul

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Adelheid von Friaul auf einem Bild aus dem 14. Jahrhundert

Adelheid von Friaul (auch: Adelheid von Paris; * 850; † 18. November 901 in Laon) war die zweite Gemahlin des westfränkischen Königs Ludwig II.

Leben[Bearbeiten]

Adelheid wurde als Tochter von Graf Adelhard, Markgraf von Friaul, geboren. Sie war die letzte Enkeltochter von Graf Beggo von Paris und dessen Gemahlin Alpheidis, einer Tochter von König Ludwig I. Andere Quellen halten sie für eine uneheliche Tochter von Karl dem Großen. Adelheid war somit Cousine oder Tante von Ludwig II.

Ludwigs Vater Karl II. wählte Adelheid als Gemahlin für seinen Sohn, doch dieser heiratete in geheimer Zeremonie und gegen den Willen seines Vaters Ansgard von Burgund. Karl ließ die Ehe durch den Papst scheiden und die Hochzeit mit Adelheid konnte im Februar 875 gefeiert werden. Aufgrund des hohen Verwandtschaftsgrades des Ehepaares weigerte sich jedoch der Papst, Adelheid beim Konzil zu Troyes (878) zu krönen. Bereits nach einjähriger Ehe starb ihr Gemahl 879 in Compiègne. Die schwangere Adelheid gebar nach dessen Tod ihren einzigen Sohn Karl. Die zuvor verstoßene erste Gemahlin ihres Gatten, Ansgard, und ihre beiden Söhne beschuldigten Adelheid des Ehebruchs und sie musste sich in einem langen, schwierigen Prozess verteidigen.

Ansgards Söhne Ludwig III. und Karlmann II. folgten ihrem Vater als Könige, starben jedoch beide nach kurzen Regierungszeiten, ohne einen Erben zu hinterlassen. Adelheid wurde freigesprochen, und im Jahre 898 konnte sie der Krönung ihres Sohnes Karl III. beiwohnen.

Adelheid starb drei Jahre später in Laon. Begraben wurde sie in der Abtei Saint-Corneille in Compiègne.

Nachkommen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adelheid von Friaul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Ansgard von Burgund westfränkische Königin
878–879
Richardis