Adelshofen (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Adelshofen (Mittelfranken)
Adelshofen (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Adelshofen (Mittelfranken) hervorgehoben
49.43833333333310.174722222222429Koordinaten: 49° 26′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 429 m ü. NHN
Fläche: 27,18 km²
Einwohner: 973 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91587
Vorwahl: 09865
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 111
Marktgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Laiblestraße 31
91541 Rothenburg ob der Tauber
Webpräsenz: Gemeinde Adelshofen
Bürgermeister: Johannes Schneider (Wählergemeinschaft Adelshofen/Großharbach/ Neustett/Tauberscheckenbach/Tauberzell)
Lage des Marktes Adelshofen (Mittelfranken) im Landkreis Ansbach
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Adelshofen ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Adelshofen liegt in der Region Westmittelfranken im Taubertal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Adelshofen besteht aus zehn Ortsteilen[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Uffenheim, Ohrenbach, Steinsfeld, Creglingen und Simmershofen.

Geschichte[Bearbeiten]

1383 erwarb die Freie Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber weite Teile des heutigen Gemeindegebiets und sicherte sie im Jahr 1430 mit Wällen und Gräben. Ab 1500 lag Adelshofen im Fränkischen Reichskreis. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

In die Gemeinde Adelshofen wurden am 1. Juli 1972 im Rahmen der Gebietsreform die Gemeinden Großharbach, Tauberscheckenbach und Tauberzell eingemeindet.[3] Am 1. Mai 1978 kam Neustett hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1885: 0246
  • 1910: 0424[5]
  • 1925: 0389
  • 1933: 0372
  • 1939: 0354[6]
  • 1950: 1762
  • 1961: 1225[4]
  • 1970: 1180[4]
  • 2000: 0964
  • 2003: 0966
  • 2007: 0948
  • 2011: 0941

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 430.000 Euro, davon waren umgerechnet 102.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat acht Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,6 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergemeinschaft Großharbach     2 Sitze  (23,7 %)
  Wählergemeinschaft Tauberscheckenbach 1 Sitze (18,9 %)
  Wählergemeinschaft 2 Sitze (24,4 %)
  Wählergemeinschaft Tauberzell 2 Sitze (19,6 %)
  Wählergemeinschaft Neustett 1 Sitze (13,4 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Wellenförmig gespalten von Gold und Rot; vorne ein wachsender roter Bischofsstab unter einer roten Kugel und beseitet von zwei roten Kugeln; hinten ein silberner, spitzgiebeliger Fachwerkturm.“

Das Wappen wird seit 1974 geführt. Die Pfarrkirche in Adelshofen ist dem Heiligen Nikolaus geweiht, worauf der rote Bischofsstab hinweist. Die Welle symbolisiert die Tauber.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Adelshofen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, im produzierenden Gewerbe 72 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zehn Personen beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 318. Im Bauhauptgewerbe gibt es einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 91 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2165 ha. Davon waren 1768 ha Ackerfläche und 385 ha Dauergrünfläche. Tauberzell ist ein fränkischer Weinort an der Tauber, der einzige im Landkreis Ansbach. Die Einzellage heißt Hasennestle.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 49 Kindergartenplätze mit 43 Kindern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20100809/161219&attr=OBJ&val=1320
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706.
  5. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/rothenburg.htm
  6. http://geschichte-on-demand.de/bay_rothenburgt.html#adelshofen
  7. Adelshofen (Mittelfranken): Wappengeschichte vom HdBG

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adelshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien