Adelshofen (Oberbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Adelshofen (Oberbayern)
Adelshofen (Oberbayern)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Adelshofen (Oberbayern) hervorgehoben
48.18333333333311.116666666667556Koordinaten: 48° 11′ N, 11° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mammendorf
Höhe: 556 m ü. NHN
Fläche: 13,28 km²
Einwohner: 1602 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 121 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82276
Vorwahl: 08146
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 111
Adresse der Verbandsverwaltung: Augsburger Str. 12
82291 Mammendorf
Webpräsenz: www.gemeinde-adelshofen.de
Bürgermeister: Michael Raith (CSU / BfA-N-L)
Lage des Marktes Adelshofen (Oberbayern) im Landkreis Fürstenfeldbruck
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Adelshofen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf.

Geografie[Bearbeiten]

Adelshofen liegt in der Region München. Die Fläche betrug am Stichtag 1. Januar 1999 13,28 km².

Es existieren die Gemarkungen Adelshofen und Luttenwang. Ein weiterer Ortsteil ist Nassenhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Adelshofen wurde zwischen 1158 und 1162 das erste Mal urkundlich als Adelungeshouen (Hof des Adalunc/Adalung/Adelunc) erwähnt. Vermutlich war die Gegend aber bereits früher besiedelt. 1986 wurde eine römische Reibeschale aus dem 3. Jahrhundert gefunden. Im 14. Jahrhundert wandelte sich der Ortsname über Adlungshofen bis zur urkundlichen Erwähnung von Adeltzhofen 1483. Der heutige Ortsname wird seit 1811 bezeugt. Der Ort gehörte zum Kurfürstentum Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Grafen Fugger. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Adelshofen.

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Adelshofen (Oberbayern)

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bisher selbständige Gemeinde Luttenwang eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 700, 1987 dann 1.094 und im Jahr 2000 1.404 Einwohner gezählt. Zum 31. Dezember 2003 hatte die Gemeinde 1.531 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Die Sitzeverteilung im Gemeinderat.
Jahr CSU Freie Wähler gesamt Wahlbeteiligung in %
2008 7 5 12 67,5
2002 8 4 12 71,9

Bürgermeister ist Michael Raith. Er gehört der Vereinigung CSU-Bürger für Adelshofen/Nassenhausen/Luttenwang an.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 549 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 43 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im Produzierenden Gewerbe 31 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 20 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 518. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Insgesamt bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 962 ha. Davon waren 653 ha Ackerfläche und 308 ha Dauergrünfläche. Der Ort wird manchmal auch als bayerisches Bozen bezeichnet, da die örtlichen Gegebenheiten gute Erträge aus Obstbäumen zulassen.

Kloster der Armen Schulschwestern[Bearbeiten]

In der Fuggerstrasse, im ehemaligen Wohnhaus des Gutsverwalters des 1833 abgerissenen Adelshofener Schlosses, befindet sich seit 1845 ein Kloster der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. Nach Presseberichten aus dem Dezember 2013 soll das Kloster, in dem noch drei Schwestern tätig sind, im Herbst 2014 aufgelöst werden.[3][4]

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten „St. Michael“: 46 Kindergartenplätze mit 50 Kindern, diese werden in zwei Gruppen jeweils mit zwei Erzieherinnen betreut.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 577.
  3. Seite des Erzbistums München über die Pfarrgemeinde Adelshofen / Nassenhausen mit Erwähnung des Klosters
  4. Schwestern müssen Adelshofen verlassen, Meldung des Münchener Merkur, 6. Dezember 2013, Germeringer Zeitung, Seite 1 (Druckfassung)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adelshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien