Adelzhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Adelzhausen
Adelzhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Adelzhausen hervorgehoben
48.35916666666711.138611111111489Koordinaten: 48° 22′ N, 11° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dasing
Höhe: 489 m ü. NHN
Fläche: 16,97 km²
Einwohner: 1634 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86559
Vorwahlen: 08258, 08208
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 111
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstr. 7
86453 Dasing
Webpräsenz: www.adelzhausen.de
Bürgermeister: Lorenz Braun (Parteilose Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Adelzhausen im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Adelzhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dasing.

Geografie[Bearbeiten]

Adelzhausen liegt an der Ecknach in der Region Augsburg und ist im östlichen Teil des Landkreises Aichach-Friedberg - rund 15 Kilometer östlich der Stadt Augsburg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Dasing
(Landkreis Aichach-Friedberg)
Sielenbach
(Landkreis Aichach-Friedberg)
Compass card (de).svg Altomünster
(Landkreis Dachau)
Eurasburg
(Landkreis Aichach-Friedberg)

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Adelzhausen gehören seit der Gemeindegebietsreform noch folgende Ortsteile:

Geschichte[Bearbeiten]

In Landmannsdorf befand sich zur Römerzeit ausweislich archäologischer Befunde eine Ziegelei.[2]

Adelzhausen wurde erstmals im Jahr 782 in einer Schenkungsurkunde an das Bistum Freising als „Adalhelmshusir“ erwähnt. Adelzhausen gehörte später zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

In und nahe Adelzhausen existieren, wenn auch nur noch als Bodendenkmäler, die Reste verschiedener mittelalterlicher Bauwerke (siehe: Burgstall Adelzhausen und Burgstall Bäckerberg).

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Heretshausen eingemeindet.[3] Am 1. Juli 1976 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Burgadelzhausen hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0853 Einwohner[4]
  • 1970: 0862 Einwohner[4]
  • 1987: 1084 Einwohner
  • 2000: 1431 Einwohner
  • 2011: 1606 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 613 €/Tag, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 110 €/Tag.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus zwölf Mitgliedern. Seit Mai 2014 sind neun Mitglieder der „Parteilosen Wählergemeinschaft“ und drei Mitglieder der „Alternative Adelzhausen“ vertreten.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 2008 Lorenz Braun (Parteilose Wählergemeinschaft).

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot über einem waagrecht gelegten silbernen Mühleisen ein halber silberner Adler mit goldenem Schnabel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 50 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 50 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 444. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 41 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.014 ha. Davon waren 779 ha Ackerfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Adelzhausen liegt unmittelbar an der Bundesautobahn 8 und ist über die gleichnamige Anschlussstelle leicht zu erreichen.

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindertageseinrichtung: 75 Kindergartenplätze mit 62 Kindern (davon 12 Krippenkinder unter 3 Jahren)
  • Grundschule: mit 8 Lehrern und 119 Schülern

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adelzhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.