Adin (Kalifornien)

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Adin
Adin (Kalifornien)
Adin
Adin
Lage in Kalifornien
Basisdaten
Gründung: 1869
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Kalifornien
County:

Modoc County

Koordinaten: 41° 12′ N, 120° 57′ W41.194166666667-120.944166666671281Koordinaten: 41° 12′ N, 120° 57′ W
Zeitzone: Pacific (UTC−8/−7)
Einwohner: 599 (Stand: 2000)
Bevölkerungsdichte: 0,9 Einwohner je km²
Fläche: 640,5 km² (ca. 247 mi²)
Höhe: 1281 m
Postleitzahl: 96006
FIPS:

06-00310

GNIS-ID: 256119

Adin ist eine Ortschaft auf gemeindefreiem Gebiet im Modoc County, Kalifornien.

Lage[Bearbeiten]

Adin liegt in einem Talkessel im nordöstlichen Kalifornien am Südrand des Modoc County und grenzt direkt südlich an das benachbarte Lassen County. Durch den Ort fließt der Ash Creek in westlicher Richtung. Durch Adin führt die California State Route 299, die Nordkalifornien von West nach Ost durchquert und von Arcata an der Pazifikküste über Redding nach Alturas und Cedarville nahe der Grenze zu Nevada führt. In Adin kreuzt die CA 299 die CA 139, die in nord-südlicher Richtung von Tulelake an der Grenze zu Oregon nach Susanville im Lassen County führt.

Südlich der Ortschaft liegt "Adin Airport" mit einer 900 m langen Landepiste, die nächstgelegene Stadt ist Alturas, 50 km Luftlinie nordöstlich von Adin.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1869 von Adin McDowell gegründet und im folgenden Jahr 1870 nach ihm benannt.[1] Die ältesten Gebäude des Ortes sind die "Adin Community Bible Church" aus dem Jahr 1888 und der "Old General Store" aus dem Jahr 1906.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerungszahl des Ortes ist im laufenden Jahrzehnt um etwa 8 % gestiegen, von 599 Einwohnern (Volkszählung 2000) auf 646 Einwohner (Fortschreibung 2007) [2]. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt 43,3 Jahre, ein hoher Wert im Vergleich zum kalifornischen Durchschnitt von 33,3 Jahren.

Die 599 Einwohner von Adin lebten bei der Volkszählung 2000 in 257 Haushalten, davon 59,5 % alleinstehende Ehepaare und 26,8 % mit Kindern unter 18 Jahren. 93,7 % der Bevölkerung waren Weiße, 0,3 % Afroamerikaner, und 5,7 % Latinos.

17,2 % der Ortsbevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Bei den Jugendlichen unter 18 beträgt der Anteil 27,7 %, bei den Senioren über 65 ist der Anteil 7,5 %.

Die Ortschaft weist einen hohen Anteil von Einwohnern deutschstämmiger Herkunft auf: 98 der 599 Einwohner führen ihre Herkunft auf deutsche Einwanderer zurück. Von den derzeit fünfundzwanzig Ausländern in Adin sind 20 in Mexico geboren, drei in Deutschland und zwei in anderen westeuropäischen Ländern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erwin Gudde, William Bright: California Place Names, Fourth ed., University of California Press, 2004, ISBN 0-520-24217-3.
  2. City Data

Weblinks[Bearbeiten]