Adios Companeros
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Adios Companeros |
| Originaltitel | Giu la testa… hombre |
| Produktionsland | Italien |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 1971 |
| Länge | 79 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Demofilo Fidani (als Miles Deem) |
| Drehbuch | Demofilo Fidani Alfredo Medori |
| Produktion | Massimo Bernardi Diego Spataro |
| Musik | Lallo Gori |
| Kamera | Joe D'Amato (als Aristide Massaccesi) |
| Besetzung | |
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Adios Companeros ist ein Italowestern von Demofilo Fidani. Alternativtitel sind "Ich will Deinen Kopf" und "Ich will ihn tot".
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
Macho Callaghan, ein Armeeleutnant, wird als Geheimagent in ein Städtchen geschickt, um die Banditenhorde von Butch Cassidy und Iron Head Donovan auszuheben. Er wird, sich als steckbrieflich Gesuchter ausgebend, in die Bande aufgenommen. Als sich die beiden Bosse zerstreiten, teilen sie die Bande und machen getrennt weiter. Macho, der bei Iron Head bleibt, kann ihn zum Angriff auf seinen Ex-Partner überreden. Beim daraus resultierenden Kampf dezimieren sich die Banditen erheblich. Iron Head versucht, mit dem Geld der Bande zu fliehen, wird jedoch schließlich von Macho erschossen.
[Bearbeiten] Hintergrund
Gedreht wurde auch dieser Fidani zu einem großen Teil auf dem kleinen Filmgelände von Gordon Mitchell, den sogenannten Cave Studios. Im großen Finale sieht man diese Kulissen vollständig.
Fidani drehte diesen Film parallel zu Für einen Sarg voller Dollars, mit dem dieser Film wegen dessen Alternativtitels oft verwechselt wird. Der Regisseur verwendete neben der Kulisse auch einen Großteil der Darsteller für beide Filme.
Legendär wurde dieser Film auf Grund Klaus Kinskis legendärer Apfelszene. Genrekenner Christian Kessler schildert diese Szene wie folgt:
„Er beißt in einen Apfel, hat auf einmal die halbe Frucht im Maul und schaut verdutzt. Jeder normale Mensch würde hier zum Mund greifen, um den Schaden manuell zu regulieren. Er nicht. mit wilden Verrenkungen seines elastischen Kinnes versucht er sein Bestes und muß fast grinsen bei dem Versuch! Golden moments…“
– Christian Keßler: Willkommen in der Hölle, 2002
[Bearbeiten] Kritik
„Auch dies ist kein Film für's Poesiealbum! Ein unterdurchschnittlicher Fidani, dessen Drehbuch eine kunterbunt zusammengewürfelte Angelegenheit ist, der nicht einmal einzelne Kapriolen sonderlichen Unterhaltungswert sichern.“
– Christian Keßler: Willkommen in der Hölle 2002, S. 112
„Äußerst unterdurchschnittlicher Trashwestern von Demofilo Fidani.“
– Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr. München 2006, S.597
[Bearbeiten] Weblinks
- Adios Companeros in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database