Adios Companeros

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Film Giù la testa… hombre; für einen weiteren Film mit dem deutschen Alternativ-Titel Adios Companeros siehe Für einen Sarg voller Dollars.
Filmdaten
Deutscher Titel Adios Companeros
Originaltitel Giu la testa… hombre
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 79 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Demofilo Fidani
(als Miles Deem)
Drehbuch Demofilo Fidani
Alfredo Medori
Produktion Massimo Bernardi
Diego Spataro
Musik Lallo Gori
Kamera Joe D'Amato
(als Aristide Massaccesi)
Besetzung

Adios Companeros ist ein Italowestern von Demofilo Fidani. Alternativtitel sind "Ich will Deinen Kopf" und "Ich will ihn tot".

Inhalt[Bearbeiten]

Macho Callaghan, ein Armeeleutnant, wird als Geheimagent in ein Städtchen geschickt, um die Banditenhorde von Butch Cassidy und Iron Head Donovan auszuheben. Er wird, sich als steckbrieflich Gesuchter ausgebend, in die Bande aufgenommen. Als sich die beiden Bosse zerstreiten, teilen sie die Bande und machen getrennt weiter. Macho, der bei Iron Head bleibt, kann ihn zum Angriff auf seinen Ex-Partner überreden. Beim daraus resultierenden Kampf dezimieren sich die Banditen erheblich. Iron Head versucht, mit dem Geld der Bande zu fliehen, wird jedoch schließlich von Macho erschossen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Gedreht wurde auch dieser Fidani zu einem großen Teil auf dem kleinen Filmgelände von Gordon Mitchell, den sogenannten Cave Studios. Im großen Finale sieht man diese Kulissen vollständig.

Fidani drehte diesen Film parallel zu Für einen Sarg voller Dollars, mit dem dieser Film wegen dessen Alternativtitels oft verwechselt wird. Der Regisseur verwendete neben der Kulisse auch einen Großteil der Darsteller für beide Filme.

Legendär wurde dieser Film auf Grund Klaus Kinskis legendärer Apfelszene. Genrekenner Christian Kessler schildert diese Szene wie folgt:

„Er beißt in einen Apfel, hat auf einmal die halbe Frucht im Maul und schaut verdutzt. Jeder normale Mensch würde hier zum Mund greifen, um den Schaden manuell zu regulieren. Er nicht. mit wilden Verrenkungen seines elastischen Kinnes versucht er sein Bestes und muß fast grinsen bei dem Versuch! Golden moments…“

Christian Keßler: Willkommen in der Hölle, 2002

Kritik[Bearbeiten]

„Auch dies ist kein Film für's Poesiealbum! Ein unterdurchschnittlicher Fidani, dessen Drehbuch eine kunterbunt zusammengewürfelte Angelegenheit ist, der nicht einmal einzelne Kapriolen sonderlichen Unterhaltungswert sichern.“

Christian Keßler: Willkommen in der Hölle 2002, S. 112

„Äußerst unterdurchschnittlicher Trashwestern von Demofilo Fidani.“

Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr. München 2006, S.597

Anmerkungen[Bearbeiten]

Der Film wurde 1972 in Italien unter dem Titel Doppia taglia per Minnesota Stinky und etwas umgeschnitten erneut in die Kinos gebracht.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roberto Poppi, Mario Pecorari: Dizionario del cinema italiano. I film Vol. 4, dal 1970 al 1979, tomo 1, A-L. Rom 1996, S. 341