Adliswil

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Adliswil
Wappen von Adliswil
Basisdaten
Kanton: Zürich
Bezirk: Horgen
BFS-Nr.: 0131Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 8134
Koordinaten: (682184 / 240749)Koordinaten: 47° 18′ 45″ N, 8° 31′ 32″ O; CH1903: (682184 / 240749)
Höhe: 435 m ü. M.
Fläche: 7.79 km²
Einwohner: 15'783Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Stadt

(31. Dezember 2007)

Website: www.adliswil.ch
Karte
Karte von Adliswil

Adliswil ist eine politische Gemeinde im Bezirk Horgen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Sie ist seit den 50er-Jahren zu einer Stadt in der Agglomeration Zürich gewachsen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung

Geteilt von Blau und Gold. Oben ein halber goldener Adler an der Teilung, unten ein halbes blaues Mühlerad

Adliswils Wappen besteht aus einem gelben Adler auf blauem Grund und einem halben blauen Mühlerad auf gelbem Grund. Diese beiden Symbole beziehen sich auf zwei der ersten Gebäude die es in Adliswil gab, nämlich das Restaurant Adler und die Mühle, die lange Zeit ein bisschen weiter flussaufwärts stand.

[Bearbeiten] Geographie

Adliswil, Blick nach Nordosten
Adliswil, Blick nach Nordosten

Adliswil liegt im unteren Sihltal zwischen Albis und Zimmerberg an der Grenze zur Stadt Zürich. Der Wald umfasst ein Drittel der Gemeindefläche, das Siedlungsgebiet und der Verkehr beinahe die Hälfte, 20 % dienen noch der Landwirtschaft.

[Bearbeiten] Politik

Seit der Einführung der Stadtordnung 1974 leitet ein neunköpfiger Stadtrat die Verwaltung und bestimmt mit der Legislative Grosser Gemeinderat das politische Geschehen. Die Sitzverteilung nach den Wahlen vom 12. Februar 2006 im Gemeinderat: 10 Sitze SP, 8 SVP, 6 FDP, 5 CVP, 5 Freie Wähler, 2 EVP.

Seit der Wahl des Stadtpräsidenten, Dr. Thomas Heiniger (FDP), in den Regierungsrat ist das Amt verwaist. Die Nachwahl findet am 15. Juli statt.

Im Nationalrat ist Adliswil durch Mario Fehr (SP) vertreten.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 315
1836 941
1900 4717
1941 5105
1960 9078
1990 15776

[Bearbeiten] In Adliswil geboren

[Bearbeiten] Wirtschaft

Einen starken Wachstumsschub erlebte die Gemeinde im 19. Jahrhundert durch die Industrialisierung, während der ein grosser Spinnereibetrieb, die Mechanische Seidenweberei Adliswil (MSA), aufgebaut wurde. Heute arbeiten viele der Einwohner in Zürich. Der überwiegende Teil der ansässigen Unternehmen ist im tertiären Sektor tätig. Insbesondere haben einige Versicherungen (Generali, Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft) einen Teil ihrer Verwaltung in Adliswil angesiedelt. Es arbeiten rund 5000 Personen in Adliswil.

[Bearbeiten] Verkehr

Adliswil liegt an der Sihltalbahn (S4) der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU), die Teil des Zürcher Verkehrsverbundes ist. Parallel dazu führt eine vielbefahrene Hauptstrasse von Zürich durch Adliswil über Sihlbrugg in den Kanton Zug.

Auf dem Gemeindegebiet der Stadt Adliswil wird die 1954 erbaute Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF) im Auftrag der Eigentümer von der SZU betrieben. Die LAF ist die einzige öffentliche Luftseilbahn im Kanton Zürich.

[Bearbeiten] Geschichte

Hinweise auf Siedlungen geben die Gräber aus dem Frühmittelalter, die man im Grüt gefunden hat. Die Abhänge von Zimmerberg und Albis wurden zuerst besiedelt, da der Talgrund entlang der Sihl immer wieder durch Hochwasser gefährdet war.

Der emytologische Ursprung des Ortsnamens Adliswil beruht auf Adelmundes Wilare. Es bedeutet soviel wie "der Weiler des Adelmund". Mit Adelmund ist der Gründer Adliswils gemeint. Jeder Ortsname, welcher auf -wil endet, leitet sich vom alten deutschen Wort Wilare her, das soviel wie "grosses Gehöft", bedeutet. Die Ortschaft entstand durch die Ansiedlung weiterer Gehöfte um diesen ersten Wilare. Beim Ortsnamen Adliswil entwickelte sich der Name des Inhabers Adelmund zu Adlis. Möglicherweise hat auch der Name des Gasthofes Adler in Adliswil, seit dem 16. jahrhundert an der wichtigen Verbindung über den Albis Richtung Luzern gelegen, seinen Teil zum heutigen Namen Adliswils beigetragen. 1248 wurde Adliswil als Adeloswile erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1475 ist eine Brücke über die Sihl belegt. Auch im 15. Jahrhundert ist die erste Mühle mit Wehr erwähnt. Die Grundherrschaft lag beim Gross- und Fraumünster Zürich sowie bei den Klöstern Muri und Rüti und ging 1406 an die Stadt Zürich über.

[Bearbeiten] Weblinks

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