Admont

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Wappen Karte
Wappen von Admont
Admont (Österreich)
DEC
Admont
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Steiermark
Politischer Bezirk Liezen (LI)
Fläche 75,96 km²
Koordinaten 47° 34′ N, 14° 28′ O47.57305555555614.461111111111640Koordinaten: 47° 34′ 23″ N, 14° 27′ 40″ O
Höhe 640 m ü. A.
Einwohner 2660 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 35 Einwohner je km²
Postleitzahl 8911
Vorwahl 03613
Gemeindekennziffer 6 12 01
AT222
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptstraße 36
8911 Admont
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Günther Posch (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
9 ÖVP 6 SPÖ
Lage der Marktgemeinde Admont
Karte
Admont um 1840 (Gemälde von A. Schiffer)
Stiftsbibliothek mit Palimpsest

Admont ist eine Marktgemeinde im Norden der Obersteiermark 20 km östlich der Bezirkshauptstadt Liezen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns, am westlichen Eingang zum Gesäuse. Mitten in den Ennstaler Alpen wird es eingerahmt von den Haller Mauern, dem Buchstein und dem Admonter Reichenstein.

Im Süden liegt das Hochtal der Kaiserau mit seinen Skiliften im Gemeindegebiet von Admont.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

[Bearbeiten] Geschichte

Admont ist eine der ältesten Siedlungen der Steiermark. Die erste Erwähnung findet man aus dem Jahr 859 als Ademundi vallis. 1074 wird das Stift Admont gegründet. 1443 erhält das Stift als damaliger Sitz des Hofgerichts das Marktrecht. Später ging die weltliche Gewalt (und mit ihr das Marktrecht und vermutlich auch das Wappen) vom Stift an die Gemeinde Admont über.

Im Zweiten Weltkrieg war hier der Verband 802 des Sonderverbandes 800 "Brandenburg" stationiert.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Admont zur Britischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich. Von der britischen Militärverwaltung wurde auf dem Gebiet eines ehemaligen Militärlagers ein DP-Lager eingerichtet für bis zu 2.000 jüdische so genannte Displaced Persons.

Seit dem 26. Oktober 2003 ist Admont eine der Nationalparkgemeinden des Nationalparks Gesäuse.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Stift Admont (1074): Neugotisches Münster, Bibliothek und Museum
  • Rathaus aus dem Jahr 1736, seit 1859 im Besitz der Gemeinde
  • alte Pfarrkirche (Amanduskirche) erstmals urkundlich erwähnt um 850
  • evangelische Kirche (erbaut 1929/1930)
  • einige sehenswerte, alte Häuser im Ortszentrum („Hühnerspital“, „Lürzerhaus“, „Hofrichterhaus“)
  • "Marienpark" mit der 1712 errichteten Mariensäule
  • Schloss Röthelstein (1655-1657): frühbarockes Schloss südlich des Ortes, Sommer- und Jagdresidenz der Admonter Äbte, dann Jugendherberge.
  • Schloss Kaiserau

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

  • Admonter Kultursommer
  • Admonter Krampustreiben
  • Admonter Kirtag (Meistens am 1.Samstag im 4. Quartal)
  • Admonter Faschingsumzug
  • ARBÖ Rallye Steiermark [1]
  • ARBÖ Classic [2]
  • PS-Team Go-Kart Show

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Hauptwirtschaftsfaktor in Admont ist der Fremdenverkehr, wobei sowohl im Sommer als auch im Winter Nutzungen vorhanden sind. Den wichtigsten Faktor stellt dabei das Stift Admont mit der größten Klosterbibliothek der Welt und seinem 2003 neu eröffneten Museum dar. Als Gemeinde im Einzugsbereich des Nationalparks Gesäuse erhofft man sich einen weiteren touristischen Aufschwung.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

  • STIA Holzindustrie
  • Feuchter Farbtechnik GmbH
  • Forstdirektion der steiermärkischen Landesforste

[Bearbeiten] Bildung

  • Stiftsgymnasium im Stift Admont mit lange zurückreichender Tradition (gegründet 1644).
  • Volksschule
  • bilinguale Hauptschule

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen stellt ein von Silber und Rot senkrecht gespaltenes Schild dar mit zwei am Spitz stehenden Rauten in Rot bzw. Weiß. Die Herkunft des Wappens ist nicht vollständig geklärt. Vermutlich stellen die Rauten zwei Schiffchen dar, die mit der Salzwirtschaft in Verbindung gebracht werden. Die Farben Rot und Weiß stehen für die Herrschaftsfarben der Grafen von Helfenstein (bei Ulm ansässig), von welchen Stiftsgründer Erzbischof Gebhard abstammt.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
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