Adolf (Hessen-Philippsthal-Barchfeld)

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Adolf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (* 29. Juni 1743 in Ypern; † 17. Juli 1803 in Barchfeld) war Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld aus dem Haus Hessen.

Leben[Bearbeiten]

Adolf war ein Sohn des Landgrafen Wilhelm von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (1692–1761) aus dessen Ehe mit Charlotte Wilhelmine (1704–1766), Tochter des Fürsten Lebrecht von Anhalt-Bernburg-Hoym. Adolf folgte seinem kinderlosen Bruder Friedrich 1777 als Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld.

Er begann seine Laufbahn in Diensten von Hessen-Kassel. Dann in holländischen Diensten wo er später Oberst im 3. Infanterie-Regiment von Oranien-Nassau. 1773 wechselte er in den preußischen Militärdienst und wurde Chef im Füsilier-Regiment Nr. 55. Hier erwarb er sich die Gunst Friedrichs II. und wurde Am 16. Januar 1777 zum Generalmajor ernannt. Landgraf Adolf kämpfte im Bayrischen Erbfolgekrieg und von General Wurmser angegriffen, geriet 1779 in Habelschwerdt in die österreichische Gefangenschaft. 1780 nahm er seinen Abschied und zog sich nach Barchfeld zurück.

Er erwarb 1794 das Gut Nesselröden und verkaufte drei Jahre später das Gut Wehra an die Kasseler Oberrentkammer für 24.000 Taler.

Nachkommen[Bearbeiten]

Landgraf Adolf heiratete am 18. Oktober 1781 in Meiningen Prinzessin Luise (1752–1805), Tochter des Herzogs Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen aus dessen Ehe mit Charlotte Amalie von Hessen-Philippsthal. Mit ihr hatte er folgende Kinder:

  • Friedrich (1782–1783)
  • Karl (1784–1854), Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld
∞ 1. 1816 Prinzessin Auguste zu Hohenlohe-Ingelfingen (1793–1821)
∞ 2. 1823 Prinzessin Sophie zu Bentheim und Steinfurt (1794–1873)
∞ 1812 Prinzessin Juliane von Dänemark (1788–1850)
  • Georg (1787–1788)
  • Ernst Friedrich (1789–1850)
  • Charlotte (*/† 1794)

Literatur[Bearbeiten]