Adolf Geßner (Kunsthistoriker)

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Adolf Geßner (* 31. Dezember 1909 in Bingen; † 13. März 1988 in Wiesbaden) war ein rheinhessischer Kunsthistoriker und Unternehmer.

Leben[Bearbeiten]

Adolf Geßner wurde 1909 als Kind des Binger Kaufmanns Karl Geßner und dessen Ehefrau Eva, geborene Rumpf, geboren. Geßner besuchte das heutige Stefan-George-Gymnasium, damals humanistisches Gymnasium seiner Stadt, das er 1928 mit Erlangung der Hochschulreife verließ. Bereits während der Schulzeit zeigte Geßner ein großes kunstgeschichtliches Interesse. Geßner studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Geschichte und Germanistik in Freiburg im Breisgau, München, Paris, Berlin, Bonn und Frankfurt. Am 27. August 1937 promovierte er mit einer Arbeit über „Die Entwicklung des gotischen Kapitells in Südwest- und Westdeutschland“ zum Doktor der Philosophie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Unternehmer uns stieg als Mitgesellschafter in die Mainzer „Verlagsanstalt und Druckerei Will & Rothe“ ein. Nach seinem Tod in Wiesbaden wurde er in Bingen begraben.[1]

Werk[Bearbeiten]

Adolf Geßner schuf zwei grundlegende Studien zum Racibórzer Johann Melchior Oesterreich, einem oberschlesischen Bildhauer des 18. Jahrhunderts.

Schriften[Bearbeiten]

  • Abtei Rauden in Oberschlesien, Kitzingen 1952 (Quellen und Darstellungen zur schlesischen Geschichte. Band 2)
  • Das Johannisberger Lesepult, in: JbBistumMainz 4, 1949
  • Einige weniger bekannte Plastiken des 14. Jahrhunderts im Rheingau, in: JbBistumMainz 2, 1947, S. 242-250
  • Das Epitaph des Philipp Erwin von Schönborn. Ein Beitrag zur Rauchmüllerforschung, in: JbBistumMainz 3, 1948, S. 75-88
  • Bemerkungen aus Topographie und Ikonographie zum Schönbornepitaph Matthias Rauchmüllers, in: JbBistumMainz 4, 1949, S. 339-345
  • Traditionen im Westchor des Mainzer Domes - In: Mainzer Kalender 1950, Mainz, 1949, S. 40-43
  • Das Gestühl im Westchor des Mainzer Domes. (= Ergänzungsbände zum Jahrbuch für das Bistum Mainz, 1), Mainz, 1950

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Adolf Geßner(1909-1988) - Erste biographische Notiz