Adolf Hoffmann-Heyden

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Adolf Hoffmann-Heyden (* 31. Oktober 1877 in Zabrze; † 1. März 1964 in Potsdam) war ein deutscher Chirurg und Professor.

Adolf Hoffmann-Heyden (1896)

Leben[Bearbeiten]

Hoffmann-Heyden studierte an der Universität Breslau Medizin und legte dort im Jahr 1900 sein Staatsexamen ab. Während des Studiums wurde er Mitglied des Corps Silesia Breslau. Danach leistete er Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger Arzt im Feldartillerie-Regiment Nr. 42. Anschließend war er zunächst in Halle/Saale tätig und dann bis 1907 Assistenzarzt am Pathologischen Institut in Breslau und an der dortigen Chirurgischen Universitätsklinik. 1907 wechselte Hoffmann-Heyden an die Universitätsklinik Greifswald und habilitierte sich dort 1909 als Privatdozent für Chirurgie. Im gleichen Jahr wurde er Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik. 1912 wurde ihm der Titel Professor verliehen. Nach dem Ersten Weltkrieg war er von 1919 bis 1933 Direktor des städtischen Krankenhauses in Guben und ließ sich dann als Spezialarzt für Chirurgie in Potsdam nieder.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kunth: Nachruf für Hoffmann-Heyden, in: Corpszeitung der Silesia zu Breslau, 44. Jahrg. (1964), Heft 127, S. 5–6.

Weblinks[Bearbeiten]