Adolf Lins

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Willingshausen Malerkolonie, Foto von 1913; v.l.n.r.: Heinrich Giebel, Marlies Dörr, Hermann Kätelhön, Hermann Metz, Wilhelm Thielmann, Adolf Lins, Heinrich Otto, Carl Bantzer
Adolf Lins: Enten am Bach

Adolf Lins, genannt der Gänselins (* 21. Oktober 1856 in Cassel; † 26. März 1927 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler. Er wird der Düsseldorfer Malerschule zugerechnet und gehörte der Willingshäuser Malerkolonie an.

Ausbildung[Bearbeiten]

Adolf Lins studierte Malerei. 1874 hielt er sich auf Anraten seiner Lehrer erstmals in Willingshausen auf. Im Gasthaus Haase in Willingshausen traf er mit seinen Düsseldorfer Künstlerkollegen Sondermann, Werner Leineweber und zudem mit dem Frankfurter Künstler Robert Forell zusammen. Es folgte ein längerer Aufenthalt in Willingshausen, bei dem er zahlreiche Tierstudien anfertigte. 1877 zog er nach Düsseldorf um und studierte bei Professor Ferdinand Brütt. 1883 kehrte er mit den Düsseldorfer Künstlerkollegen Emil Zimmermann, Hans von Volkmann, Hugo Mühlig und Otto Strützel nach Willingshausen zurück. Mit den Kasseler Künstlern Heinrich Otto und Theodor Matthei traf er in dieser Zeit zusammen. 1886 entstand sein Bild Lieder ohne Worte mit seinen charakteristischen Tierdarstellungen von Gänsen und Enten. Adolf Lins arbeitete während dieser Zeit im Haase-Hof. Die folgenden Sommer verbrachte er malend in Nierst am Niederrhein. Adolf Lins kam bis 1908 immer wieder nach Willingshausen zurück. Ab 1908 lebte er im nahen Röllshausen, wo er neue romantische Motive für sich entdeckte.

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1900 Pariser Weltausstellung

Sammlungen[Bearbeiten]

Werke von Adolf Lins gehören zu den Beständen folgender Museen:

  • Städtisches Kunstmuseum Düsseldorf
  • Neue Galerie Kassel
  • Marburger Universitätsmuseum
  • Rudolfinum Prag

Weblinks[Bearbeiten]