Adolf Matthias Hildebrandt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Titel der „Wappenfibel“

Adolf Matthias Hildebrandt (* 16. Juni 1844 in Mieste, Altmark, Provinz Sachsen; † 30. März 1918 in Berlin) war ein deutscher Genealoge, Heraldiker und Publizist.

Er war der Sohn des Adolf Bernhard Hildebrandt (1810–??) aus Mieste und der Caroline Daubert (1812–1875) aus Genthin. Hildebrandt entwarf Wappen und Exlibris – u.a. auch für den Verleger Carl Langenscheidt (1870–1952). Er war Gründer der Zeitschrift „Exlibris“ und der „Wappenfibel – Handbuch der Heraldik“. Außerdem war er seit 1860 Leitender Redakteur der Monatsschrift „Deutscher Herold“ und der „Vierteljahresschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde“. Er war Verfasser zahlreicher Publikationen – überwiegend zur Heraldik. Das heraldische Wirken von Hildebrandt wurde u.a. mit der Ehrenmitgliedschaft im 1888 gegründeten Heraldischen Verein „Zum Kleeblatt“ in Hannover gewürdigt.

Die Zahl der von ihm entworfenen bzw. gezeichneten Exlibris, Stammbäume und Wappen ist außerordentlich groß. Typisch für Hildebrandts Heraldik ist die Verwendung von Pflanzenmotiven, die er den Wappen selbst entnahm und gotisierend umbildete. Charakteristisch ist auch die immer wiederkehrende Form der Helme, die nach ihm unter Experten „Hildebrandthelme“ genannt werden.

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Adolf Matthias Hildebrandt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien