Adolf VI. (Holstein-Schauenburg)
Adolf VI. (* 1256; † 1315) war ein Graf im Gebiet Schaumburg im Hochmittelalter.
Er war verheiratet mit Helene von Sachsen-Lauenburg.[1]
[Bearbeiten] Herrschaft
Er war der dritte Sohn von Gerhard I. (Holstein-Itzehoe). Im Rahmen einer Erbteilung erhielt er 1290 Holstein-Pinneberg sowie das Schaumburger Gebiet, das er bis zu seinem Tod 1315 regierte.[2] Er begründete damit hier das Jüngere Haus Schaumburg während seine Brüder in Holstein herrschten. Die anderen Linien dieser Erbteilung wurden Plöner Linie und Rendsburger Linie genannt.
1298 stellte er den Freiheitsbrief der Stadt Gehrden aus.[3] Er errichtete 1302 die Wasserburg Bückeburg am Helweg vor dem Sandforde. Der Name dieser Burg wurde von einer wüsten Burg bei Obernkirchen übernommen und erstmals 1304 erstmals urkundlich erwähnt.[4]
[Bearbeiten] Siegel
(s.Abb.) S(IGILLUM)*ADOLPHI*COMITIS*SCHOWE(N)BORCH / Siegel Adolfs Graf von Schauenburg
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Liste der Grafen von Schaumburg.
- ↑ Eintrag in Deutscher Biografie
- ↑ Webseite zum 700. Jubiläum.
- ↑ Infos von der Seite der Lückeburg.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Gerhard I. | Grafen von Schauenburg und Holstein 1290–1315 |
Adolf VII. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Adolf VI. |
| KURZBESCHREIBUNG | Graf im Gebiet Schaumburg im Hochmittelalter |
| GEBURTSDATUM | 1256 |
| STERBEDATUM | 1315 |