Adoptiertes Glück

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Filmdaten
Deutscher Titel Adoptiertes Glück
Originaltitel Sun Valley Serenade
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1941
Länge 86 Minuten
Stab
Regie H. Bruce Humberstone
Drehbuch Robert Ellis
Helen Logan
Produktion Milton Sperling
für 20th Century Fox
Musik Emil Newman
Kamera Edward Cronjager
Schnitt James B. Clark
Besetzung

Adoptiertes Glück (OT: Sun Valley Serenade) ist ein US-amerikanischer Revuefilm aus dem Jahr 1941 mit Sonja Henie und John Payne in den Hauptrollen. Der bekannte Orchesterchef Glenn Miller gab sein Debüt als Schauspieler.

Handlung[Bearbeiten]

Die bekannte Sängerin Vivian Dawn tritt im exklusiven Wintersportressort Sun Valley in Idaho auf. Sie engagiert in New York Phil Carey und seine Dartmouth Troubadors für ihren nächsten Auftritt und verliebt sich schnell in den attraktiven Pianisten der Band, Ted Scott. Unmittelbar vor dem Aufbruch nach Sun Valley platzt die Nachricht herein, dass ein junges norwegisches Flüchtlingskind auf die von der Band zugesagte Unterstützung wartet. Das Angebot war eigentlich nur als Publicitygag gemeint, doch jetzt macht sich Ted auf, das vermeintliche Kind in Empfang zu nehmen. Zu seiner Überraschung steht Karen Benson vor ihm, eine erwachsene und sehr hübsche junge Frau. Karen begleitete die Band und nach manchen Verwicklungen finden Ted und Karen ihr Glück und Karen wird der Star einer extravaganten Eisrevue, zu der die Dartmouth Troubadors die Musik spielen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die norwegischen Eiskunstläuferin Sonja Henie entschied sich nach dem Ende ihrer beispiellosen Erfolgsserie mit drei Olympiasiegen, zehn Weltmeisterschaftstiteln und sechs Europameisterschaftstiteln Mitte 1936 für eine Karriere beim Film.

20th Century Fox entwickelte für Henie eine ganz spezielle Form des Revuefilms mit spektakulären Showeinlagen in Form von Eisrevuen. Dazu mussten eine besondere Kamera entwickelt werden, um die extrem schnellen Bewegungen der Eisläufer ohne Verzerrung aufnehmen zu können. Darüber hinaus war es notwendig, das Eis für die Revueszenen besonders zu präparieren. Dazu wurde eine oberste Schicht von milchfarbenem Eis aufgetragen, um die Aufnahmen zu erleichtern. Auch musste stets ein hauchdünner Wasserfilm gewährleistet werden, da nur so verhindert werden konnte, dass Eisstücke bei Bremsmanövern und schnellen Wendungen herumschleuderten und die Aufnahme verdarben. Erfolge wie Thin Ice und Second Fiddle machten Henie zu einem der populärsten Stars an der Kinokasse der Zeit.

Der Film war Mitte 1939 zunächst unter dem Arbeitstitel Passport to Life und mit Tyrone Power und Linda Darnell als Nachfolgeprojekt für ihren Erfolg in Daytime Wife geplant, ehe die ganze Geschichte für die Talente von Sonja Henie komplett umgeschrieben wurde und schließlich unter dem Titel Sun Valley Serenade Ende August 1941 in die Kinos kam. Das Instrumentalstück Chattanooga Choo Choo, das Glenn Miller in dem Film spielt, verkaufte sich bereits kurz nach der Veröffentlichung über eine Million Mal.

Sonja Henie bezeichnete Adoptiertes Glück später als ihren Lieblingsfilm.

Musik[Bearbeiten]

Im Verlauf der Handlung werden folgende Musikstücke vorgetragen:

  • It Happened in Sun Valley
  • Moonlight Serenade
  • I Know Why (And So Do You)
  • In the Mood
  • The Farmer in the Dell
  • Chatanooga Choo Choo
  • The Kiss Polka

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 1942 erhielt der Film Nominierungen in den Kategorien:

  • Beste Kamera (Schwarz-Weiß) – Edward Cronjager
  • Beste Filmmusik (Musikfilm) – Emil Newman
  • Bester Song – Chattanooga Choo Choo

Weblinks[Bearbeiten]