Adrienne von Speyr

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Adrienne von Speyr (* 20. September 1902 in La Chaux-de-Fonds; † 18. September 1967 in Basel) war Schweizer Ärztin, Mystikerin und geistliche Schriftstellerin.

In erster Ehe war sie mit Emil Dürr (1883–1934) verheiratet, nach dessen Tod ehelichte sie 1935 dessen Nachfolger als Geschichtsprofessor an der Universität Basel, Werner Kaegi.

Aus einer evangelischen Familie stammend, konvertierte sie zum Katholizismus und wurde am 1. November 1940 von Hans Urs von Balthasar sub conditione getauft, mit dem sie später die Johannesgemeinschaft gründete und dessen theologisches Werk sie ab 1940 entscheidend mitprägte.

Adrienne von Speyr diktierte die meisten ihrer Werke; ihre Diktate wurden anschließend von Hans Urs von Balthasar für die Publikation bearbeitet. Alle Schriften Adrienne von Speyrs sind im Johannes Verlag Einsiedeln erhältlich. Neben zahlreichen Bibelkommentaren, u.a. einer vierbändigen Betrachtung zum Johannes-Evangelium, und Werken zu theologischen und spirituellen Fragen liegt das im engeren Sinne mystische Werk in den sog. Nachlassbänden vor.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Die Bergpredigt. Betrachtungen über Matthäus 5-7 (Johannes Verlag Einsiedeln 1948)
  • Passion nach Matthäus (Johannes Verlag Einsiedeln 1957)
  • Apokalypse. Betrachtungen über die geheime Offenbarung. (Johannes Verlag Einsiedeln 1950)
  • Johannes Kommentar zum Johannesevangelium, 4 Bde, (Johannes Verlag Einsiedeln 1949)
  • Korinther I(Johannes Verlag Einsiedeln 1956)

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]