Advanced Automotive Design

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Advanced Automotive Design
Gevorderde Automobiel Ontwerp
Phakeme Imoto Isiteleka
Shaka-Logo.png
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1995
Sitz Die Wilgers, Pretoria, Gauteng, Südafrika
Leitung Brian Glover
Rhys Edwards
Branche Automobilproduktion
Website www.shakacars.com (Version vom 18. März 2010 im Internet Archive) (US-Importeur)

Advanced Automotive Design ist ein 1995 von Brian Glover und Rhys Edwards gegründeter Automobilhersteller mit Unternehmenssitz in Pretoria, Südafrika.

Mit der Präsentation des Sportwagens Shaka Nynya auf der South Florida International Auto Show im Jahre 1997, machte der Hersteller das erste Mal auf sich aufmerksam. Mit seinem Design war zu der damaligen Zeit der einzige Konkurrent der Prowler von Plymouth. Zu dieser Zeit war der Nynya nur ein Konzeptfahrzeug, welches im Jahr 2000 dann ausschließlich auf Bestellung in Produktion ging.

Die aus glasfaserverstärkte Kunststoff-Karosserie des Shaka Nynya baut auf einem Rohrrahmen auf. Erhältlich war der Sportwagen anfangs mit in einer 3,8-Liter-V6-Motorisierung, die eine Leistung von 153 kW hatte. Diese stammte aus dem Buick Regal LS. Die stärkere Variante dagegen wurde von einem V8 des Types General Motors LS Generation III angetrieben. Dieser hatte einen Hubraum von 5,7 Liter sowie eine Leistung von 300 kW. Die Höchstgeschwindigkeit dessen lag bei 220 km/h. Die aktuelle Motorisierung dagegen stellt ein 6-Liter-V8-Motor aus dem Chevrolet Lumina Ute SS (Schwestermodell des australischen Holden VE Omega Ute SSV) mit einer Leistung von 270 kW.

Die Namensgebung des Shaka Nynya leitet sich aus dem Vornamen des ehemaligen Zulu-Königs Shaka ka Senzangakhona ab, der sein Volk damals erfolgreich gegen die englischen Invasoren verteidigte. Nynya dagegen ist ein Kraftausdruck aus der Zulu-Sprache, für die es keine korrekte Übersetzung gibt. Eine direkte Übersetzung in die englische Sprache des Wortes steht für Prowler was soviel wie „Herumtreiber“ oder im weiteren negativen Sinn sogar für einen „Spanner“ steht, was nicht mit der eigentlichen Bedeutung in der Originalsprache übereinkommt. Eine Wortverwandtschaft hingegen besteht mit dem nyanya, das übersetzt Ahn bedeutet und somit für einen Nachkommen steht.

Das zweite Modell des Herstellers ist seit dem Spätjahr 2000 ein geschlossener Sportwagen der den Namen Shaka Giotto trägt und dem 1989er Nissan Fairlady Z sehr ähnlich sieht. Die Motorisierungen dessen sind mit denen des Nynya identisch.

Für den internationalen Vertrieb der Fahrzeuge ist das in Dania Beach, Florida ansässige Unternehmen Glover Design zuständig. Mit einigen Einheiten des Nynya nimmt der US-Importeur auch an Rennen teil.

Quellen[Bearbeiten]