Advanced Life Support

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Dieser Artikel erläutert Advanced Cardiac Life Support (ACLS). Für die ebenfalls mit ACLS abgekürzten Access Control Lists, siehe ACL

Unter Advanced Life Support (ALS) und Advanced Cardiac Life Support (ACLS) versteht man die in den Richtlinien der Fachgesellschaften European Resuscitation Council (ERC) und American Heart Association (AHA) beschriebenen erweiterten Maßnahmen im Rahmen einer Reanimation, um einen Kreislaufstillstand zu beenden und die zugrunde liegende Erkrankung zu behandeln [1], [2]. Die Basismaßnahmen einer Reanimation werden hingegen als basic life support (BLS) bezeichnet.

ALS-Material

Während die Leitlinien des ERC den Begriff des ALS aufführen, wird von der AHA die Bezeichnung ACLS verwendet. Die Maßnahmen in diesen weitgehend aufeinander abgestimmten Richtlinien unterscheiden sich nur in Details. Sie umfassen unter anderem die periphervenöse Punktion, medikamentöse Therapie, Atemwegssicherung und Defibrillation.

Bestimmte ALS-Maßnahmen, wie etwa die Gabe von Medikamenten oder die Intubation, sind in Deutschland ärztliche Tätigkeiten, die von nichtärztlichem Personal wie Gesundheits- und Krankenpflegern, Rettungssanitätern und Rettungsassistenten jedoch in Notkompetenz oder durch Delegation durchgeführt werden. In anderen Ländern mit Paramedic-basiertem Rettungsdienst wie den USA oder der Schweiz werden diese Maßnahmen routinemäßig durch besonders qualifizierte, nicht-ärztliche Rettungsdienstmitarbeiter praktiziert.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Nolan JP, Deakin CD, Soar J et al.: European Resuscitation Council guidelines for resuscitation 2005. Section 4. Adult advanced life support. (2005) Resuscitation. 67 Suppl 1:S39-86. PMID 16321716
  2. 2005 American Heart Association Guidelines for Cardiopulmonary Resuscitation and Emergency Cardiovascular Care. Circulation. Volume 112, Issue 24; December 13, 2005
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