Aeonium tabuliforme

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Aeonium tabuliforme
Aeonium tabuliforme at BBC Gardeners' World.jpg

Aeonium tabuliforme

Systematik
Ordnung: Steinbrechartige (Saxifragales)
Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Unterfamilie: Sempervivoideae
Tribus: Aeonieae
Gattung: Aeonium
Art: Aeonium tabuliforme
Wissenschaftlicher Name
Aeonium tabuliforme
(Haw.) Webb & Berthel.
Blüten

Aeonium tabuliforme ist eine Pflanzenart aus der Gattung Aeonium in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Aeonium tabuliforme wächst als zwei- bis mehrjährige, einzelne oder sehr selten sprossende, monocarpe Rosettenpflanze. Ihre kurzen, bis fast fehlenden, kräftigen Triebe sind glatt. Ihre flachen Rosetten erreichen einen Durchmesser von 9 bis 40 Zentimeter. Alle Blätter sind ziegelförmig und eng aneinandergepresst. Die verkehrt eiförmigen bis verkehrt lanzettlichen, anfangs schwach flaumhaarigen und dann verkahlenden, blass bis leuchtend grünen Laubblätter sind 4 bis 20 Zentimeter lang, 2 bis 4 Zentimeter breit und 0,3 bis 0,6 Zentimeter dick. Zur Spitze hin sind sie gerundet und tragen ein aufgesetztes Spitzchen. Die Basis ist keilförmig. Der gefranste Blattrand ist Haaren besetzt, die 0,5 bis 2 Millimeter lang sind.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Der Blütenstand weist eine Länge von 15 bis 30 Zentimeter und eine Breite von 12 bis 30 Zentimeter auf. Der Blütenstandsstiel ist 12 bis 30 Zentimeter lang. Die sieben- bis neunzähligen Blüten stehen an einem 2 bis 20 Millimeter langen Blütenstiel. Ihre Kelchblätter sind flaumhaarig. Die blassgelben, elliptischen, zugespitzten Kronblätter sind 6 bis 7 Millimeter lang und 1,5 bis 2 Millimeter breit. Die Staubfäden sind kahl.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Aeonium tabuliforme ist im Norden von Teneriffa in Höhen von zu 850 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Sempervivum tabuliforme durch Adrian Hardy Haworth wurde 1819 veröffentlicht.[1] Philip Barker Webb und Sabin Berthelot stellten die Art 1840 in die Gattung Aeonium.[2]

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Reto Nyffeler: Aeonium tabuliforme. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Crassulaceae (Dickblattgewächse). Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3998-7, S. 20.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Adrian Hardy Haworth: Supplementum Plantarum Succulentarum: Sistens Plantas Novas Vel Nuper Introductas Sive Omissas. In: Synopsis Plantarum Succulentarum Cum Observationibus Variis Anglicanis. J. Harding, London 1819, S. 69 (online).
  2. Philip Barker Webb, Sabin Berthelot: Histoire naturelle des îles Canaries. Band 3, Teil 2, Abschnitt 1, 1840, S. 185 (online).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aeonium tabuliforme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien