Afşin

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Afşin
Wappen fehlt
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Afşin (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Kahramanmaraş
Koordinaten: 38° 15′ N, 36° 55′ O38.2536.9166666666671230Koordinaten: 38° 15′ 0″ N, 36° 55′ 0″ O
Höhe: 1230 m
Einwohner: 38.409[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 344
Postleitzahl: 46500
Kfz-Kennzeichen: 46
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Fazlı Aydoğan (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Afşin
Einwohner: 86.926[1] (2008)
Fläche: 1.428 km²
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Kaymakam: Faik Arıcan
Webpräsenz (Kaymakam):

Afşin (gesprochen Afschin) ist eine Stadt und ein Landkreis in der Provinz Kahramanmaraş in der Türkei.

Die Stadt hat nach der Bevölkerungsschätzung aus dem Jahre 2006 zusammen mit der Region etwa 90.000 Einwohner. Das Einkommen wird hauptsächlich in der Landwirtschaft und in der sich in den letzten Jahren langsam entwickelnden Industrie erwirtschaftet.

Afşin ist eine alte Stadt mit mehreren ethnischen Gruppen, dazu gehören Türken, Kurden wie auch Armenier und Tscherkessen.

Die größeren Ortschaften, die zu Afşin gehören, sind Aritas, Kasanli Koyu und Buyuk Tatlar Belediyesi. Die Ortschaft Kasanli ist mehrheitlich von Kurden bewohnt, darüber hinaus gibt es weitere Ortschaften mit kurdischen Bevölkerungsgruppen, dazu gehören:

Die Ortschaften mit mehrheitlich türkischer Bevölkerung sind

  • Buyuktatlar
  • Kucuktatlar
  • Kocova

Comuduz ist mehrheitlich von Armeniern bewohnt.

Auf dem Gebiet der Ortschaft Afşin befindet sich der Platz Eshab-i Keyfh, dessen Geschichte bis in die Antike zurückgeht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte der Region reicht bis 3000 v. Chr. Der alte Name Afşins war Arabissos. Später hieß der Ort auch Efsus/Efesus und Yarpuz. Seit 1944 heißt er Afşin.

Durch die Zeiten hindurch herrschten in Afşin die Hethiter, Assyrer, Perser, Makedonen, Römer, Byzantiner und zwischendurch die Araber. Aus Arabissos sind auch aramäische Inschriften überliefert[2]. Im Juli 629 trafen sich der byzantinische Kaiser Heraklios und der persische General und spätere Großkönig Schahrbaraz in Arabissos[3]. Nach 1071 herrschten die Seldschuken über Afşin. Von 1522 bis 1922 gehörte Afşin zum Osmanischen Reich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 10. November 2009
  2. Charles C. Torrey, The Bilingual Inscription from Sardis. The American Journal of Semitic Languages and Literatures 34/3, 1918, 186
  3. Clive Foss, The Persians in Asia Minor and the End of Antiquity. The English Historical Review 90, 1975, 727

Literatur[Bearbeiten]