Affinghausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Affinghausen
Affinghausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Affinghausen hervorgehoben
52.7841666666678.881388888888951Koordinaten: 52° 47′ N, 8° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Schwaförden
Höhe: 51 m ü. NHN
Fläche: 12,26 km²
Einwohner: 836 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27257
Vorwahl: 04247
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 001
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststr. 157
27252 Schwaförden
Webpräsenz: www.affinghausen.de
Bürgermeister: Jürgen Köberlein (WGA)
Lage der Gemeinde Affinghausen im Landkreis Diepholz
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Über dieses Bild

Affinghausen (Plattdeutsch: Affinghusen oder Affjehusen) ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen (Deutschland). Sie ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Schwaförden.

Geografie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeinden im Umkreis: Schwaförden (6 km), Scholen (10 km), Bruchhausen-Vilsen (10 km), Süstedt (10 km), Bassum (13 km), Asendorf (8 km), Sulingen (15 km) und Maasen (9 km).

Weitere Gemeinden im näheren Umkreis: Sudwalde (3 km), Staffhorst (9 km), Mellinghausen (9 km), Siedenburg (10 km) und Neuenkirchen (10 km).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

  • Affinghausen
  • Dörriesloh
  • Eitzen
  • Hagen

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

historische Entwicklung
Jahr
1608 1667 1755 1816
Anzahl Hofstellen
20 26 41 61
aktuelle Entwicklung[2]
Jahr
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
Anzahl Einwohner ¹
938 977 955 941 929 907 890 871

¹ Stand jeweils 31.12.

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsname[Bearbeiten]

Frühere Ortsnamen von Affinghausen waren in den Jahren 1124 Affenhusen, um 1265 Offinghusen und um 1330 Affinghusen. Eine überzeugende Deutung lautet so, dass es sich um die Siedlung der Leute oder der Sippe des Affo oder Agifo (dazu alte Vornamen wie Agafrid, Agefrid, Agfrid, Egfrid, Egfried, Afried oder Aifred) handelt. Der erste Namensteil rührt wahrscheinlich von Ecke oder Egge als "Spitze (des Schwertes)".[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Affinghausen setzt sich aus 9 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • WGA - 9 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Wappen[Bearbeiten]

Im geteilten Schild im oberen Teil in Gold einen grünen Bickbeerzweig mit blauen Beeren. Unten in Gold und Schwarz geständert das sogenannte verschobene Kreuz der Grafschaft Bruchhausen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr, gegründet am 13. Februar 1921 anlässlich eines vorhergehenden Großbrandes im Herbst 1920
  • Schützenverein Affinghausen
  • FC AS Hachetal e.V.
  • TSV Affinghausen von 1928 e.V.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Gerd Kadzik (* 1929 in Mannheim) lebt und arbeitet seit 1970 als Kunstmaler und Graphiker in Affinghausen. Sein umfangreiches Werk (Ölbilder, Aquarelle, Holzschnitte, Zeichnungen u.a.) hat er in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit in Deutschland und außerhalb von Deutschland unter unterschiedlichen Thematiken vorgestellt.

Der deutsche Biophysiker Walter Friedrich (1883-1968) lebte und arbeitete in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit bis 1947 in Affinghausen.


Nachweise und Quellen[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. schwaförden.de: Die Mitgliedsgemeinden – Affinghausen
  3. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen. Recherche Jürgen Udolph.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Affinghausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien