Affodill

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Affodill
Weißer Affodill (Asphodelus albus)

Weißer Affodill (Asphodelus albus)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae)
Unterfamilie: Affodillgewächse (Asphodeloideae)
Gattung: Affodill
Wissenschaftlicher Name
Asphodelus
L.

Affodill (Asphodelus) bildet eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Affodillgewächse (Asphodeloideae).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Die Affodill-Arten sind meist ausdauernde, krautige Pflanzen mit einem verdicktem Rhizom oder ein- bis zweijährige mit faserigen Wurzeln. Sie haben grundständige, rosettenartig angeordnete Laubblätter und im Gegensatz zu den Arten der Gattung Asphodeline haben die Blüten gleichlange Staubblätter.

Die Blüten stehen in traubigen oder rispigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig. Die sechs Blütenhüllblätter sind weiß oder hellrosafarben. Es werden kugelige, ledrige und dreifächrige Kapselfrüchte gebildet, welche die schwarzen, tetraederförmigen Samen enthalten.

[Bearbeiten] Vorkommen

Das Vorkommen der Affodill-Arten erstreckt sich auf das gesamte Mittelmeergebiet und verläuft von dort nach Osten weiter bis nach Indien.

[Bearbeiten] Systematik

Es gibt in der Gattung Affodill 16 Arten, die sich in fünf Sektionen unterteilen lassen: [1]

Sect. Asphodelus

Sect. Verineopsis

Sect. Verinea

  • Asphodelus ayardii Jahand. & Maire (westliches Mittelmeergebiet)
  • Röhriger Affodill (Asphodelus fistulosus L.) (weit verbreitet im Mittelmeergebiet, auf andere Kontinente verschleppt)
  • Asphodelus tenuifolius Cav. (mediterranes und saharisches Nordafrika, Südspanien, Griechenland, Südwest-Asien bis Nord-Indien; verschleppt nach Australien)

Sect. Clausonia

Sect. Plagiasphodelus

  • Asphodelus refractus Boiss. (Wüstengebiete Nordafrikas und der Arabischen Halbinsel)
  • Asphodelus viscidulus Boiss. (Wüstengebiete Nordafrikas ab Ost-Algerien bis zur nordwestlichen Arabischen Halbinsel)

[Bearbeiten] Literatur

  • Jelitto/Schacht/Simon: Die Freilandschmuckstauden, Verlag Eugen Ulmer & Co., 5. Auflage 2002, ISBN 3-8001-3265-6

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Zoila Díaz Lifante & Benito Valdés: Revisión del género Asphodelus L. (Asphodelaceae) en el Mediterráneo Occidental.Boissiera 52, 1996: 189 S.
  2. Zoila Díaz Lifante & Benito Valdés: Lectotypification of Asphodelus ramosus (Asphodelaceae), a misunderstood Linnaean name.Taxon 43(2), 1994: 247–251.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Asphodelus – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen