Afrobeat

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Afrobeat ist eine Kombination aus amerikanischem Funk und Jazz gepaart mit westafrikanischem Highlife sowie der Perkussion und den Vokaltraditionen aus der Yoruba-Musik. Seinen Siegeszug begann es 1968 in Lagos.

Populär in Afrika in den mittleren und späten 1960er Jahren war der Nigerianer Fela Kuti, der berühmteste Künstler des Afrobeats. Er prägte die Bezeichnung und (gemeinsam mit seinem Schlagzeuger Tony Allen) die musikalische Struktur und war für die politische Komponente dieses Stils verantwortlich.

Ende der 1990er Jahre begannen verschiedene DJs den Afrobeat wieder aufzugreifen und weiter zu entwickeln.

Afrobeat-Künstler der 2000er Jahre, auf den Spuren von Fela Kuti, sind zum Beispiel seine Söhne Femi Kuti und Seun Kuti[1], das Antibalas Afrobeat Orchestra aus New York, Franck Biyong & Massak aus Kamerun, Segun Damisa & The Afro-beat Crusaders, Bantucrew, Karl Hector & The Malcouns aus München, Afrodizz und Dele Sosimi sowie die Ex-Africa-'70-Mitglieder Oghene Kologbo (Gitarre) mit Afrobeat Academy, Nicholas Addo-Nettey (percussion), der auch als Pax Nicholas bekannt ist, mit Ridimtaksi, beide z.Zt. in Berlin, und Tony Allen (drums). Auch der Namibier Ees, eigentlich Eric Sell, verbindet den Afrobeat mit Reggae und Kwaito.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise, Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. taz vom 1. Juli 2011: „Den Geist des Vaters beschworen“ Der Saxofonist Seun Kuti zeigt in Berlin, wie lebendig der Sound seines Vaters Fela Kuti, des Funk-Großmeisters aus Nigeria, bis heute ist