After the Sunset

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Filmdaten
Deutscher Titel After the Sunset
Originaltitel After the Sunset
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2004
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
JMK 6[1]
Stab
Regie Brett Ratner
Drehbuch Paul Zbyszewski
Produktion Kent Alterman u. a.
Musik Lalo Schifrin
Kamera Dante Spinotti
Schnitt Mark Helfrich
Besetzung

After the Sunset ist eine Gaunerkomödie aus dem Jahr 2004 und wurde von Regisseur Brett Ratner inszeniert.

Handlung[Bearbeiten]

Das Gauner-Ehepaar Max und Lola will auf den Bahamas seinen Ruhestand verbringen. Max scheint aber viel mehr an einem der legendären Napoleon-Diamanten interessiert zu sein, der an Bord eines Kreuzfahrtschiffes im Hafen ausgestellt wird. Doch FBI-Agent Stan Lloyd kommt ihm auf die Schliche und versucht, zusammen mit der einheimischen Polizistin Sophie, Max auf frischer Tat zu erwischen. Zwischen beiden beginnt ein Katz- und Mausspiel. Aber auch der Gangster Henri Mooré will den Diamanten erbeuten.

Während eines gemeinsamen Tauchganges von Max, Lola, Sophie und Stan gelingt es dem Meisterdieb in einem spektakulären Unterfangen, den Edelstein zu entwenden, zu verstecken und gleichzeitig für ein Alibi zu sorgen. Nachdem das Fehlen des Diamanten aufgefallen ist, nimmt Mooré Lola als Geisel. Stan und Sophie gelingt es aber, ihn zu erschießen und Lola so zu retten.

Stan Lloyd, der seit drei Monaten aus dem FBI-Dienst entlassen ist, eröffnet dem Meisterdieb, dass er ihn hinters Licht geführt hat, und will mit dem Diamanten verschwinden. In der Schlussszene wird Stan in seinem Wagen durch eine von Max gesteuerte Fernbedienung entführt, was ihm zu Beginn des Films schon widerfahren war.

Trivia[Bearbeiten]

Zu Beginn des Films sieht man in der Basketball-Szene am Spielfeldrand Edward Norton sitzen, der mit dem Regisseur Brett Ratner in seinem letzten Film Roter Drache zusammengearbeitet hat.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Der bekannte Filmkritiker James Berardinelli bezeichnet den Film als vorhersehbar und „keine große Kunst“, hält ihn jedoch für technisch gut gemacht. Der Film liefere „100 Minuten anspruchslose Unterhaltung“.[2]
  • Beim Filmkritikaggregationsdienst Rotten Tomatoes wird für After the Sunset auf Basis von 138 ausgewerteten Kritiken eine Wertung von 18 Prozent mit einer Durchschnittswertung von 4,4 von 10 berechnet.[3] Der Kritikaggregator Metacritic errechnet für den Film nach Auswertung von 32 Kritiken einen Wert von 38 Prozent.[4]

„Ein in exotischen Schauplätzen, glamourösem Luxus und einer fotogenen Besetzung schwelgender Einbrecherfilm, der sich seiner Vorbilder, darunter Hitchcocks ‚Über den Dächern von Nizza‘, zwar bewusst ist, mit diesen aber außer dem schönen Schein nichts gemein hat.“

Lexikon des Internationalen Films[5]

After the Sunset führt wenig unterhaltsam fast sämtliche Stereotypen der Meisterdiebe-Filme vor und kommt am Ende genau da wieder an, wo er am Anfang schon nicht sein wollte.“

Critic.de[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. http://www.reelviews.net/movies/a/after_sunset.html
  3. After the Sunset bei Rotten Tomatoes, abgerufen am 9. Juni 2013.
  4. After the Sunset bei Metacritic, abgerufen am 9. Juni 2013.
  5. After the Sunset im Lexikon des Internationalen Films
  6. Vgl. critic.de