Aggregation (Biologie)

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Die Aggregation (lateinisch: „aggregare“: „anhäufen“, „beigesellen“; „aggregatio“: „Anhäufung“, „Vereinigung“) bezeichnet in der Biologie Verbände oder Zusammenlagerungen in verschiedenen Teilgebieten.

[Bearbeiten] Zellbiologie

Hauptartikel: Aggregationsverband

Von Aggregation spricht man hier, wenn einzelne Zellen Verbände bilden, ohne dass dabei ihre Individualität verloren geht.

[Bearbeiten] Molekularbiologie

In der Molekularbiologie sind Aggregationen Zusammenlagerungen von Proteinen in der Zelle. Diese bilden somit Aggregate. Proteinfaltung und Aggregation sind konkurrierende Prozesse.

[Bearbeiten] Verhaltensbiologie

In der Verhaltensforschung sind Aggregationen einfache Ansammlungen von Tieren, die ohne soziale Bindung durch Einflüsse der Umwelt entstehen (Gregäres Verhalten) – etwa an Tränken. Auch artübergreifende, anonyme Verbände sind möglich, z. B. bei günstigen Schlafplätzen (Fledermäuse) oder an attraktiven Blüten (Insekten).

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