Ahrensfelde

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ahrensfelde (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ahrensfelde
Ahrensfelde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ahrensfelde hervorgehoben
52.57583333333313.57638888888970Koordinaten: 52° 35′ N, 13° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Höhe: 70 m ü. NHN
Fläche: 57,96 km²
Einwohner: 12.769 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 220 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16356
Vorwahlen: 030, 03338 (Elisenau), 033394 (Blumberg, Mehrow teilw.)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BAR, BER, EW
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 005
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenberger Straße 1
16356 Ahrensfelde
Webpräsenz: www.ahrensfelde.de
Bürgermeister: Wilfried Gehrke (CDU)
Lage der Gemeinde Ahrensfelde im Landkreis Barnim
Ahrensfelde Althüttendorf Bernau bei Berlin Biesenthal Breydin Britz (bei Eberswalde) Chorin Eberswalde Friedrichswalde Hohenfinow Joachimsthal Liepe Lunow-Stolzenhagen Marienwerder Melchow Niederfinow Oderberg Panketal Parsteinsee Rüdnitz Schorfheide Sydower Fließ Wandlitz Werneuchen Ziethen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Ahrensfelde ist eine amtsfreie Gemeinde im äußersten Süden des Landkreises Barnim in Brandenburg, die vom Berliner Ring durchquert wird. Als Gemeinde im engeren Verflechtungsraum gehört Ahrensfelde zur Europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg. Das Gemeindegebiet entspricht dem Gebiet des von 1992 bis 2003 existierenden Amtes Ahrensfelde/Blumberg.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Grundmoränengebiet des Niederbarnims unmittelbar an der nordöstlichen Stadtgrenze von Berlin im Regionalpark Barnimer Feldmark.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt an sämtlich amtsfreie Städte und Gemeinden der Brandenburgischen Landkreise Barnim (BAR) und Märkisch-Oderland (MOL) sowie das Land Berlin. Im Uhrzeigersinn sind das im Nordwesten die Gemeinde Panketal, im Norden die Stadt Bernau bei Berlin und im Nordosten die Stadt Werneuchen (alles BAR), im Osten die Stadt Altlandsberg und im Südosten der Ortsteil Hönow der Gemeinde Hoppegarten (beide MOL) sowie die Berliner Bezirke Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Pankow.

Panketal Bernau Werneuchen
Pankow Nachbargemeinden Altlandsberg
Lichtenberg Marzahn-Hellersdorf Hönow

Der im Nordosten von Marzahn liegende Teil des Plattenbaugebietes wird wegen der über viele Jahrhunderte gemeinsamen Ortslage inoffiziell ebenfalls als Ahrensfelde bezeichnet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in folgende Ortsteile und Gemeindeteile:[2]

Naturdenkmale[Bearbeiten]

Siehe Liste der Naturdenkmale in Ahrensfelde

Geschichte[Bearbeiten]

Dorfkirche Ahrensfelde
Luftbild von Ahrensfelde (unten) und Berlin-Ahrensfelde (oben)

Die erste Erwähnung Ahrensfeldes erfolgte 1375 im Landbuch Karls IV. als Arnsfelt. Die Benennung erfolgte vermutlich nach einem Berliner Bauherrn.

Ende des 15. Jahrhunderts wurde Ahrensfelde durch den Kurfürsten erworben und bis 1872 als kurfürstliches bzw. königliches Dorf vom Berliner Amt Mühlenhof im Kreis Niederbarnim verwaltet. Dieses Amt hatte die Aufgabe, den Hof mit Vorräten zu versorgen. Überdies waren die Güter den Berliner Mühlen mahlpflichtig.

1952 erfolgte im Zuge der DDR-Gebietsreform die Auflösung des Landkreises Niederbarnim und die Eingliederung in den Kreis Bernau des Bezirks Frankfurt (Oder).

Bei der Bildung des Stadtbezirks Marzahn in den 1970er Jahren verlor Ahrensfelde 56 Hektar seines ursprünglichen Ortsgebiets an Berlin, zunächst (1979) nur verwaltungstechnisch als Vereinbarung der Bezirksplankommission Berlin und der Bezirksplankommission Frankfurt/Oder in Durchführung der Aufgaben zur Entwicklung der Hauptstadt der DDR – Berlin und dann endgültig 1990 durch den Einigungsvertrag zwischen der DDR und der BRD. Dieser Teil im heutigen Ortsteil Marzahn wird im Volksmund Berlin-Ahrensfelde genannt. Ein Grund dafür dürfte darin bestehen, dass der am Westrand der Siedlung gelegene Endhaltepunkt der Berliner S-Bahn den Namen Ahrensfelde nach 1979 behielt und dieser (noch) nicht den veränderten Gegebenheiten angepasst wurde.

Im Zuge der Ämterbildung schlossen sich 1992 die Gemeinden Blumberg, Ahrensfelde, Lindenberg, Eiche und Mehrow zu einem Verwaltungsverbund zusammen. Am 13. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Ahrensfelde/Blumberg.[3] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 31. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Ahrensfelde. Nach einer Bekanntmachung des Ministeriums des Innern des Landes Brandenburg vom 7. Juni 2002 wurde die Eingliederung der Gemeinde Mehrow in die Gemeinde Ahrensfelde genehmigt. Der Zusammenschluss wurde aber erst zum Zeitpunkt der nächsten landesweiten Kommunalwahlen (= 26. Oktober 2003) rechtswirksam.[4] Am 26. Oktober 2003 wurde aus den Gemeinden Ahrensfelde, Blumberg, Eiche und Lindenberg die neue Gemeinde Ahrensfelde-Blumberg gebildet. Das Amt Ahrensfelde/Blumberg wurde aufgelöst, die Gemeinde Ahrensfelde-Blumberg amtsfrei.[5] Zum 1. Oktober 2004 wurde der Name der Gemeinde in Ahrensfelde geändert.[6] Laut der Hauptsatzung gliedert sich die Gemeinde Ahrensfelde wieder in fünf Ortsteile.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die beiden folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bevölkerung Ahrensfeldes in seinen heutigen Grenzen entwickelt hat und voraussichtlich entwickeln wird. Einen ersten Bevölkerungsschub gab es seit den 1920er Jahren durch die Nähe zum sich entwickelnden Berlin. Auch die die Flüchtlinge aus den Ostgebieten führten nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Ansteigen der Einwohnerzahl. Da sich der Wohnungsbau der DDR auf die Hauptstadt, die Bezirksstädte und einige industrielle Zentren konzentrierte, ging die Bevölkerung zurück. Seit der Wende führte die Berlin-Nähe zu einem starken Wiederanstieg der Bevölkerung. Für die Zukunft bis 2030 sagen die Statistiker des Landesamtes eine Stagnation der Bevölkerung voraus, während die Bertelsmann-Stiftung noch mit einem leichten Zuwachs rechnet.

Ahrensfelde:
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013 [7]
Jahr Einwohner
1875 2 766
1890 3 130
1910 3 320
1925 3 477
1933 5 041
1939 6 766
1946 7 055
1950 7 711
1964 7 178
1971 6 918
Jahr Einwohner
1981 5 674
1985 5 438
1989 5 043
1990 5 036
1991 5 154
1992 5 309
1993 5 389
1994 5 999
1995 6 494
1996 6 697
Jahr Einwohner
1997 7 701
1998 8 559
1999 9 640
2000 10 612
2001 11 130
2002 11 553
2003 12 128
2004 12 538
2005 12 848
2006 13 040
Jahr Einwohner
2007 13 006
2008 13 090
2009 13 114
2010 13 028
2011 12 727
2012 12 761
2013 12 769

Politik[Bearbeiten]

Wahlvorschlag Stimmen
2014
Stimmenanteil (%)
2014
Sitze
2014
Sitze
2008
CDU 3.755 22,93 5 5
Wählergemeinschaft „Freie Wählergemeinschaft“ 3.583 21,88 6 6
DIE LINKE 2.990 18,26 4 4
SPD 2.533 15,47 3 3
Wählergemeinschaft „Bürgerverein Eiche e. V.“ (BVE) 1.628 9,94 2 2
Wählergemeinschaft „Die Unabhängigen“ 775 4,73 1 1
Grüne 563 3,44 1 -
FDP 549 3,35 1 1

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung hat neben dem Bürgermeister Wilfried Gehrke (CDU) 22 Mitglieder. Diese teilen sich wie folgt auf die Parteien und Wahlbündnisse auf (Wahlbeteiligung 2014: 50,23 %):[8]

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1998–2003
    • Ahrensfelde: Peter Hackbarth (FWA)
    • Blumberg: Jörg Dreger (SPD)
    • Eiche: Bernd Heidenreich (BVE)
    • Lindenberg: Wilfried Gehrke (CDU)
    • Mehrow: Arno Lüdke (Einzelbewerber)
  • seit 2003: Wilfried Gehrke (CDU) – nach Stichwahl am 16. November 2003 gegen Peter Hackbarth (FWA) mit 55,07 %

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. Februar 2007 genehmigt.

Blasonierung: „In Grün eine gestürzte, eingebogene und silbern-rot geschachte Spitze, überdeckt von fünf wachsenden, zur Garbe gebundenen goldenen Kornähren.“[9]

Die fünf Kornähren stellen die Ortsteile der Großgemeinde dar, die gebundene Garbe den Zusammenschluss der ehemaligen Dörfer Ahrensfelde, Blumberg, Eiche, Lindenberg und Mehrow. Die Ähren beziehen sich darüber hinaus auf den gemeinsamen Gemeindenamen Ahrensfelde.

Das rot-weiß geschachtelte Feld verweist auf die Zugehörigkeit zum Land Brandenburg. Die Schachtelung erinnert an gemauerte Strukturen oder Grundstücksgrundrisse und soll wohl die Bedeutung Ahrensfeldes als Wohnbaustandort am Rande Berlins symbolisieren.

Der Ort Ahrensfelde, nach dem die Großgemeinde Ahrensfelde benannt ist, führt weiter ein eigenes Wappen, das dem der Gemeinde ähnelt. Auf ihm sind vier goldene Ähren auf grünem Grund abgebildet, die durch ein goldenes Band mit einem Rechen und einer Sense, ebenfalls in Gold, verbunden sind. Grundlage für das von dem Grafiker und Heraldiker Frank Diemar entworfene Wappen war ein bis 1953 geführtes Siegelbild des Ortes.

Flagge[Bearbeiten]

Die Gemeindeflagge ist dreistreifig Grün-Gelb-Grün (Grün-Gold-Grün) im Verhältnis 1:4:1 mit dem Gemeindewappen im Mittelstreifen.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche im Dorfkern von Lindenberg
Feldsteinkirche in Mehrow aus dem 13. Jahrhundert

Die Liste der Baudenkmale in Ahrensfelde und die Liste der Bodendenkmale in Ahrensfelde enthalten die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmäler.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Dorfkirche in Ahrensfelde
  • Dorfkirche in Eiche
  • mittelalterliche Dorfkirchen in den Ortsteilen Blumberg und Lindenberg

Parks[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Ahrensfelde und Blumberg erhielten mit der Eröffnung der Wriezener Bahn zwischen Lichtenberg und Werneuchen am 1. Mai 1898 Anschluss an das preußische Eisenbahnnetz. Der Bahnhof Ahrensfelde entstand an der Chaussee von Weißensee nach Freienwalde auf Falkenberger Gemarkung und liegt seit 1920 somit in Berlin. 1908 ging der Haltepunkt Ahrensfelde Friedhof in Betrieb. Wie sein Name verrät, diente er der Anbindung an den im gleichen Jahr eröffneten Ostkirchhof. Bis 1910 wurde die Station zum Bahnhof mit Mittelbahnsteig ausgebaut, der Antransport der Leichen fand über ein Nebengleis statt. Da auf der Wriezener Bahn jedoch bis 1938 kein Vororttarif galt, scheuten die Angehörigen die Bahnfahrt und ließen ihre Verstorbenen auf den teureren Berliner Friedhöfen bestatten. Der Bahnhof Ahrensfelde Friedhof erreichte nie die vorgesehene Bedeutung und wurde bis 1939 wieder zum Haltepunkt zurückgebaut.[10] Ab 1982 fuhren die Züge der Berliner S-Bahn bis Ahrensfelde (ab 1991 als Linie S7), wo die Nahverkehrszüge bis Wriezen seitdem ihren Endpunkt hatten. Für die Erschließung der bebauten Gebiete im Norden der Gemeinde entstand im Folgejahr der Haltepunkt Ahrensfelde Nord. Seit 1993 fahren die dieselbetriebenen Züge von Ahrensfelde weiter zum Bahnhof Lichtenberg, seit 1995 unter der Linienbezeichnung RB25 (zwischenzeitig OE25).[11] Betreiber der Linie ist seit 2004 die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG). Vom 14. Dezember 2014 bis zum 14. Dezember 2024 wird die Durchführung des Personenverkehrs auf der Strecke durch die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) erfolgen.

Als Ergänzung zur Wriezener Bahn war Anfang des 20. Jahrhunderts die Verlängerung der Straßenbahn Berlin–Hohenschönhausen nach Ahrensfelde mit Option zum Ostkirchhof vorgesehen.[10] Das Vorhaben kam nicht zur Umsetzung. Ab Mitte der 1930er Jahre bestand eine Omnibusverbindung von Malchow über Weißensee und Falkenberg nach Ahrensfelde. Die Linie C fuhr nach dem Zweiten Weltkrieg als Linie A46 (ab 1968 ohne Präfix), später als Linie 41.[12][13][14] Im Rahmen des Tatraprogramms wurde 1986 das Netz der Berliner Straßenbahn nach Ahrensfelde ausgebaut, die Endhaltestelle lag damals außerhalb der Berliner Stadtgrenze und wurde am 3. Oktober 1990 nach Berlin eingemeindet. Die Schleife wird sowohl von der Straßenbahn sowie (seit 1988) von den Omnibussen bedient und ist so angelegt, dass ein bahnsteiggleicher Umstieg zwischen beiden Verkehrsmitteln erfolgen kann.[15] Gleichzeitig wurden mehrere Buslinien durch den damaligen Stadtbezirk Marzahn nach Ahrensfelde eingerichtet, die die Neubaugebiete zusätzlich erschlossen. Gegenwärtig (Stand: 2013) wird die Gemeinde von den Straßenbahnlinien M8 und 16 sowie mehreren Buslinien der Berliner Verkehrsbetriebe und der Barnimer Busgesellschaft erschlossen.

Durch die Gemeinde führen

  • die Bundesautobahn 10 (Berliner Ring) in zwei Teilstücken
    • zwischen den Ortsteilen Ahrensfelde und Blumberg ca. 6,5 km von Nordwesten nach Südosten mit der Autobahnanschlussstelle AS2 Berlin-Hohenschönhausen
    • nördlich des Ortsteils Lindenberg ca. 1,2 km von West nach Ost mit der AS36 Berlin-Weißensee
  • die Bundesstraße 2 zwischen der AS36 (Berliner Ring) durch Lindenberg nach Berlin
  • die Bundesstraße 158 von Werneuchen kommend durch Blumberg über die AS2 durch Ahrensfelde nach Berlin. Sie fungiert für die angrenzenden Bezirke Berlins als Zubringer zur A 10, was häufig zu Staus im Ort führt. Aus diesem Grund wird bereits seit längerer Zeit eine Ortsumfahrung geplant. Die ausgewählte Variante B 158n soll auf einer Länge von etwa 4,5 km südlich von Ahrensfelde verlaufen.[16]. Das Planfeststellungs- und Anhörungsverfahren erbrachte über 1000 Einwände.[17]

Ein Privatflugplatz befindet sich im benachbarten Werneuchen.

Motorisierung in Ahrensfelde 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[18] 7 557 7 677 7 853 7 946 8 065 8 066 8 216
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 581 586 599 610 634 632 643

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Die SchwörerHaus KG unterhält in Ahrensfelde ein Werk zur Fertigung hochwertiger Bäder für Hotelanlagen und Gesundheitseinrichtungen. Der Verlag für Geowissenschaften Berlin hat seinen Sitz in Ahrensfelde. Am Südrand der Gemeinde befindet sich der Kaufpark Eiche.

Vattenfall Europe betreibt ein Gasturbinenkraftwerk in Ahrensfelde.

Bundespolizei[Bearbeiten]

Im Ortsteil Blumberg befindet sich ein bedeutender Standort der Bundespolizei. Zum einen hat dort die (deutschlandweit größte) Bundespolizeiabteilung Blumberg mit rund 860 Mitarbeitern (davon 750 Polizeivollzugsbeamte) ihren Sitz, zum anderen ist dort die Bundespolizei-Fliegerstaffel Ost mit mehr als 100 Mitarbeitern (fliegendes und technisches Personal) stationiert. Die 18 hier beheimateten Hubschrauber der Typen EC 135, EC 155, Puma und Super Puma dienen unter anderem der Sicherung von Grenzen und Bahnanlagen, der Beförderung des Bundespräsidenten, von Mitgliedern der Bundesregierung und Staatsgästen sowieso der Unterstützung in Katastrophenfällen.

Vereine[Bearbeiten]

  • Förderverein Ahrensfelde e. V.
  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensfelde e. V.
  • Motorsportclub Ahrensfelde e. V.
  • Hundesportverein Ahrensfelde e. V.
  • Schützenverein Ahrensfelde von 1993 e. V.
  • Siedlergemeinschaft Ahrensfelde e. V.
  • SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (Fußball, Volleyball, Turnen, Frauen- und Seniorensport, Cheerleading)[19]
  • Reit- und Fahrverein Ahrensfelde e. V.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen mit Bezug zum Ort[Bearbeiten]

  • Henry Arland (* 1945), Musiker und Komponist, lebt seit 1999 in Ahrensfelde

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c 1. Änderungssatzung der Hauptsatzung der Gemeinde Ahrensfelde vom 16. Januar 2012, in Kraft getreten ab dem 14. Februar 2012
  3. Bildung der Ämter Ahrensfelde/Blumberg, Werneuchen, Groß Schönebeck (Schorfheide)-Land. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 13. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 54, 31. Juli 1992, S.971/2.
  4. Eingliederung der Gemeinde Mehrow in die Gemeinde Ahrensfelde. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. Juni 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 26, Potsdam, den 26. Juni 2002, S.618 (PDF; 543 kB)
  5. Fünftes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Uckermark (5.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S.82), geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2003 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr.10, S.187
  6. Änderung des Namens der Gemeinde Ahrensfelde-Blumberg. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 8. Juni 2004. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 15. Jahrgang, 2004, Nummer 26, Potsdam, den 7. Juli 2004, S.481 (PDF; 807 kB)
  7. Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons
  8. Bekanntmachung des Wahlergebnisses. Das Wahlergebnis der Wahl zur Gemeindevertretung am 25. Mai in Ahrensfelde (PDF; 1,3 MB) Abgerufen am 19. Juni 2014.
  9. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg. Service.brandenburg.de. Abgerufen am 21. August 2010.
  10. a b  Jan Feustel: Ein Friedhof fast ohne Gräber. Der Ostkirchhof Ahrensfelde und die preußische Eisenbahn. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. Heft 6, 2008, S. 150–154.
  11.  Bernhard Strowitzki: S-Bahn Berlin. Geschichte(n) für unterwegs. GVE, Berlin 2004, ISBN 3-89218-073-3, S. 153–157.
  12. Linienübersicht vom 16.05.1939. In: Die Berliner Linienchronik. Abgerufen am 14. April 2013.
  13. Linienübersicht vom 16.01.1953. In: Die Berliner Linienchronik. Abgerufen am 14. April 2013.
  14. Bus-Linien Ost-Berlin. Linienverzeichnis 1983 mit Stand 1. April 1983. In: Die Berliner Linienchronik. Abgerufen am 14. April 2013.
  15.  Michael Günther: Vor 25 Jahren: Tatra-Bahnen nach Marzahn. Straßenbahn-Neubaustrecken im Berliner Nordosten. In: Verkehrsgeschichtliche Blätter. Heft 5, 2004, S. 130–141.
  16. Planfeststellungs-/Anhörungsverfahren B158n Ortsumgehung (OU) Ahrensfelde
  17. Anwalt klärt auf In: Märkische Oderzeitung, 16. November 2012
  18. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3
  19. Homepage des SV1908 Grün-Weiß Ahrensfelde

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ahrensfelde – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien