Ahrtalbrücke
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
50.5452777777787.1613888888889Koordinaten: 50° 32′ 43″ N, 7° 9′ 41″ O
| Überführt | Bundesautobahn 61 |
| Unterführt | Ahr |
| Ort | Bad Neuenahr, Heppingen |
| Konstruktion | Spannbetonhohl-kastenbrücke |
| Gesamtlänge | 1521 m |
| Breite | 2 × 15,75 m |
| Längste Stützweite | 106 m |
| Konstruktionshöhe | 4,0 m bis 5,5 m |
| Höhe | 54 m |
| Baukosten | 55 Millionen DM |
| Baubeginn | 1973 |
| Fertigstellung | 1975 |
Die Ahrtalbrücke ist mit 1521 m die längste Brücke der Bundesautobahn 61.
Das Bauwerk steht zwischen den Autobahndreiecken Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig in Rheinland-Pfalz. Es überspannt zwischen Bad Neuenahr und Heimersheim in maximal 54 m Höhe mit 22 Feldern das Ahrtal mit der Ahr, einem westlichen Rhein-Nebenfluss, sowie die Ahrtalbahn (Remagen−Ahrbrück), die Bundesstraße 266 (Linz am Rhein−Ahrweiler), die Landesstraße 80 und einige Gemeindestraßen.
Die Autobahn ist im Verlauf der Brücke im Grundriss gerade und hat eine Längsgradiente von maximal 2,7 %. Hergestellt wurde die Überführung mit zwei getrennten Überbauten für die Richtungsfahrbahnen zwischen den Jahren 1973 und 1975, die Baukosten betrugen 55 Millionen DM.
Die beiden nebeneinanderliegenden Überbauten der Spannbetonbalkenbrücke haben als Bauwerkssystem in Längsrichtung den Durchlaufträger. In Querrichtung sind die Überbauten als einzellige Hohlkastenquerschnitte ausgebildet. Die Konstruktionshöhe beträgt zwischen 4,0 m und 5,5 m, die Bodenplattenbreite 7,2 m und die Fahrbahnplattenbreite 15,25 m. Die Vorspannung besteht in Längsrichtung aus internen Spanngliedern.
Die Stützweiten variieren für die 22-feldrige Brücke zwischen 42,9 m und 106,0 m über der Ahr, die Regelfelder weisen 78,0 m Spannweite auf. Die Gesamtlänge beträgt 1521 m. Die Herstellung der Überbauten erfolgte ohne Hilfsstützen mit einem 170 m langen Vorschubgerüst, das eine Masse von 2000 to hatte.
Die Stahlbetonpfeiler sind als 6,0 m breite Pfeilerscheiben ausgebildet.
[Bearbeiten] Literatur
- Lothar Majewski: Das Vorschubgerüst für die Ahrtalbrücke. In:Der Bauingenieur, Heft 1 , Jg. 1976, S. 25-28.

