Ai Weiwei

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Ai Weiwei 2007 vor Template auf der documenta 12

Ai Weiwei (chinesisch 艾未未Pinyin Ài Wèiwèi, * 28. August 1957 in Peking) ist ein chinesischer Konzeptkünstler, Bildhauer und Kurator. Er ist der Sohn des Dichters und Malers Ai Qing und Halbbruder des Malers Ai Xuan. Nach regierungskritischen Äußerungen im Rahmen der Proteste in China 2011 war er seit dem 3. April 2011 an einem unbekannten Ort in Haft. Ihm wurde ein Wirtschaftsdelikt vorgeworfen. Der Sprecher des Außenministeriums Hong Wei erklärte: „Provokante Menschen wie Ai Weiwei muss man im Zaum halten.“[1] Am 22. Juni 2011 wurde Ai Weiwei unter strengen Auflagen[2] und gegen Kaution freigelassen.[3]

Leben[Bearbeiten]

Ai Weiwei wurde 1957 als Sohn von Gao Ying und des chinesischen Dichters und Regimekritikers Ai Qing (艾青, 1910–1996) geboren.[4] Infolge der 20-jährigen Verbannung des Vaters wuchs er zunächst in der Mandschurei und in Xinjiang auf. 1978 schrieb er sich an der Pekinger Filmakademie ein und studierte dort unter anderem mit den chinesischen Regisseuren Chen Kaige und Zhang Yimou. 1979 war er ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe Stars Group, die eine chinesische Kunst nach staatlicher Leitlinie ablehnte. Von 1981 bis 1993 lebte er in den USA, vor allem in New York City, und beschäftigte sich in dieser Zeit vor allem mit Performance, Konzeptkunst, Dadaismus und Pop Art. Während seines Aufenthalts in New York schloss er ein Studium an der Parsons School of Design ab. 1993 kehrte er wegen der Erkrankung seines Vaters wieder nach Peking zurück, wo er auch heute noch im Kunstbezirk Dashanzi lebt. 1994 gründete er die Galerie China Art Archives and Warehouse für experimentelle Kunst in Peking.

Wegen seines politischen und gesellschaftlichen Engagements ist er regelmäßig Repressalien durch chinesische Behörden und die Polizei ausgesetzt.[5] Bei einem Polizeieinsatz aufgrund von Recherchen zum Erdbeben in Sichuan erlitt er vor einem Prozess gegen seinen Mithelfer Tan Zuoren Anfang August 2009 eine Hirnblutung, weshalb er später im Klinikum Großhadern operiert wurde.[6] Im Herbst 2010 verfügte die Stadtverwaltung von Shanghai die Räumung des Gebäudes, in dem sich sein Atelier befand.[7] Als Ai Weiwei daraufhin eine „Abriss-Party“ ankündigte, um die Öffentlichkeit auf die geplante Zwangsräumung des Gebäudes hinzuweisen, wurde er am 5. November 2010 von den Behörden für zwei Tage unter Hausarrest gestellt. Zu der Feier hatten sich nach telefonischen Angaben Ai Weiweis ca. 1.000 Besucher mit Internetzugang angemeldet.[8] Die Party fand mit ca. 800 Personen ohne den Gastgeber statt. Presseberichten und der Deutschen Presseagentur zufolge sprach sich Ai Weiwei am 6. November gegen die Umweltzerstörung und die mangelnden Bildungschancen in China aus und kritisierte: „Die Regierung, das gesamte System […] opfert Bildung, Umweltressourcen und die Interessen der meisten Menschen, nur damit einige wenige Menschen mit Verbindung zur Regierung extrem reich werden können.“[9]

Schriftzug „Release Ai Weiwei“ am Gebäude der Tate Modern in London, die 2010/2011 die Installation Sunflower Seeds ausstellt.

Am 11. November 2010 informierte Ai Weiwei die internationalen Medien darüber, dass er ein behördliches Schreiben erhalten habe, in dem er aufgefordert wird, das Gebäude, in dem sich sein Studio befindet, vor dem 21. November auf eigene Kosten abzureißen. Gleichzeitig machte der Künstler bekannt, dass Ziao Lianhai mit der Begründung, er habe soziale Unruhen angeheizt, zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden sei, weil er Elterngruppen zur Aufdeckung des Babynahrungsskandals aus dem Jahre 2008 gegründet hatte. Den Grund für den zunehmenden Druck seitens der Shanghaier Behörden sieht Ai Weiwei in seiner politischen Aktionskunst.[10] Anfang Dezember 2010 wurde Ai Weiwei erstmals daran gehindert, aus der Volksrepublik China auszureisen. Dies wird in Verbindung gebracht mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an den Regimekritiker Liu Xiaobo in Oslo, der an der Übergabezeremonie am 10. Dezember 2010 nicht teilnehmen konnte, weil er aus politischen Gründen inhaftiert gewesen ist.[11] Das Atelier wurde am 11. Januar 2011 abgerissen.[12] Fotoaufnahmen des Studios und dessen Zerstörung veröffentlichte Ai Weiwei im Juli 2011 auf seiner Google+-Seite.

Im März 2011 wurde bekannt, dass Ai Weiwei ein Atelier in Berlin-Schöneweide zu erwerben beabsichtigte, um mit seinem Team einen zweiten Platz neben dem Pekinger Studio zu haben.[13]

Am 3. April 2011 wurde Ai Weiwei auf dem Weg nach Hongkong am Pekinger Flughafen von der chinesischen Polizei festgenommen und bis auf weiteres inhaftiert.[14][15] Er soll sich wegen nicht näher benannter „Wirtschaftsverbrechen“ vor Gericht verantworten.[16] Wenige Tage zuvor kam der deutsche Außenminister Guido Westerwelle zu einem Staatsbesuch nach China und eröffnete dabei die Ausstellung Kunst der Aufklärung im Nationalmuseum in Peking. Ai Weiwei stand zwar auf der Einladungsliste der deutschen Veranstalter, wurde aber seitens der chinesischen Autoritäten nicht zur Eröffnungszeremonie zugelassen.[17] Er hatte nämlich zuvor verlautbart, Deutschland zeige ausgerechnet am Platz des Himmlischen Friedens, wo 1989 die Protestbewegung gewaltsam beendet worden war, diese Ausstellung und das zu einem Zeitpunkt, als die Unterdrückung erneut gesteigert wurde.[18]

Die Inhaftierung von Ai Weiwei durch die chinesische Polizei war der vorläufige Höhepunkt im politischen Kampf des Künstlers. Zur TED-Konferenz in den USA ließ Ai Weiwei eine Videobotschaft verbreiten, die zeigte, mit welchen Mitteln die chinesische Regierung den Künstler überwacht und versucht einzuschüchtern.[19] Die Ehefrau des Künstlers hatte Redeverbot, mehrere seiner Mitarbeiter waren ebenfalls „verschwunden“, vorübergehend auch sein Anwalt Liu Xiaoyuan. Indessen hatte einerseits eine Medienkampagne mit Anschuldigungen gegen Ai Weiwei begonnen, und andererseits gab es vermehrt internationale Protestaktionen gegen seine Inhaftierung.[20][21]

Am 20. April 2011 wurde bekannt gegeben, dass Ai Weiwei eine Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin erhalten soll.[22] In einem Interview mit einer Berliner Tageszeitung betonte seine Schwester die enge Verbundenheit Ai Weiweis mit Berlin.[23] Am 23. April 2011 veröffentlichten ungefähr 100 Erstunterzeichner, darunter Sinologen und Vertreter aus Kultur und Wirtschaft, den Berliner Appell zur Freilassung Ai Weiweis.[24][25] Auch der Schweizer Innenminister Didier Burkhalter äußerte seine Besorgnis,[26] und der deutsche Staatsminister und Kulturbeauftragte Bernd Neumann forderte die Freilassung Ai Weiweis.[27] Die Akademie der Künste in Berlin nahm Ai Weiwei am 7. Mai 2011 in ihre Reihen auf, und zwar, wie ihr Präsident Klaus Staeck verlautbarte, einmal wegen seiner künstlerischen Bedeutung, aber auch aus politischer Solidarität. In einigen Metropolen Europas, z. B. in London und Nordamerikas sind als Reaktion auf Ai Weiweis Verschwinden kurzfristig Ausstellungen seiner Werke organisiert worden. Überdies gibt es politischen Druck auf Regierungschef- bzw. Außenministerebene und vielfältige andere Manifestationen.[28] Der deutsche Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning teilte nach einem fünftägigen Besuch in China, bei dem er neben Politikern auch Journalisten, Künstler u. a. Vertreter der Zivilgesellschaft getroffen hatte, auf einer Pressekonferenz am 19. Mai 2011 mit, er halte das deutsch-chinesische Verhältnis durch das Vorgehen gegen Ai Weiwei für „belastet“. Ai Weiwei werde – entgegen rechtsstaatlichen Gepflogenheiten – weiterhin an einem unbekannten Ort ohne anwaltliche Vertretung festgehalten. Die Repression, insbesondere gegen Blogger, nehme weiter zu, die chinesischen Regierungsvertreter hätten seine Argumente „vom Tisch gefegt“.[29]

Das chinesische Außenministerium wies auf einer Pressekonferenz am 10. Mai 2011 die Berichterstattung in der deutschen Öffentlichkeit und die Anfragen deutscher Journalisten mit der Begründung zurück, die deutschen Medien sollten die „Souveränität der chinesischen Justiz“ respektieren. Ai Weiwei würden Wirtschaftsdelikte vorgeworfen, und die Außenwelt sollte die laufenden Ermittlungen nicht kommentieren. Weiter hieß es: „Niemand hat das Privileg, sich über das Recht zu stellen oder die Grenzen des Gesetzes zu überschreiten, nur weil er von jemandem im Westen geschätzt wird.“[30] Während eines Besuchs von Gremien der Europäischen Union Mitte Mai 2011 bezeichnete der stellvertretende chinesische Außenminister die Kritik der Europäer zudem als „herablassend“.[31]

Ein erstes öffentliches Lebenszeichen gab es am 15. Mai 2011, als die Ehefrau Lu Qing nach längerem Bitten um Besuchserlaubnis kurzfristig zur Polizeidienststelle gebeten und von dort zu einem unbekannten Ort – eventuell in eins der sogenannten Gästehäuser der Polizei – gefahren wurde, wo sie Ai Weiwei ca. 20 Minuten lang in Anwesenheit von Bewachern sprechen konnte. Alle Themen, die mit seinem Verschwinden in Zusammenhang stehen, durften nicht erörtert werden. Nach Auskunft ihres Anwalts Liu Xiaoyuan trug Ai Weiwei bei dem Treffen Zivilkleidung, war medikamentös versorgt und konnte im Garten Spaziergänge machen.[32] Ai Weiweis Schwester und Mutter gaben bekannt, sie seien erleichtert, dass er sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befinde und nicht misshandelt worden sei.[33]

Die chinesische Presseagentur Xinhua sowie Regierungszeitungen berichteten seit dem 20. Mai 2011, Ai Weiwei habe in großem Umfang Steuern hinterzogen. Diese Vorwürfe wiesen die Angehörigen mit der Begründung zurück, der Künstler solle auf diesem Weg politisch mundtot gemacht werden.[34] Am 22. Juni 2011,[35] zweieinhalb Monate nach seiner Verhaftung, wurde Ai Weiwei laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua nach Hinterlegung einer Kaution freigelassen. Er habe ein Geständnis wegen Steuerflucht abgelegt und sei chronisch krank.[36] Die Haftentlassung des Künstlers unter Auflagen, so durfte er nicht mit Journalisten reden und darf Peking ein Jahr lang nicht verlassen, erfolgte wenige Tage vor dem Staatsbesuch des chinesischen Premierministers in Berlin.[37] Eine Sprecherin von Amnesty International bezeichnete die Freilassung als kleinen positiven Schritt, monierte jedoch, dass die Haft auch nach chinesischer Gesetzgebung illegal gewesen sei.[38] Wenige Tage später kamen auch seine vier ebenfalls verschwundenen Mitarbeiter wieder auf freien Fuß. In der chinesischen Presse gab es keine Berichterstattung über diese Vorgänge. Lediglich die englischsprachige Global Times veröffentlichte die Meldung von Xinhua.[39]

Ai Weiwei wurde Anfang Juni 2011, vorbehaltlich seiner Zustimmung, in die Akademie der Künste, Berlin aufgenommen. Nach seiner bedingten Freilassung gab er „mit großer Freude“ sein Einverständnis.[40] Auch die Gastprofessur an der Berliner Universität der Künste will Ai Weiwei antreten, jedoch liegt bisher keine Genehmigung der chinesischen Behörden vor, die ihm eine Ausreise erlauben würde.[41]

Interview mit Ai Weiwei ausgestrahlt auf der re:publica 2013 (englisch)

Nachdem Anfang November 2011 bekannt geworden war, dass der Künstler 1,7 Millionen Euro Steuern nachzahlen sollte, ging eine hohe Summe auch anonymer Spenden, vor allem aus dem Inland, ein. Ai Weiwei zahlte fristgemäß die berechnete Steuerschuld ohne den Strafzuschlag als Kaution, um anschließend auf rechtlichem Wege Berufung einzulegen. Wenig später kam nach Angaben Ai Weiweis zu dem Vorwurf der Steuerhinterziehung eine Anschuldigung wegen Pornografie hinzu.[42] Die Polizei verhinderte, dass Ai Weiwei am 20. Juni 2012 an einer Anhörung im Laufe des von ihm angestrengten Berufungsprozesses teilnehmen konnte.[43] Nachdem nach Ablauf eines Jahres am 21. Juni 2012 die Aufenthaltsbeschränkung teilweise aufgehoben worden war, gab Ai Weiwei bekannt, dass er seinen Pass nicht zurückbekommen habe und somit weiterhin nicht ausreisen dürfe. Die Behörden werfen ihm nach eigener Aussage Bigamie, illegalen Devisenhandel und Verbreitung von Pornografie vor. Der Künstler weist diese Vorwürfe zurück und fordert, dass er die zahlreichen Einladungen zu Auslandsreisen annehmen kann. Einen Gang ins Exil plane er nicht.[44] Seine Berufung im Steuerhinterziehungsprozess wurde am 20. Juli 2012 verworfen. Auch der Urteilsverkündung musste Ai Weiwei fernbleiben.[45]

Die Verleihung des Literaturnobelpreises 2012 an Mo Yan nannte Ai Weiwei einen „ernsten Fehler“, da dieser nicht die Menschenrechtsverletzungen beanstande, vielmehr als Vizepräsident des Schriftstellerverbandes ein offizielles Amt wahrnehme. Dies sei für Künstler in China, die unter der Zensur zu leiden hätten, eine „tragische Entscheidung“. [46]

Werk[Bearbeiten]

Beitrag Ai Weiweis zur documenta 12 in Kassel 2007
Installation Rooted Upon in der Ausstellung So Sorry, im Haus der Kunst, München 2010

Ai Weiwei kommentiert in seinem Werk die gravierenden Veränderungen, die in China seit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes stattfinden. Er kritisiert die Verstöße gegen die Menschenrechte, wirtschaftliche Ausbeutung und Umweltverschmutzung in seiner Heimat und bezieht sich formal nicht nur auf künstlerische Traditionen Chinas, sondern auch auf den Mitbegründer der Konzeptkunst und Wegbereiter des Dadaismus Marcel Duchamp. In Installationen verwendet er Objekte wie Antiquitäten oder spirituelle Gegenstände, um sie in einen neuen Zusammenhang zu stellen. Regelmäßig nimmt er an Performances teil, auch im Rahmen seiner Ausstellungen. Ai Weiwei gehört zu den international bekanntesten Vertretern der zeitgenössischen chinesischen Kunst.

In seinem Werk beschäftigt sich Ai mit vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen, unter anderem schuf er Bilder, Bücher, Filme, Häuser, Installationen, Photographien und Skulpturen.

Architekturprojekte[Bearbeiten]

Ai Weiwei stand dem Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron als künstlerischer Berater bei der Konstruktion des Nationalstadion Pekings für die Olympischen Sommerspiele 2008 zur Seite. Im Dokumentarfilm Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China war er einer der Protagonisten. Ai hatte zwar Herzog & de Meuron zu Beginn des Projektes beraten, dieses jedoch später vehement als megaloman und inadäquat kritisiert. Dies zeigte sich schließlich auch in der unverhältnismäßig hohen Kostenüberschreitung, welche sogar zur Diskussion über den Abbruch des Bauvorhabens führte.

Kurz vor der Eröffnungsfeier der Spiele verzichtete er auf die Teilnahme.[47]

Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Herzog & de Meuron kuratierte Ai das fehlgeschlagene Architekturprojekt Ordos 100, eine Wohnsiedlung in der Nähe der Stadt Ordos in der Inneren Mongolei. Dabei sollten 100 Villen von 100 Architekten aus 27 Ländern, ausgewählt von Herzog & de Meuron, entworfen werden.

Bücher[Bearbeiten]

Nach seiner Rückkehr nach China verlegte Ai drei Bücher, in denen er zeitgenössischen chinesischen Künstlern die Möglichkeit gab, ihre Vorgehensweise zu erklären (The Black Cover Book, 1994; The White Cover Book, 1995; The Grey Cover Book, 1997).

Filmprojekte[Bearbeiten]

Zwischen 2003 und 2005 schuf Ai mehrere Langfilme über die mit Verkehr überfüllten Straßen von Peking. In den Filmen Beijing: The Second Ring und Beijing: The Third Ring fährt die Kamera die Straßen des Chang’an-Boulevards und des zweiten und dritten Rings ab. Ai erläuterte die Filme als ein „fast mathematischer, un-emotionaler Weg, um die Ohnmacht der Menschen und die blinde Natur städtebaulicher Sanierung zu zeigen“.

Der Dokumentarfilm Never Sorry von Alison Klaymann (2012) zeigt Ausschnitte aus drei Jahren seines Lebens, darunter auch die Szene seiner Verhaftung 2011. Die deutsche Premiere fand auf der Documenta in Kassel statt.[48]

Ausstellungen[Bearbeiten]

Installation Remembering am Haus der Kunst in München während der Ausstellung So sorry
Template auf der documenta 12, nachdem es in einem Sturm umgestürzt war. Das Holz stammt von chinesischen Tempeln, die zur Schaffung von Bauraum demontiert wurden. Ai Weiwei hat eine Reihe von Werken mit ähnlicher Thematik geschaffen.

Einzelausstellungen wurden vor allem in Australien, Belgien, China, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Südkorea und in den USA gezeigt. Er nahm an der 48. Biennale von Venedig, Guangzhou Trienniale 2002 in China, Biennale of Sydney 2006 und an der documenta 12 teil. Für die documenta gestaltete er das Projekt Fairytale und die Außenarbeit Template, die nach einem starken Unwetter kollabierte.[49]

2006 wurde im Museum für Moderne Kunst MMK in Frankfurt am Main die Installation territorial gezeigt. Hier wirkten seine Objekte zusammen mit den Installationen des amerikanischen Künstlers Serge Spitzer.[50]

2010 war vor dem Eingang zur Art 41 Basel auf dem Messeplatz von Ai Weiwei “Field, 2010” installiert.

  • 2010/2011: The Unilever Series: Sunflower Seeds. Tate Modern, London. Auf dem Boden der früheren Turbinenhalle sind raumabdeckend ca. einhundert Millionen mit der Hand aus Porzellan gefertigte Sonnenblumenkerne ausgeschüttet, für die anfangs geplant war, dass sie von den Besuchern betreten werden können. Aufgrund des festgestellten Abriebs ist dies mittlerweile (Stand 5. November 2010) nicht mehr möglich.
  • 2011: Im März 2011 sollte die erste Werkschau von Ai Weiwei in Peking eröffnet werden. Doch der Künstler sagte die Ausstellung Mitte Februar selbst ab, da sie wegen der gleichzeitig stattfindenden Jahrestagung des Volkskongresses verschoben werden sollte.[51]

Musikvideo und Platte[Bearbeiten]

  • Seit Mai 2013 war im Internet das Video Dumbass (Explicit) zu sehen. Der Hongkonger Kameramann Christofer Doyle inszeniert darin Ai Weiweis Gefängnisaufenthalt im Jahre 2011. Die Musik dazu stammt von dem Rockmusiker Zuxiao Zuzhou. In China wurde das Video zensiert.[53][54]
  • Am 2. Juni 2013 wurde seine erste Pop-Platte mit dem Titel The Divine Comedy vorgestellt. Die Musik wurde von Zuxiao Zuzhou produziert.[55]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 2. März 2008 – 23. November 2008: Ai Weiwei,Groninger Museum, Groningen, Niederlande
  • 25. Juli 2009 – 8. November 2009: Ai Weiwei – ACCORDING TO WHAT ?, MORI ART MUSEUM, Tokio (JP)
  • 12. Oktober 2009 – 17. Januar 2010: So Sorry, Haus der Kunst in München .[56][57]
  • 19. März 2010 – 20. September 2010: Ai Weiwei – Barely Something, Museum DKM, Duisburg, Kurator: Roger M. Buergel
  • 15. Juli 2010 – 30. Oktober 2010: Ai Weiwei: Dropping the Urn, Museum of Contemporary Craft, Portland, OR (US)
  • 2. Oktober 2010 – 18.Dezember 2010: Ai Weiwei, Galerie Urs Meile, Lucerne (CH)
  • 12. Oktober 2010 – 2. Mai 2011: Ai Weiwei – Sunflower Seeds 2010, Tate Modern, London (GB)
  • 2. Mai 2011 – 15. Juli 2011: Circle of Animals/Zodiac Heads in New York City, Pulitzer Fountain, Grand Army Plaza at Central Park
  • 12. Mai 2011 – 26. Juni 2011 Somerset House, London
  • 28. Mai 2011 – 21. August 2011: Ai Weiwei – Interlacing, Fotomuseum Winterthur (CH)
  • 1. Juli 2011 – 24. Oktober 2011: Ai Weiwei – in der Sammlung DKM, Museum DKM, Duisburg, Kurator: Dr. Heike Baare
  • 16. Juli 2011 – 16. Oktober 2011: Ausstellung zu Architekturprojekten des Künstlers, Kunsthaus Bregenz(A)[58]
  • 29. Juni 2011 – 15. August 2011: Ausstellung von Fotos, die Ai Weiwei in den 1980er und frühen 1990er Jahren in New York aufgenommen hat, Asian Society New York, berichtet von dapd Nachrichtenagentur am 29. Juni 2011 (online)
  • 17. September 2011 – 5. Februar 2012: Ai Weiwei – Interlacing, Kunsthaus Graz, Graz, Österreich
  • 4. Dezember 2013 – 16. März 2014: According to What?, Pérez Art Museum Miami, Florida, USA
  • 3. April 2014 – 7. Juli 2014: Evidence, Martin-Gropius-Bau, Berlin

Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

  • 12. Oktober 2002 – 2. Februar 2003: China – Tradition und Moderne, Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen (D)
  • 13. Juni 2005 – 16. Oktober 2005: Mahjong – Chinesische Gegenwartskunst, Kunstmuseum Bern, bern (CH)
  • 20. Mai 2006 – 27. August 2006: Serge Spitzer und Ai Weiwei, Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt am Main. (D)
  • 15. September 2006 - 25. Februar 2007: CHINA NOW - Faszination einer Weltveränderung, Essl Museum - Kunst der Gegenwart, Klosterneuburg/Wien. (AT)
  • 16. Juni 2007 – 23. September 2007: Ai Weiwei – Fairytale & AW – Template, documenta 12, Kassel (D)
  • 30. März 2007 – 10. Juni 2007: The Real Thing: Contemporary Art from China, Tate Liverpool, Liverpool (GB).
  • 10. September 2008 – 4. Januar 2009: Mahjong: Contemporary Chinese Art from the Sigg Collection, Berkeley Art Museum, Berkeley, CA (US).
  • 1. September 2010 – 10. Oktober 2010: Zeitgenössische chinesische Fotografie, Oldenburger Kunstverein, Oldenburg (D)
  • 28. Januar 2011 – 9. Mai 2011: Staging Action: Performance in Photography since 1960, MoMA – The Museum of Modern Art, New York (US)
  • 29. April 2011 – 1. Mai 2011: Galerie Neugerriemschneider, Berlin (D), Installation,[59] innerhalb des Gallery Weekends Berlin 2011 (D)
  • 19. Juni 2011 – 30. Oktober 2011: Ai Weiwei und Serge Spitzer, MMK 1991–2011. 20 Jahre Gegenwart, Museum für Moderne Kunst, Hauptzollamt und Main-Tor-Areal, Frankfurt am Main (D)
  • 31. Oktober 2011 – 9. April 2012: Die Kunst der Entschleunigung. Bewegung und Ruhe in der Kunst, Kunstmuseum Wolfsburg (D)
  • 12. April 2013 – 30. Juni 2013: FREIHEIT! Mit Ai Weiwei Nedko Solakov, CAMP, Artur Żmijewski, Bouchra Khalili, Lars Ø Ramberg, Klara Liden, Johanna Billing, Alexander Apóstol, Haejun Jo, Nikolaj Bendix Skyum Larsen, Kunstpalais, Erlangen 2013
  • 22. Juni 2013 - 6. Oktober 2013: Aus der Aufklärung, EMSCHERKUNST.2013, Ruhrgebiet (D)

Dauerausstellungen und Werke in öffentlichen Museen und Sammlungen[Bearbeiten]

  • Courtesy Galerie Urs Meile, Beijing – Lucerne.
    • "Coca Cola Vase", 2006, Vase aus Jungsteinzeit (5000 – 3000 v.u.Z) mit einem roten Coca-Cola-Logo
  • Museum DKM, Duisburg:
    • Coloured Vases, 2006, seit 2008 in DU, 39 neolithische Vasen (2.800 v.u.Z) in bunte Farben getaucht

Ai Weiwei hat 39 neolithische Tonvasen mit bunter Industriefarbe überzogen. Alle Tonvasen sind zwischen 5000 und 10000 Jahre alt. Jede Vase hat eine eigentümliche Form. Ai Weiwei taucht die Tonvasen in Töpfe mit unterschiedlichen Industriefarben. Dann dreht er die Tonvasen um und lässt die Industriefarbe entlang der Körper der Tonvasen natürlich abfließen. Danach legt er die flache Öffnung der Vasen nach unten auf den Boden, bis alle trocken sind. Dieser Prozess hat gezeigt, dass Ai Weiwei die antiken und kulturellen Werte zerstört und sie zugleich in Werke zeitgenössischer Kunst verwandelt.

  • Dropping a Han Dynasty Urn, 1995, seit 2010 in DU, s/w prints

Dropping a Han Dynasty Urn wurde von Ai Weiwei um 1995 geschaffen. Dieses Kunstwerk ist einzigartig im Vergleich zu seinen anderen Werken zwischen 1993 und 2000. Es besteht aus drei großformatigen Fotos von ungefähr 180 cm Höhe und 162 cm Breite. Auf diesen Fotos steht Ai Weiwei vor einer Wand und lässt eine alte Vase aus der Zeit der Han-Dynastie auf den Boden fallen und zerschellen. Gleichzeitig hat einer seiner Freunde diesen Prozess der Zerstörung fotografisch festgehalten. Auf dem ersten Foto hält Ai Weiwei den Flaschenhals der Vase mit seiner rechten Hand und seine linke Hand hält den Boden der Vase. Sein Blick sieht nachdenklich aus und ist auf die Betrachter gerichtet. Auf dem zweiten Foto lässt Ai Weiwei die alte Vase frei auf den Boden fallen. Seine linke Handfläche ist ausgebreit und nach oben gerichtet. Die Position der rechten Hand ist niedriger als seine linke Hand und die Handfläche ist auf den Boden gerichtet. Die Position der fallenden Vase ist vor dem Knie des Künstlers. Im dritten Foto ist die Vase schon auf dem Boden zerschellt. Die Scherben der Vase liegen um den Fuß des Künstlers herum. Die Position der beiden Hände befindet sich fast in der gleichen Höhe. Vom ersten Foto bis zum dritten Foto ist Ai Weiweis Blick immer auf die Betrachter gerichtet. Er möchte den Betrachtern zeigen, dass er eine kostbare antike Vase absichtlich zerstört. Das ist kein Unfall, sondern ein geplanter Akt. Durch die Körperhaltung und den Blickkontakt zwischen Betrachter und Künstler stellen diese drei Fotos ein Selbstporträt des Künstlers als Bilderstürmer dar.

  • Fairytale, seit 2008 in DU, 8 Stühle aus der Qing Dynastie, ein Beitrag zur documenta 12_ Fairytale – 1001 Chairs, 2007
  • 4851_Sichuan, 2010, seit 2010 in DU, Video, Sichuan namelist with musical score by Zuoxiao Zuzhou, 1hr 27 min looped video.

Projekt „Hoher Dachstein“[Bearbeiten]

Im Jahr 2010 errichtete Ai Weiwei einen vier Tonnen schweren Felsen auf dem Dachstein in der Steiermark. Er will damit an das Erdbeben in Sichuan im Jahr 2008 erinnern, bei dem mehrere tausend Schüler getötet wurden,[60] und das Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur thematisieren.[61][62] Dagegen erhob der Alpenverein aus Gründen des Umweltschutzes schwere Vorwürfe.[63]

Sonstige Engagements[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 saß Ai Weiwei in einer Jury bestehend aus renommierten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die an der Auswahl des universellen Logos für Menschenrechte beteiligt waren.[64]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der von Kasseler Bürgern gestiftete Bürgerpreis Das Glas der Vernunft ging 2010 an Ai Weiwei. Die Laudatio hielt der Direktor der Kunsthalle Düsseldorf Gregor Jansen. Der Preis „wird seit 1991 an Politiker, Künstler und Wissenschaftler verliehen, die sich um Aufklärung, Vernunft und Toleranz verdient gemacht haben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.“[65]

Am 28. November 2010 wurde ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels nach ihm benannt: (83598) Aiweiwei.

Im Jahr 2011 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Royal Academy of Arts (Hon. RA) verliehen.[66]

Prints[Bearbeiten]

  • Ai Weiwei. Works 2004–2007. Bildband. JRP Ringier, Zürich 2008, ISBN 9783905829273 (in Englisch)
  • Mark Siemons, Hrsg: So Sorry. Katalog zur Ausstellung im Haus der Kunst in München, Prestel Verlag, München 2009, ISBN 3791350145
  • Ai Weiwei: Barely Something _ 4851. Hg. Stiftung DKM, Duisburg, Text: Ai Weiwei, deutsch/englisch, ISBN 3981050096 (Thema der Broschüre ist das Erdbeben in Sichuan und die mehreren tausend toten Schüler, die durch wahrscheinlich korruptionsbedingte Baumängel an Schulgebäuden starben).
  • Ai Weiwei – Barely Something, Hg. Stiftung DKM und Roger M. Buergel, (deutsch/englisch) Duisburg 2010, ISBN 3981050088 ,(das erste Buch in deutscher Sprache, das sich nur mit dem künstlerischen Werk von Ai beschäftigt).
  • Ai Weiwei. Architecture. Hg. Caroline Klein. Daab Media, Köln 2010, ISBN 3942597012
  • dsb.: Cishi-cidi. Time & Place Guanxi Normal UP, Nanning 2010 ISBN 7563397736. Bildband, mit chinesischen Kurzzeichen
  • Ai Weiwei - Interlacing, Hg. Urs Stahel und Daniela Jansen, Fotomuseum Winterthur und Steidl, Göttingen 2011 ISBN 978-3-86930-377-2
  • Art and cultural policy in China. A conversation between Ai Weiwei, Uli Sigg and Yung Ho Chang. Leitung Peter Pakesch. Reihe: Kunst & Architektur im Gespräch – Art and Architecture in discussion. Springer, Wien 2009 ISBN 3-211892400.
  • Ai Weiwei: Evidence. Prestel, München 2014, ISBN 978-3-7913-5391-3.
  • Themenheft Ai Weiwei. Du (Zeitschrift) #817, Zürich 2011 (Juni) ISBN 3-905931095
  • Themenheft Ai Weiwei. Zs. Monokultur #22. Hg. Mathieu Wellner. Rabenau, Berlin 2010 ISSN 1861-7085

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ruth Kirchner: China warnt vor Einmischung im Fall Ai Weiwei. In: rbb, ARD-Studio Peking. 7. April 2011, abgerufen am 8. April 2011.
  2. Interview: Der Künstler und Dissident bricht seine Auflage, nicht mit der Presse zu sprechen. In: Deutschlandfunk (Volltext und Audio), Reporterin: Silke Ballweg. 16. Dezember 2011, abgerufen am 18. Dezember 2011.
  3. China artist Ai Weiwei 'released on bail'. In: BBC News. 22. Juni 2011, abgerufen am 22. Juni 2011.
  4. Vermisstensuche auf Chinesisch kurier.at, abgerufen am 1. April 2012
  5. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel (Ausgabe 34/2009) berichtet Ai Weiwei von Festnahmen und Körperverletzung durch die chinesische Polizei.
  6. Süddeutsche Zeitung: Ai Weiwei erhebt schwere Vorwürfe gegen Peking, vom 16. September 2009.
  7. Der Tagesspiegel: China: Ai Weiweis Atelier soll abgerissen werden, 4. November 2010.
  8. Till Fähnders: Ai Weiwei unter Hausarrest auf: FAZ.NET, 5. November 2010 und Süddeutsche Zeitung: Ai Weiwei unter Hausarrest, 5. November 2010.
  9. zit. nach: Chinesischer Dissident Ai Weiwei nennt Regierung «unmenschlich», auf: Liechtensteiner Vaterland online 7. November 2010 und ARD, Tagesschau 12.00, 7. November 2010, beruhend auf DPA-Bericht.
  10. Jonny Erling: China drangsaliert Künstler Ai Weiwei. In: Rheinische Post, 12. November 2010, Ders.: aktualisierte Online-Quelle.
  11. Nobelpreisverleihung – China verweigert Regimekritikern die Ausreise, auf: faz.net, 3. Dezember 2010
  12. Ai Weiweis Atelier abgerissen in: Spiegel Online vom 12. Januar 2011
  13. Ai Weiwei wird Berliner in: Berliner Zeitung vom 28. März 2011
  14. Was geschieht mit Ai Weiwei? in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. April 2011
  15. Chinas Kunststar verliert seinen Schutzschild, Der Spiegel, abgerufen am 4. April 2011.
  16. Ai Weiwei: Ermittlungen wegen «Wirtschaftsverbrechen», sueddeutsche.de, abgerufen am 7. April 2011.
  17. Nationalmuseum Peking. Spektakel und Debakel im weltgrößten Museum, auf: ZEIT-onine, 2. April 2011
  18. Kunst und Kotau. Aufklärung in China gesucht. Auf: stern.de, 14. April 2011
  19. Martina Schulte: Ai Weiwei Netz-Reaktionen auf Verhaftung, Deutschlandradio Wissen vom 6. April 2011
  20. Bernhard Bartsch: Ai Weiwei. Peking startet Rufmord-Kampagne. Kölner Stadtanzeiger, ksta.de, 18. April 2011
  21. Wo ist Ai Weiwei.Südwestpresse, 17. April 2011
  22. Mathias Bölinger: Ai Weiwei wird Professor in Berlin. Deutsche Welle.de, 20. April 2011
  23. Johnny Erling: Festgenommener Künstler. Wie Ai Weiweis Schwester die schwere Zeit erlebt., auf: Berliner Morgenpost online, 22. April 2011
  24. Lasst Ai Weiwei frei. Auf: taz.online, 23. April 2011
  25. Berliner Appell berlinerappell-freeaiweiwei.com, abgerufen am 13. Mai 2011
  26. Didier Burkhalter äussert Besorgnis über Ai Weiwei, auf: NZZ.online, 26. April 2011
  27. Ai Weiwei. Von Freiheit und Feigheit in der Kultur, auf: zeit.online, 27. April 2011
  28. Carsten Volkery:Ai-Weiwei-Ausstellungen. Boom des Verbotenen, auf: spiegel.online, 12. Mai 2011
  29. Menschenrechte. Fall Ai Weiwei „belastet“ Beziehungen zu China, auf: focus.de, 19. Mai 2011 u. in diversen anderen Medien
  30. Ai Weiwei. China kritisiert deutsche Medien, auf: Frankfurter Rundschau (fr.online), 10. Mai 2011
  31. Menschenrechtler. China verteidigt Festnahme von Ai Weiwei, auf: Handelsblatt.com, 14. Mai 2011
  32. Esther Felden: Erster Besuch für Ai Weiwei, (Gespräch mit dem Menschenrechtsanwalt Liu Xiaoyuan), auf: deutsche welle.world, 16. Mai 2011
  33. Westliche und russische Medienberichte am 16.Mai 2011, z. B. Jutta Lietsch: Festgenommener Künstler. Ehefrau durfte ihn kurz treffen, auf: taz.online, 16. Mai 2011
  34. diverse westliche Medienberichte, z. B. Jutta Lietsch: Ai Weiwei soll ein Steuersünder sein, auf: die presse online, 22. Mai 2011; Printausgabe am 23. Mai 2011
  35. diverse Berichte zur Freilassung, z.B. Nach Haftentlassung. China hält Ai Weiwei im eigenen Haus fest, auf sueddeutsche.de, 23. Juni 2011, abgerufen am 3. Juli 2011
  36. Künstler aus Haft entlassen: Ai Weiwei wieder frei, bei tagesschau.de, 22. Juni 2011 (abgerufen am 22. Juni 2011).
  37. Stefan Kuzmany:Ai Weiwei. Freiheit für Chinas Gefangenen Nummer eins, auf: spiegel.online 22.Juni 2011
  38. China. Künstler Ai Weiwei gegen Kaution frei, auf: faz.net 22.Juni 2011
  39. Jonny Erling: Strenge Auflagen für Ai Weiwei. In: Rheinische Post 25. Juni 2011
  40. Ai Weiwei nimmt Mitgliedschaft bei Berliner Akademie an, auf: NZZ Online, 7. Juli 2011
  41. Kunst. Ai Weiwei nimmt Gastprofessur in Berlin an, auf: zeit-online 13. Juli 2011
  42. Regimekritiker. China wirft Ai Weiwei Pornografie vor, auf: zeit-online 18. November 2011
  43. Chinesisches Justizsystem. Polizei hindert Ai Weiwei an Prozessteilnahme, auf: Süddeutsche online 20. Juni 2012
  44. China: Nervenkrieg gegen Ai Weiwei. Die Presse online, 21. Juni 2012 und Menschenrechte. Ai Weiwei sieht sich im Kampf gegen „große Maschine“. Chinesischer Künstler und Dissident fordert freie Reisen ins Ausland. Die Presse online, 26. Juni 2012
  45. Ai Weiwei unterliegt Chinas Justiz in Steuerstreit. Spiegel online, 20. Juli 2012
  46. „Es ist eine Schande.“ Der chinesische Dissident Ai Weiwei hält den Literaturnobelpreis für Mo Yan für einen ernsten Fehler. Ai Weiwei im Gespräch mit Silke Ballweg. Deutschlandradio, 4. Dezember 2012
  47. The Guardian: Why I’ll stay away from the opening ceremony of the Olympics, 7. August 2008
  48. Filmbesprechung: Von Beruf Widerständler. Dokumentation. Der Künstler Ai Weiwei. Rheinische Post 16. Juni 2012, Ai Weiwei - Film. Wenn Kunst zum Umbruch aufruft. Zeit online 14. Juni 2012
  49. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Kunstzerstörung: Das Geschenk der Wettergötter, 21. Juni 2007
  50. Museum für moderne Kunst Frankfurt am Main
  51. Erste Werkschau von Ai Weiwei geplatzt. Deutsche Welle, 15. Februar 2011
  52. Die große Umarmung in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 6. April 2014, Seite 41
  53. Er hört Musik nur, wenn sie laut ist. In: FAZ vom 27. Mai 2013, Seite 30.
  54. http://aiweiwei.com/mixed-media/music-videos/dumbass/
  55. Darum brechen die Bullen die Tür auf in FAZ vom 21. Juni 2013, Seite 35
  56. Haus der Kunst: Ai Weiwei
  57. Ausstellungsbesprechung: Ai Weiwei und die Superlative der Kunst, Online-Magazin des Deutsch-chinesischen Kulturnetzes, Oktober 2009
  58. Kunsthaus Bregenz. Solidaritäts-Aktionen für Ai Weiwei. Ausstellung zu Architekturprojekten des Künstlers wie geplant ab 16. Juli, auf: der standard.at, 7. Juni 2011
  59. Ai Weiweis Installation beim Gallery Weekend. Zerbrechliche Ware aus Menschenhand, auf: Tagesspiegel.de, 28. April 2011. Die Ausstellung muss, wegen der Inhaftierung des Künstlers anders als geplant, in Abwesenheit Ai Weiweis stattfinden.
  60. China gibt Zahl der toten Erdbeben-Kinder bekannt
  61. Ai Weiweis Kunst-Fels eingetroffen im Standard vom 14. Juni 2010 abgerufen am 6. November 2010
  62. Dachstein-Fels des Künstlers Ai Weiwei am Gipfel in der Kleine Zeitung vom 9. Juli 2010 abgerufen am 6. November 2010
  63. Alpenverein gegen Ai Weiweis „Inszenierung“ des Dachstein im Standard vom 22. Juni 2010 abgerufen am 7. November 2010
  64. The jury
  65. Glas der Vernunft – Kasseler Bürgerpreis an Ai Weiwei, hr-online.de, 9. Dezember 2009, als link nicht mehr online.
  66. Pressemitteilung der Royal Academy of Arts zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Ai Weiwei (PDF; 131 kB), abgerufen am 10. April 2013