Aichen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Aichen im Landkreis Günzburg in Bayern. Für andere Bedeutungen von Aichen siehe Aichen (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aichen
Aichen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aichen hervorgehoben
48.22666666666710.542222222222510Koordinaten: 48° 14′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ziemetshausen
Höhe: 510 m ü. NHN
Fläche: 17,6 km²
Einwohner: 1139 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86479
Vorwahlen: 08284 bzw. 08262Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 166
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wiesweg 1
86479 Aichen
Bürgermeister: Alois Kling (CSU / Unabh. Wbl. / Fr.Wählersch.)
Lage der Gemeinde Aichen im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild
Kirche in Aichen
Obergessertshausen
Kirche in Obergessertshausen

Aichen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen.

Geografie[Bearbeiten]

Aichen liegt in der Region Donau-Iller.

Die Gemeinde Aichen besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Aichen, Memmenhausen und Obergessertshausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Aichen gehörte zum Stift St. Moritz (Freie Reichsstadt Augsburg). Seit den Friedensverträgen von Brünn und Pressburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Gemeindename[Bearbeiten]

Im Jahr 1865 wurde die Gemeinde Gessertshausen amtlich in Obergessertshausen umbenannt.[2] Die am 1. Januar 1976 aus dem Zusammenschluss von Memmenhausen und Obergessertshausen neu entstandene Gemeinde erhielt den Namen Aichen.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Aichen nach Obergessertshausen eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1976 schlossen sich Memmenhausen und Obergessertshausen zur neuen Gemeinde Aichen zusammen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1120 Einwohner[3]
  • 1970: 1126 Einwohner[3]
  • 1987: 1063 Einwohner
  • 2000: 1160 Einwohner
  • 2011: 1159 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Freie Wählerschaft Obergessertshausen: 5 Sitze
  • CSU/Unabhängiger Wählerblock Memmenhausen: 4 Sitze
  • Freie Wählerschaft Aichen: 3 Sitze

Bürgermeister ist seit 1996 Alois Kling (CSU/UWB/FWS).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 393.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 27.000 €.

Die Gemeinde Aichen gehört nicht zu den Stauden.

Wappen[Bearbeiten]

Unter goldenem Schildhaupt, darin eine grüne Eichel mit drei grünen Eichenblättern, gespalten, vorne fünfmal schräglinks geteilt von Silber und Rot, belegt mit einem goldenen Pfahl, hinten in Rot ein silberner Seitensparren.

Baudenkmäler / Bodendenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 23 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.030 ha. Davon waren 334 ha Ackerfläche und 696 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 25 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
  3. a b c d  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.