Aichen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Günzburg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ziemetshausen | |
| Höhe: | 510 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,6 km² | |
| Einwohner: |
1159 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 66 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86479 | |
| Vorwahlen: | 08284 bzw. 08262 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 74 166 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Wiesweg 1 86479 Aichen |
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| Bürgermeister: | Alois Kling (CSU / Unabh. Wbl. / Fr.Wählersch.) | |
| Lage der Gemeinde Aichen im Landkreis Günzburg | ||
Aichen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Aichen liegt in der Region Donau-Iller.
Die Gemeinde Aichen besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Aichen, Memmenhausen und Obergessertshausen.
Geschichte [Bearbeiten]
Aichen gehörte zum Stift St. Moritz (Freie Reichsstadt Augsburg). Seit den Friedensverträgen von Brünn und Pressburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Gemeindename [Bearbeiten]
Im Jahr 1865 wurde die Gemeinde Gessertshausen amtlich in Obergessertshausen umbenannt.[2] Die am 1. Januar 1976 aus dem Zusammenschluss von Memmenhausen und Obergessertshausen neu entstandene Gemeinde erhielt den Namen Aichen.[3]
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Aichen nach Obergessertshausen eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1976 schlossen sich Memmenhausen und Obergessertshausen zur neuen Gemeinde Aichen zusammen.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1961: 1120 Einwohner[3]
- 1970: 1126 Einwohner[3]
- 1987: 1063 Einwohner
- 2000: 1160 Einwohner
- 2011: 1159 Einwohner
Politik [Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
- Freie Wählerschaft Obergessertshausen: 5 Sitze
- CSU/Unabhängiger Wählerblock Memmenhausen: 4 Sitze
- Freie Wählerschaft Aichen: 3 Sitze
Bürgermeister ist seit 1996 Alois Kling (CSU/UWB/FWS).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 393.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 27.000 €.
Die Gemeinde Aichen gehört nicht zu den Stauden.
Wappen [Bearbeiten]
Unter goldenem Schildhaupt, darin eine grüne Eichel mit drei grünen Eichenblättern, gespalten, vorne fünfmal schräglinks geteilt von Silber und Rot, belegt mit einem goldenen Pfahl, hinten in Rot ein silberner Seitensparren.
Baudenkmäler / Bodendenkmäler [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 23 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.030 ha. Davon waren 334 ha Ackerfläche und 696 ha Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergarten: 25 Kindergartenplätze mit 25 Kindern
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Berta Schmid (* 1951), Abgeordnete des Bayerischen Landtags (CSU)
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
- ↑ a b c d Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.
Aichen | Aletshausen | Balzhausen | Bibertal | Breitenthal | Bubesheim | Burgau | Burtenbach | Deisenhausen | Dürrlauingen | Ebershausen | Ellzee | Gundremmingen | Günzburg | Haldenwang | Ichenhausen | Jettingen-Scheppach | Kammeltal | Kötz | Krumbach (Schwaben) | Landensberg | Leipheim | Münsterhausen | Neuburg a.d.Kammel | Offingen | Rettenbach | Röfingen | Thannhausen | Ursberg | Waldstetten | Waltenhausen | Wiesenbach | Winterbach | Ziemetshausen
