Aiken-Code

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Der Aiken-Code ist ein komplementärer BCD-Code. Den Dezimalziffern von 0 bis 9 wird nach folgender Tabelle jeweils eine Tetrade aus vier Bit zugeordnet. Entwickelt wurde der Code von Howard Hathaway Aiken und er wird bis heute in Digitaluhren, Taschenrechnern und ähnlichen Geräten genutzt.

Zustandsdiagramm Aiken-Code in hexadezimaler Codierung

Der Aiken-Code unterscheidet sich vom BCD-Code insoweit, dass beim Aiken-Code die 4. Stelle nicht wie beim BCD-Code mit 8 gewichtet wird, sondern mit 2.

Es ergibt sich für den Aiken-Code folgende Wichtung: 2-4-2-1

Man könnte meinen, doppelte Codierungen seien für eine Zahl möglich, z. B. 1011 als auch 0101 könnten 5 darstellen. Allerdings sorgt man hier dafür, dass die Ziffern 0 bis 4 spiegelbildlich komplementär zu den Ziffern 5 bis 9 sind.

Codetafel - Aiken-Code (Symmetrieeigenschaft)
Aiken-Code
Stellenzahl 4
bewertbar ja
stetig nein
Gewicht 0...4
Minimaldistanz 1
Maximaldistanz 4
Hamming-Abstand 1...4
Redundanz 0,7
Beispiel für Aiken-Code
Dezimal-
ziffer
Aiken-
codiert
BCD-
codiert
0 0 0 0 0 0 0 0 0
1 0 0 0 1 0 0 0 1
2 0 0 1 0 0 0 1 0
3 0 0 1 1 0 0 1 1
4 0 1 0 0 0 1 0 0
5 1 0 1 1 0 1 0 1
6 1 1 0 0 0 1 1 0
7 1 1 0 1 0 1 1 1
8 1 1 1 0 1 0 0 0
9 1 1 1 1 1 0 0 1

Siehe auch[Bearbeiten]