Ailly-le-Haut-Clocher

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Ailly-le-Haut-Clocher
Wappen von Ailly-le-Haut-Clocher
Ailly-le-Haut-Clocher (Frankreich)
Ailly-le-Haut-Clocher
Region Picardie
Département Somme
Arrondissement Abbeville
Kanton Ailly-le-Haut-Clocher
Gemeindeverband Communauté de communes du Haut Clocher.
Koordinaten 50° 5′ N, 2° 0′ O50.0786111111111.9961111111111Koordinaten: 50° 5′ N, 2° 0′ O
Höhe 72–115 m
Fläche 10,81 km²
Einwohner 907 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 84 Einw./km²
Postleitzahl 80690
INSEE-Code

Kirche und mairie-École
.

Ailly-le-Haut-Clocher (picardisch: Ailly-ech-heut-clotcher) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit 907 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Somme in der Region Picardie. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Abbeville, ist Sitz der Communauté de communes du Haut Clocher und Hauptort des Kantons Ailly-le-Haut-Clocher.

Geographie[Bearbeiten]

Die im Süden von der Autoroute A16 begrenzte Gemeinde liegt rund 12,5 km ostsüdöstlich von Abbeville an der Départementsstraße D1001 (ehemalige Route nationale 35), von der hier die Départementsstraße D32 nach Saint-Riquier und Nouvion abzweigt. Zu Ailly gehören die Ortsteile Famechon und Alliel.

Toponymie und Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname wird auf einen Bewohner in gallo-römischer Zeit, Alius, zurückgeführt. Haut-Clocher bezieht sich auf den hohen Kirchturm, der bei der Landvermessung durch Cassini im Jahr 1760 als Triangulationspunkt für die Schaffung der Carte de Cassini genutzt wurde.

1546 wurde die Kirche von Marodeuren niedergebrannt, 130 Parsonen kamen dabei ums Leben. Im 17. Jahrhundert wurde der Ort mehrfach geplündert. 1944 wurde er bombardiert; der Angriff galt einer nahegelegenen deutschen Raketenabschussbasis.

Einwohner[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
778 757 778 801 809 831 863 907

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Mariä-Himmelfahrts-Kirche mit Resten einer Sonnenuhr an der Südfront, im Jahr 1910 als Monument historique klassifiziert (Base Mérimée PA00116037).[1]
  • Das Kriegerdenkmal südlich der Kirche.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernest Prarond: Histoire d’Ailly-le-Haut-Clocher et des localités voisines, Verlag La Vague verte (Reprint), 226 S., ISBN 978-2-913924-52-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ailly-le-Haut-Clocher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien