Air Berlin

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Air Berlin
PLC & Co. Luftverkehrs KG
Logo der Air Berlin
Airbus A330-200 der Air Berlin
IATA-Code: AB
ICAO-Code: BER
Rufzeichen: AIR BERLIN
Gründung: 1978
Sitz: Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Drehkreuz:
Heimatflughafen: Berlin-Tegel
Unternehmensform: PLC & Co. KG
ISIN: GB00B128C026
Leitung:
Mitarbeiterzahl: 9.284 (2012)[1]
Umsatz: 4.3 Milliarden (2012)[2]
Bilanzsumme: 2.2 Milliarden (2012)
Fluggastaufkommen: 33,3 Millionen (2012)[3]
Allianz: oneworld
Vielfliegerprogramm: topbonus
Flottenstärke: 127[4] (+ 66 Bestellungen)
Ziele: National und International

Die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG (im Außenauftritt meist Air Berlin, airberlin oder airberlin.com) ist die zweitgrößte deutsche und siebtgrößte europäische Fluggesellschaft. Sie ist Mitglied der Luftfahrtallianz oneworld und hat ihren Sitz in Berlin. Air Berlin beschäftigte mit Stand 31. Dezember 2012 rund 9284 Mitarbeiter[1].

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Erste Jahre [Bearbeiten]

Eine Boeing 737-200 der Air Berlin USA

Air Berlin Inc. wurde im Juli 1978 vom Amerikaner Kim Lundgren als Charterfluggesellschaft unter US-Zulassung (FAA) im US-Bundesstaat Oregon gegründet, da nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 nur Flugzeuge der Siegermächte West-Berlin anfliegen durften. Offizieller Sitz der Fluggesellschaft war Miami im US-Bundesstaat Florida, das zeitweise auch von Berlin aus angeflogen wurde.[5]

Der erste Flug der Gesellschaft ging am 28. April 1979 mit einer Boeing 707 von Berlin nach Palma de Mallorca. 1981 wurden die beiden Boeing 707 durch zwei kleinere Boeing 737 ersetzt. Air Berlin spezialisierte sich auf Ziele in der Mittelmeerregion. Mallorca ist das wichtigste Ziel von Air Berlin, wohin täglich Air-Berlin-Flugzeuge von 19 deutschen Städten verkehren.

Wachstum nach der Wiedervereinigung Deutschlands [Bearbeiten]

Nach der deutschen Einheit fiel auch die Lufthoheit der Alliierten, sodass ein Zulassungswechsel zum Luftfahrt-Bundesamt (LBA) notwendig wurde. Am 16. April 1991 wurde die Gesellschaft zur Air Berlin GmbH & Co. Luftverkehrs KG umfirmiert. In der Folgezeit änderte der Geschäftsführer Joachim Hunold das Firmenprofil grundsätzlich. Aus der vormals kleinen Charterfluggesellschaft entstand schrittweise die zweitgrößte Fluggesellschaft Deutschlands mit einem linienähnlichen Netzwerk. Seit 1999 ist Air Berlin Mitglied der IATA.

2004 erwarb Air Berlin 24 % Anteile an der österreichischen Fluggesellschaft NIKI; damit entstand die erste europäische Low-Fare-Allianz. Im Februar 2010 stockte Air Berlin ihre Anteile an NIKI auf 49,9 % auf.

Die Fluggesellschaft Germania, die seinerzeit 577 Mitarbeiter beschäftigte und über eine Flotte von 44 Flugzeugen verfügte, sollte Ende 2005 durch einen Managementvertrag an Air Berlin gebunden werden. Vorbild hierfür war die bereits bestehende Partnerschaft der Air Berlin mit NIKI. Bereits Mitte 2004 gingen beide Gesellschaften erstmals aufeinander zu: Air Berlin mietete Flugzeuge von Germania, im Gegenzug stellte Germania die von beiden stark umkämpften Flüge nach Zürich und Wien ein. Der Vertrag kam jedoch nicht zustande. Die Erbengemeinschaft der Germania konnte sich Anfang März 2008 nicht über eine Übernahme durch die Air Berlin einigen, Germania blieb daher eine eigenständige Fluggesellschaft.

2006 – Börsengang und Übernahme der dba [Bearbeiten]

Anteilseigner
Anteil Anteilseigner
53,29 % Streubesitz (weniger als 5 %)
29,21 % Etihad Airways
12,02 % ESAS Holding A.S.
5,48 % Hans-Joachim Knieps
4,40 % Leibniz-Service GmbH / TUI Travel PLC
3,89 % Reidun Lundgren (Metolius Foundation,
Ringerike GmbH & Co. Luftfahrtbeteiligungs KG)
2,79 % Werner Huehn
2,70 % JPMorgan Chase & Co.
2,14 % Rudolf Schulte
2,14 % Severin Schulte
1,95 % Joachim Hunold
1,74 % Moab Investments Ltd.
1,16 % Johannes Zurnieden
1,03 % Heinz-Peter Schlüter
0,17 % Hans-Joachim Körber (Chairman Air Berlin PLC)
0,11 % Hartmut Mehdorn

Zum 1. Januar 2006 änderte Air Berlin ihre Unternehmensform von einer GmbH & Co. KG in eine PLC & Co. KG und überführte dabei die GmbH in eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht (PLC). In diesem Fall ist die PLC, anstelle einer deutschen juristischen Person, ausländischer persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) der deutschen KG. Als Grund für diese Änderung werden bilanzrechtliche Vorteile und bessere Abschreibungsmöglichkeiten sowie die Umgehung der Unternehmensmitbestimmung genannt.[6]

Der Börsengang war zunächst für den 5. Mai 2006 angesetzt. Das Volumen für diesen von der Commerzbank, Morgan Stanley und Shearman & Sterling LLP organisierten Vorgang betrug 870 Millionen Euro. Am 4. Mai 2006 wurde der Börsengang jedoch verschoben. Offizielle Gründe hierfür wurden nicht angegeben. Gerüchten zufolge wurden im Vorfeld jedoch nicht genügend Aktien gezeichnet, da die Preisspanne von 15 Euro bis 17,30 Euro zu hoch angesetzt gewesen sei.

Am 10. Mai 2006 wurde der Preis dann mit 12 Euro je Aktie bekanntgegeben, woraus sich ein Gesamterlös von 510 Millionen Euro ergab, also rund 360 Millionen Euro weniger als geplant. Die meisten Aktien hielt der Geschäftsführer der Air Berlin. Die Erstnotierung fand am 11. Mai 2006 statt.

Nach dem Börsengang befanden sich 38,41 % im Streubesitz, 16,36 % bei der Deutschen Bank, 8,58 % bei der Ringerike Luftfahrtbeteiligung, 8,40 % bei Hans Joachim Knieps und weiteren Investoren.[7]

Im August 2006 kaufte Air Berlin die deutsche Fluggesellschaft dba von der Intro Verwaltungs GmbH und der Aton GmbH, deren Preis laut Nachrichtenmagazin Focus 120 Millionen Euro betragen haben soll. Der Kaufpreis wurde mit Barmitteln der Air Berlin bezahlt. Zusammen kamen beide Fluggesellschaften 2006 auf ein Passagieraufkommen von 19,7 Millionen (2005: 17,5 Millionen). Daran hatte Air Berlin einen Anteil von gut 15,2 Millionen und dba einen Anteil von knapp 4,5 Millionen. Die Marke dba wurde bis April 2007 vom Markt genommen. Die Flugpläne der beiden Gesellschaften wurden mit Beginn des Sommerflugplans 2007 aufeinander abgestimmt; bereits seit November 2006 flogen Teile der Flotte der ehemaligen dba in den Farben von Air Berlin mit dem Zusatz (als kleiner Sticker bei der Tür 1 L) „powered by dba“. Diesen Sticker fand man auch an jedem Flugzeug der dba. Die dba existierte als eigenständige Tochterfirma weiter und betrieb neun Flugzeuge. Nachdem die Verwaltung und die Technik der dba schon aufgelöst und von Air Berlin übernommen worden waren, wurde zum 30. November 2008 der Flugbetrieb komplett eingestellt. Bedingt durch einen Warnstreik der dba-Flugbegleiter am 14. November 2008 entzog Air Berlin der dba alle Flugaufträge und legte so den dba-Flugbetrieb noch am selben Tag still, den Arbeitnehmern wurden Stellen bei Air Berlin angeboten.

2007 – Übernahme von LTU und Beteiligung an Belair [Bearbeiten]

Ein Airbus A330-200 der LTU

Am 27. März 2007 wurde die Übernahme der Traditionsgesellschaft LTU durch Air Berlin bekanntgegeben. Der Name LTU sollte damals im Langstreckenverkehr bestehen bleiben, die Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge gingen komplett in Air Berlin auf.[8] Des Weiteren wurde die Lackierung der Air-Berlin-Flugzeuge an die neue Lackierung von LTU angepasst. Von Seiten des Kartellamts wurden zunächst Bedenken hinsichtlich der Übernahme angemeldet.[9] Am 8. August 2007 genehmigte das Kartellamt die Übernahme der LTU jedoch ohne Auflagen. Im November 2007 übernahm Air Berlin alle europäischen Flüge der LTU. Die ehemaligen Flüge der LTU in Nicht-EU-Länder wurden mit LTU-Flugzeugen unter AB-Flugnummern bedient. Der letzte Langstreckenflug unter LTU-Flugnummer wurde am 17. Juni 2009 durchgeführt. Zwischenzeitlich hatte Air Berlin bekanntgegeben, die Marke „LTU“ nicht weiter zu nutzen, die verbliebenen Flugzeuge wurden umlackiert.

Ebenfalls 2007 erwarb Air Berlin eine 49-prozentige Beteiligung an der Schweizer Fluggesellschaft Belair Airlines AG. Die Beteiligung wurde am 21. August 2007 von den deutschen und Schweizer Kartellämtern und von der EU-Kommission genehmigt. Durch die Beteiligung verstärkte Air Berlin seine Aktivitäten auf den internationalen Strecken ab der Schweiz. Der bisherige Alleineigentümer Hotelplan erhoffte sich Vorteile durch die Integration der Belair in den Vertrieb und die Logistik der Air Berlin.[10] Im November 2007 übernahm Air Berlin alle europäischen Flüge der Belair. Alle Strecken aus der Schweiz in Nicht-EU-Länder werden unter 4T-Flugnummer und mit Belair-Fluggerät operiert. Die Langstreckenflüge der Belair sind zum Sommer 2009 eingestellt worden. Außerdem übertrug Air Berlin die im Jahr 2007 vereinbarte Option auf den 51-Prozent-Anteil an der Belair einer Schweizer Stiftung. Am 29. Oktober 2009 wurde diese Stiftung neue Eigentümerin der 51 % der Belair, indem sie die Option gegenüber Hotelplan ausübte. Der Anteil der Air Berlin an Belair blieb unverändert bei 49 %, wobei Air Berlin von der Stiftung eine Option auf den Erwerb der 51 % eingeräumt wurde.[11]

Logo bis 7. Januar 2008
Aktuelles Logo der Air Berlin

Am 20. September 2007 gab Air Berlin bekannt, die Condor Flugdienst GmbH übernehmen zu wollen. Die Thomas Cook Group PLC, momentaner Hauptanteilseigner bei der Condor, wollte dazu bis zum 10. Februar 2009 ihre Anteile an der Condor Flugdienst GmbH in die Air Berlin PLC einbringen und sollte im Gegenzug mindestens 500 Millionen Euro in bar und Aktienanteile an Air Berlin erhalten. Das Bundeskartellamt hatte die Prüfungsfrist mehrmals verlängert. Der Antrag auf Genehmigung der Fusion wurde am 11. Juli 2008 durch Air Berlin und den Reiseveranstalter Thomas Cook wegen der „erheblich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ zurückgezogen.

Mitte Dezember 2007 stellte Air Berlin den Mitarbeitern ein neues Logo inklusive neuem Corporate Design vor. Offiziell wurde das Logo am 7. Januar 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Air-Berlin-Schriftzug wird nunmehr klein- und zusammengeschrieben. Ergänzt wird das Logo teilweise durch den Zusatz „Your Airline“.

2008 – Fusionsgespräche mit TUIfly [Bearbeiten]

L’TUR (51 %) und Air Berlin (49 %) gaben am 14. Januar 2008 die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens Binoli (Billig fliegen, nobel liegen) bekannt. Binoli ist eine Online-Reiseplattform.[12]

Im September 2008 bestätigte Air Berlin Fusionsgespräche mit dem Wettbewerber TUIfly, ergänzte die Nachricht jedoch um den Hinweis, „mit allen“ zu sprechen. Air Berlin flog bereits bis 2007 für TUIfly viele Flüge im Codesharing-Verfahren. Ende März 2009 besiegelten die Air Berlin PLC und die TUI Travel PLC für ihr deutsches Fluggeschäft eine langfristig ausgerichtete strategische Allianz. Eine Überkreuzbeteiligung der beiden Gesellschaften von ursprünglich jeweils 19,9 % wurde beim Bundeskartellamt zur Genehmigung angemeldet. Nach Bedenken des Bundeskartellamtes wurde diese Überkreuzbeteiligung nicht umgesetzt. Stattdessen übernahm die TUI Travel PLC über eine Tochtergesellschaft im Rahmen einer Kapitalerhöhung im Oktober 2009 einen Anteil von 9,9 % an der Air Berlin PLC.[13]

2009 – Neue Anteilseigner und Übernahme der TUIfly-Städteverbindungen [Bearbeiten]

Eine ehemalige Fokker 100 der Germania in den Farben der Air Berlin

Am 29. März 2009 wurde bekannt, dass die ESAS Holding des türkischen Industriellen Ali Sabancı einen Anteil von 15,3 % an der Air Berlin PLC von der Schweizer Großbank UBS übernehmen wolle. Die ESAS Holding gehört zur Sabancı Holding der türkischen Industriellenfamilie Sabancı und hält auch die Pegasus Airlines. Nach Genehmigung durch das Bundeskartellamt übernahm die ESAS Holding den 15,3-Prozent-Anteil am 27. April 2009.[14]

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung gab Air Berlin am 4. Juni 2009 6.571.700 neue Aktien an institutionelle und qualifizierte Investoren aus. Eine weitere Kapitalerhöhung um 4,5 Millionen neue Aktien folgte am 9. Juni 2009. Von diesen 4,5 Millionen Aktien wurden 4 Millionen Aktien von der ESAS Holding, 350.000 Aktien vom Chairman des Board of Directors der Air Berlin, Johannes Zurnieden, sowie 150.000 Aktien vom CEO der Air Berlin, Joachim Hunold, erworben. Der Londoner Hedgefonds Blue Bay Asset Management hat Ende August 2009 Anteile an einer Air-Berlin-Wandelanleihe erworben. Bei einer Umwandlung in Aktien würde Blue Bay auf einen Stimmrechtsanteil von 5,2 % kommen.[15]

Ebenfalls 2009 berief Air Berlin Hartmut Mehdorn nach seinem Ausscheiden bei der Deutschen Bahn in den Aufsichtsrat des Unternehmens.[16]

Mit Beginn des Winterflugplans 2009/10 am 25. Oktober 2009 übernahm Air Berlin das City-Streckennetz der TUIfly von 117 Strecken (55 davon in Italien). Hierfür vercharterte TUIfly für die Wintersaison 2009/10 zunächst 13 und ab Sommer 2010 dann 14 Flugzeuge über einen langfristigen Leasingvertrag (inkl. Crews) an Air Berlin. Das Bundeskartellamt genehmigte die Übernahme des Städteflugnetzes durch Air Berlin.[17][18]

2010 – Beitrittserklärung zur Luftfahrtallianz oneworld [Bearbeiten]

Air Berlin wollte seinen langjährigen Kooperationspartner, die österreichische Fluggesellschaft NIKI, komplett in das eigene Unternehmen einbinden. Dazu beabsichtigte Air Berlin, seine Beteiligung von damals 24 % stufenweise auf eine kontrollierende Beteiligung von bis zu 100 % aufzustocken. In einem ersten Schritt erfolgte eine Aufstockung von 24 auf 49,9 %. Die Privatstiftung Lauda wurde aufgrund einer ihr eingeräumten Put-Option die restlichen 50,1 % ihrer Beteiligung an NIKI an Air Berlin übertragen. Die 100-Prozent-Übernahme beantragte Air Berlin im März 2010 bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde BWB. Am 7. Mai 2010 zog diese den Prüfungsantrag beim Kartellgericht zurück und hat somit die Freigabe für die Beteiligungserhöhung von Air Berlin an NIKI nach österreichischem Kartellrecht erteilt.[19]

Im März 2010 erweiterte Air Berlin ihr Angebot für Geschäftsreisende mit dem business points Programm, welches sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Das Sammeln von business points ist auf allen relevanten Geschäftsreisedestinationen von airberlin und NIKI innerhalb Deutschlands und Europas möglich.[20] Mit Stand August 2012 zählt das business points Programm mehr als 10.000 Teilnehmer.[21]

Im Juli 2010 wurde bekanntgegeben, dass sich Air Berlin der weltweiten Luftfahrtallianz oneworld anschließt.[22] Die Vollmitgliedschaft begann am 20. März 2012.[23] In Vorbereitung auf den Beitritt vereinbarte Air Berlin mit American Airlines und Finnair die Durchführung von Flügen unter gemeinsamer Flugnummer (Codesharing) ab Winterflugplan 2010/11. Durch die Zusammenarbeit mit American Airlines erhalten Passagiere der Air Berlin den Zugang zum wichtigen amerikanischen Markt, während mit Finnair Codeshare-Flüge nach Helsinki und innerhalb Europas angeboten werden.[24]

Gemeinsam mit der kick-media ag, einem Unternehmen des Medienmanagers Alexander Elbertzhagen,[25] gründete die Air Berlin PLC im September 2010 die Follow Me Entertainment GmbH. Das Joint-Venture-Unternehmen widmet sich der individuellen Vermarktung von Bild- und Tonträgern, Büchern, Games sowie Events, Konzerte, Tourneen und Sponsoring.[26]

2011 – Air Berlin und Etihad Airways kooperieren [Bearbeiten]

Air-Berlin-Konzern
Gesellschaft Beteiligung
airberlin technik GmbH 100 %
Binoli Reiseplattform 049 %
Belair 100 %
NIKI 100 %
Kabine an Bord einer Boeing 737-700 der Air Berlin
Anteilseigner
Anteil Anteilseigner
29,21 % Etihad Airways
12,02 % ESAS Holding A.S.
5,48 % Hans-Joachim Knieps
Rest Streubesitz

Am 21. März 2011 wurde der Grundstein für den ersten Wartungshangar auf dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) gelegt. Air Berlin, die den Hangar gemeinsam mit Germania nutzen wird, verdoppelt so die Wartungskapazität der Air Berlin Technik am Standort Berlin.[27]

Zum 1. April 2011 integrierte Air Berlin die im August 2007 übernommene LTU vollständig. Es gibt damit nur noch einen Flugbetrieb und sämtliche Technikbetriebe der Air Berlin Group wurden in der neuen Gesellschaft „airberlin technik GmbH“ zusammengefasst.[28] Ebenfalls im April 2011 unterstrich Air Berlin die Bedeutung des Drehkreuzes Düsseldorf durch die Schaffung der neuen Position „Regionaldirektor Nordrhein-Westfalen“. Mit neuen Strecken, mehr Frequenzen und zusätzlichen Langstreckenflügen verstärkt Air Berlin das Flugangebot in Düsseldorf.[29]

Seit Mai 2011 bietet Air Berlin erstmals Nonstop-Verbindungen von Berlin nach New York an und bedient diese Langstrecke seitdem viermal wöchentlich.[30]

Am 15. Juni 2011 vereinbarte Air Berlin mit British Airways in Vorbereitung auf den oneworld-Beitritt die Durchführung von Flügen unter gemeinsamer Flugnummer (Codesharing) ab Juli 2011. Das Kooperationsabkommen umfasst mehr als 40 Verbindungen auf den Europa-Strecken beider Fluggesellschaften.[31] Weitere neue Strecken werden durch Codeshare-Abkommen mit Iberia,[32] Malév[33] und Royal Jordanian[34] erschlossen.

Seit Juni 2011 kooperiert InterSky mit Air Berlin.[35]

Im August 2011 wurde infolge anhaltender Verluste ein umfangreiches Änderungsprogramm bekanntgegeben, neben einer Verkleinerung der Flotte sollen auch diverse Strecken gestrichen werden. Einige kleine Stationen wie Erfurt-Weimar und Dortmund werden zum 1. November 2012 ganz aufgegeben.[36] Einen personellen Wechsel an der Unternehmensspitze gab es mit dem Rücktritt des Gründers und CEO Joachim Hunold zum 1. September 2011. Er übergab sein Amt an den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, der das Unternehmen übergangsweise bis Januar 2013 führte und von Wolfgang Prock-Schauer abgelöst wurde.[37][38] Im September 2011 wurde ein Effizienzprogramm mit dem Namen „Shape & Size“ (dt. Form & Größe) der Öffentlichkeit präsentiert. Neben den bereits bekannt gewordenen Streckeneinstellungen wird auch die Flotte um etwa 10 % reduziert. Insgesamt soll das Geschäftsmodell vom Bereich der Billigflüge weg und mehr hin zu den anderen Säulen Linien- (zu höheren Preisen) und Urlaubsflüge orientiert werden.[39]

Seit September 2011 kooperiert Air Berlin mit der italienischen Fluggesellschaft Meridiana Fly und bietet mit ihr zusammen ab dem 30. Oktober 2011 Flüge von Italien nach Deutschland an.[40]

Im November 2011 wurde unter dem Namen Air Berlin Turkey eine neue Marke eingeführt. Dieses Produkt geht aus einer Kooperation zwischen Air Berlin und Pegasus Airlines (die auch die Flüge unter dieser Marke durchführt) hervor und wird den Charterflug-Markt zwischen Deutschland und der Türkei abdecken. Pegasus Airlines ist die größte private Fluggesellschaft in der Türkei und ist über die ESAS Holding A.S. mit 16,5 %[41] an Air Berlin beteiligt.[42][43]

Im 3. Quartal 2011 betrug der Umsatz der Gesellschaft 1,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 11 % entspricht. Der operative Gewinn brach jedoch um fast 50 % auf noch 97 Millionen Euro ein. In der Folge soll durch eine neue Anleihe weiteres Kapital beschafft werden.[44] Im November 2011 begannen zudem eine Marketingkampagne und umfangreiche interne Vorbereitungen zum Beitritt in die Luftfahrtallianz oneworld.[45]

Am 3. November 2011 gab Air Berlin in einer Pressemitteilung bekannt, dass der gegenwärtige COO Christoph Debus die Firma zum Jahresende aus persönlichen Gründen verlässt und durch den bisherigen Chief Maintenance Officer Helmut Himmelreich ersetzt wird. Für Himmelreich rückt sein Stellvertreter Marco Ciomperlik nach.[46] Ebenfalls im November 2011 übernahm Air Berlin die restlichen 50,1 % der Anteile an NIKI im Rahmen der Ablösung eines Kredits und wird damit Alleineigentümer der Gesellschaft. Der Markenname soll erhalten bleiben, Niki Lauda wird ein Posten im Verwaltungsrat der Air Berlin zugesprochen.[47]

Am 19. Dezember 2011 teilte Air Berlin mit, dass die arabische Fluggesellschaft Etihad Airways für 73 Millionen Euro ihren Anteil von 2,99 auf 29,21 % aufstocken und damit zum größtem Einzelaktionär der Gesellschaft wird.[48] Während dies für die finanziell angeschlagene Air Berlin eine wirtschaftliche Entlastung bedeutet, will Etihad von deren europäischem Streckennetz profitieren.[49] Das gemeinsame Streckennetz von Etihad Airways und Air Berlin umfasst 239 Ziele in 77 Ländern. Ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München stehen durch tägliche Direktflüge insgesamt 42 Verbindungen pro Woche nach Abu Dhabi zur Verfügung. Von dort aus bestehen Weiterflugmöglichkeiten zur Arabischen Halbinsel, nach Asien, Afrika und Australien.[50]

Gegenwart [Bearbeiten]

Eine Boeing 737-800 der Air Berlin in oneworld-Sonderlackierung

2012 [Bearbeiten]

Air Berlin fliegt seit Januar 2012 siebenmal wöchentlich nonstop von Berlin nach Abu Dhabi. Die neue Flugverbindung ist auch Auftakt des Codeshare-Abkommens zwischen Air Berlin und Etihad Airways.[51] Im März 2012 kooperieren die Vielfliegerprogramme topbonus und Etihad Guest[52] Im Juni 2012 schloss sich die Kooperation bei den Bonusprogrammen airberlin business points und Etihad Airways Business Connect für kleine und mittelständische Unternehmen an.[53]

Seit dem 6. Februar 2012 fliegt Air Berlin täglich von Berlin nach Budapest und ersetzt damit die wegen der Einstellung der ungarischen Fluggesellschaft Malév ausfallenden, gemeinsam betriebenen Flüge.[54]

Von der Internationalen Tourismusbörse (ITB) vom 7. bis 11. März 2012 berichtete Air Berlin erstmals live mit einem Social Media Reporter.[55]

Am 20. März 2012 wurde der angekündigte Beitritt zur Luftfahrtallianz oneworld offiziell vollzogen.[56] Das erweiterte globale Netzwerk verfügt über 800 Ziele in 150 Ländern.[57] Zeitgleich zum Beitritt in oneworld führte Air Berlin den Platinum Status für ihr Vielfliegerprogramm topbonus ein.[58]

Im Mai 2012 präsentierte Air Berlin ihre neue Tarifstruktur „YourFare“ mit dem Bestreben, individuelle Tarife für alle Zielgruppen anzubieten. Buchbar sind die Tarife „JustFly“, „FlyClassic“ und „FlyFlex“ für Flüge seit dem 1. Juli 2012.[59]

Am 11. Mai 2012 eröffnete Air Berlin ihre dreimal wöchentliche Nonstop-Verbindung von Berlin nach Los Angeles im Sommerflugplan.[60] Im Zeichen der Netzwerkstrategie, nahm Air Berlin ab März 2013 Nonstop-Flüge zwischen Berlin und Chicago auf. Ebenso wird ab Mai 2013 das Angebot an Nonstop-Flügen nach New York-JFK, Los Angeles und Miami erweitert. So können Air-Berlin-Gäste beispielsweise ab Mai 2013 täglich von Düsseldorf nach Miami und Los Angeles fliegen.[61]

Am 18. Dezember 2012 gab Air Berlin bekannt, das Vielfliegerprogramm topbonus in die neue topbonus Limited (Ltd.) auszugliedern. Etihad Airways wurde mit 70 % Anteil größter Anteilseigner der neuen Gesellschaft, während Air Berlin 30 % Anteil behielt.[62]

Am 20. Dezember 2012 gab Air Berlin den Ausbau der bestehenden Codeshare-Abkommen mit Etihad Airways bekannt. Dies umfasst Flüge via Abu Dhabi nach Chengdu, Peking, Shanghai, Tokio und Nagoya. Seit Februar 2013 bietet Air Berlin außerdem mehr wöchentliche Flüge im Codeshare mit Etihad Airways nach Singapur und Brisbane an.[63]

2013 [Bearbeiten]

Anfang Januar 2013 wurde der erste Airbus A330-200 mit einer neuen Business Class vorgestellt, die erstmals eine vollständig flache Liegeposition ermöglicht.[64] Bereits in den Monaten zuvor war die Business-Kabine auf der Langstreckenflotte mit anderen, neuen Sitzen ausgestattet worden, die nun abermals ersetzt werden.[65]

Im selben Monat wurde der letzte von ehemals drei Airbus A330-300 ausgemustert, bereits zuvor war die Flotte an etwas kleineren A330-200 von 10 auf 13 Maschinen erhöht worden.[4]

Am 7. Januar 2013 gab Air Berlin einen CEO-Wechsel bekannt. Der Österreicher Wolfgang Prock-Schauer, bisheriger Chief Strategy and Planning Officer, löste Hartmut Mehdorn als Chief Executive Officer ab, der übergangsweise in der Position seit dem 1. September 2011 tätig war.[66]

Air Berlin bietet seit Januar 2013 viele neue Strecken an und stärkt somit zugleich ihr Hauptstadtdrehkreuz Berlin. Zudem werden Frequenzen bestehender Verbindungen erhöht. Seit 28. Januar fliegt Air Berlin erstmals von Berlin nach Sofia und Bukarest und bietet diese Verbindung fortan täglich an.[67]

Ebenfalls im Januar 2013 wurde bekannt, dass im Zuge der bereits seit geraumer Zeit laufenden Restrukturierungsmaßnahmen etwa 900 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen und für die restliche Belegschaft ein Gehaltsverzicht in Höhe von 5 % vorgesehen ist.[68] Einige Wochen später wurde verlautbart, dass das Drehkreuz am Flughafen Nürnberg, wo bisher zahlreiche saisonale Urlaubsflüge gebündelt wurden, im Winterflugplan 2013/2014 nicht mehr fortgeführt werden wird und man sich zukünftig auf Direkt- statt Umsteigeverbindungen im Urlauberverkehr konzentriere.[69]

Des Weiteren fliegt Air Berlin seit dem 28. Februar nonstop nach Madrid. Im Zuge der strategischen Erweiterung in Zentraleuropa fliegt Air Berlin seit März dreimal täglich von Berlin nach Warschau[70] und erhöht zeitgleich ab dem 23. März 2013 die Anzahl der Flüge von Berlin nach Krakau.[71]

Mit der Aufnahme der neuen und bisher einzigen Verbindung zwischen Berlin und Chicago ab dem 23. März 2013 nutzt Air Berlin das Drehkreuz Chicago für Anbindungen innerhalb der USA. Vor dem Hintergrund der Verlagerung von Kapazitäten und der Konzentration auf Kernmärkte erhöht Air Berlin ihre Frequenzen nach New York-JFK, Los Angeles und Miami. Zeitgleich werden saisonale Nonstop-Flüge nach Las Vegas, San Francisco und Vancouver gestrichen.[72]

Im März 2013 wurde die Auflösung des Joint Ventures Air Berlin Turkey bekannt gegeben, das Ende 2011 mit Pegasus Airlines eingangen worden war.[73]

Kennzahlen [Bearbeiten]

Der Sitz von Air Berlin in Berlin-Charlottenburg-Nord
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Umsatz [Mio. €] 863,2 1033,9 1215,2 1575,4 2536,5 3400,7 3240,3 3723,6 4227,3 4,31
Gewinn [Mio. €] 36,7 −2,9 −115,9 40,11 21,0 −75,0 −9,5 −97,2 −271,8 6,8
Mitarbeiterzahl 1956 2146 2764 4108 8.360 8.311 8.278 8.900 9.113 9.284
Fluggäste [Tsd.] 10.019 ? 12.055 ? 17.505 19.702 27.863 28.559 27.911 33.593 35.300 33,4 (Mio)
Sitzladefaktor [%] 76,72 ? 79,52 ? 75,23 75,27 77,22 78,36 77,26 76,79 78,21 79,80
Flugzeuge Jahresende 46 47 79 117 124 125 152 169 170 155
1 Nachträglich von Air Berlin berichtigt.

Flugziele [Bearbeiten]

Flugzeuge der Air Berlin am Flughafen Berlin-Tegel
Von Air Berlin 2011 angeflogene Länder in blau

Aktuell starten die Flugzeuge der Air Berlin weltweit zu 150 Zielen in 40 Ländern, von denen sich 22 Ziel- und Abflughäfen innerhalb Deutschlands befinden.[74] Abflughäfen mit besonders vielen Air-Berlin-Zielen haben dabei die Funktion von dezentralen Flotten-Stützpunkten. Die Anzahl der dort jeweils stationierten Flugzeuge richtet sich wiederum nach dem jeweiligen Fluggastaufkommen. Berlin und Düsseldorf sind die großen Drehkreuze von Air Berlin mit einem großen Langstreckenangebot und vielen Verbindungen innerhalb Europas.

Kurz- und Mittelstrecken [Bearbeiten]

Das Streckennetz von Air Berlin wurde sukzessive zunächst in Deutschland und kurze Zeit später in ganz Europa am jeweiligen regionalen Bedarf an Nonstop-Flügen zu Zielen innerhalb Europas ausgerichtet. Ein Hauptziel im Streckennetz von Air Berlin ist seit ihrer Gründung Palma, das mit dem Flugplan 2011 über 450 Mal pro Woche angesteuert wurde. Über das dortige Drehkreuz verbindet die Fluggesellschaft heute auch zahlreiche spanische Flughäfen untereinander. Für den Sommerflugplan 2013 erhöht Air Berlin die Frequenz der Flüge zwischen Palma und Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und verlagert zugleich Kapazitäten auf den innerspanischen Strecken.[75] Air Berlin ist mittlerweile der größte nichtspanische Anbieter von innerspanischen Verbindungen. Auch andere bekannte Ferienziele am Mittelmeer, darunter Griechenland und Kroatien, auf den Kanarischen Inseln, in Portugal, auf den Azoren, Madeira, der Türkei, Israel, Irak sowie in Nordafrika werden im Linienbetrieb angeflogen.[76] Daneben gibt es Verbindungen zu europäischen Metropolen in Frankreich, Italien, im Vereinigten Königreich, Österreich, Russland und in Skandinavien. Ein wichtiges Standbein von Air Berlin sind auch Ziele auf dem spanischen Festland, vor allem Alicante, Barcelona, Madrid und Málaga. Diese Destinationen werden von vielen Abflughäfen in Deutschland angeflogen.

Seit 2007 bietet Air Berlin auch gemeinsam mit „Deutsche Polarflug“ saisonale Nordpol-Rundflüge sowie weitere Rund- und Expeditionsflüge, zum Beispiel nach Spitzbergen, an.[77]

Zum Winterflugplan 2009/10 nahm Air Berlin die vormals nur von Lufthansa geflogene Strecke Hamburg – Frankfurt ins Streckennetz auf. Dies führte zu einigem Aufruhr auf dem deutschen Markt. Diese Verbindung wurde zum Winter 2011/12 jedoch wieder eingestellt.[78]

Im Februar 2010 flog Air Berlin mit Arbil und Sulaimaniyya erstmals zwei Ziele im Irak an.[79] Die Verbindung nach Sulaimaniyya wurde zum Sommer 2011 jedoch wieder eingestellt.

Im Rahmen der im August 2011 angekündigten Neustrukturierung wurde auch das Streckennetz ausgedünnt. Neben der Aufgabe des Standorts Erfurt und massiven Streichungen in Köln/Bonn entfielen auch diverse weitere Verbindungen wie beispielsweise München – Kairo, Stuttgart – St. Petersburg oder Hamburg – Klagenfurt.[78][80]

Langstrecken [Bearbeiten]

Seit der Übernahme der LTU im Jahr 2007 bietet Air Berlin auch Langstreckenflüge mit Airbus A330-200 an. Diese starten derzeit von den Drehkreuzen in Berlin-Tegel und Düsseldorf sowie in München und führen zu Fernzielen mit Fokus auf Nord- und Mittelamerika (Los Angeles, Miami, New York-John F. Kennedy, Fort Myers, ab 23. März 2013 Chicago-O’Hare, Punta Cana, Puerto Plata, Varadero, Cancún, Curaçao und Bridgetown) sowie nach Asien (Abu Dhabi) und Phuket über Abu Dhabi.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Etihad Airways bietet Air Berlin zum Sommerflugplan 2012 Flüge nach Bangkok und Phuket nur noch über das Drehkreuz Abu Dhabi an. Die saisonalen Verbindungen von Düsseldorf nach Las Vegas, Vancouver und San Francisco werden 2013 ebenfalls nicht mehr angeboten.[81]

Codeshare-Abkommen [Bearbeiten]

Air Berlin unterhält derzeit Codeshare-Abkommen mit sieben der zwölf derzeitigen Mitglieder der Luftfahrtallianz oneworld, der sie im März 2012 selbst beigetreten ist:

  • S7 Airlines für Flüge zwischen Deutschland und Moskau sowie von dort zu weiteren russischen Zielen wie Irkutsk, Perm und Rostow.[82]
  • American Airlines für Flüge zwischen Deutschland und Miami, Los Angeles und New York sowie von dort zu zahlreichen weiteren amerikanischen Zielen wie Atlanta, Dallas, San Diego, Las Vegas und Washington D.C. oder auf die Bahamas.
  • British Airways für Flüge zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und London sowie von dort zu weiteren britischen Zielen wie Aberdeen, Edinburgh, Glasgow oder auf die Kanalinseln.[83]
  • Finnair für Flüge zwischen Deutschland und Helsinki sowie von dort nach Neu Delhi und Singapur.[84]
  • Iberia für Flüge zwischen Deutschland und Madrid.
  • Royal Jordanian für Flüge zwischen Deutschland und Amman.[85]
  • Japan Airlines[86]
Weitere Partnerschaften
  • Bangkok Airways von Bangkok nach Koh Samui, Chiang Mai und Phuket[87] sowie nach Phnom Penh in Kambodscha.[88]
  • Hainan Airlines zwischen Berlin und Peking mit entsprechenden innerdeutschen Anschlüssen.[89]
  • Meridiana Fly für Flüge zwischen Deutschland und mehreren italienischen Zielen.
  • Pegasus Airlines für Flüge zwischen Deutschland und mehreren türkischen Zielen sowie innerhalb der Türkei.[90]
  • Etihad Airways für Flüge ab Deutschland, sowie ab dem Drehkreuz der Airline in Abu Dhabi zu Zielen in die arabische Welt, nach Thailand, Japan, China und nach Australien[91]
  • Air Seychelles für Flüge zwischen Deutschland und den Seychellen[92]
  • Air Baltic für Flüge zwischen Deutschland und Riga[93]

Flotte [Bearbeiten]

Aktuelle Flotte [Bearbeiten]

Ein Airbus A320-200 der Air Berlin
Eine Boeing 737-700 der Air Berlin
Eine Boeing 737-800 der Air Berlin

Mit Stand April 2013 besteht die Flotte der Air Berlin aus 126 Flugzeugen[4] mit einem Durchschnittsalter von 5 Jahren.[94] Diese werden teilweise entweder von der Tochtergesellschaft Belair oder aber im Wetlease (gegenwärtig durch LGW, TUIfly und Germania) jeweils im Auftrag, Namen und Außenauftritt von Air Berlin betrieben. Mit der Auflösung des Air Operator Certificate der ehemaligen Tochter LTU wurden deren Flugzeuge, unter anderem 13 Airbus A330 (zehn -200 sowie drei mittlerweile durch das kleinere Modell ersetzte -300), in die Hauptflotte der Air Berlin integriert.[95]

Flugzeugtyp aktiv[4] bestellt[96] Anmerkungen Sitzplätze[97]
(Business/Economy)
Airbus A319-100 008 5 verleast an NIKI 150 (-/150)
Airbus A320-200 028 9 betrieben durch Belair 174 (-/174)
Airbus A321-200 012 11[98] 210 (-/210)
Airbus A330-200 014 1 in oneworld-Sonderlackierung 303 (24/279)
298 (19/279)[65]
299 (20/279)[99]
Boeing 737-700 017 8 betrieben durch TUIfly, 3 betrieben durch Germania 144 (-/144)
148 (-/148)
Boeing 737-800 036 37 4 betrieben durch TUIfly; 3 in oneworld-Sonderlackierung 186 (-/186)
Boeing 787-9 15 Auslieferung vsl. ab 2015; ursprünglich waren 18 787-8 bestellt worden[100] – offen –
Bombardier Dash 8Q-400 010 betrieben durch LGW 76 (-/76)
Embraer 190 002 betrieben durch LGW; von FlyNiki übernommen, sind am Flughafen Düsseldorf stationiert 112 (-/112)
Gesamt 127 66

Umwelt [Bearbeiten]

Wie die meisten Airlines bemüht sich Air Berlin um möglichst verbrauchsarmes Fluggerät. 2001 setzte Air Berlin zum ersten Mal sogenannte Blended Winglets ein, um den Verbrauch der Flugzeuge zu senken. Nach eigenen Angaben liegt der Durchschnittsverbrauch der Flotte bei 3,4 Liter pro 100 Personenkilometern und damit auf dem niedrigsten Wert einer deutschen Airline.[101]

Kabine [Bearbeiten]

Im Februar 2011 wurde die erste Boeing 737-800 im Kabinendesign „Sky Interior“ an die Air Berlin übergeben. Gegenüber dem vorherigen Kabinendesign enthält dies neugestaltete Seitenwände und Gepäckfächer, größere Fensternischen und eine indirekte LED-Beleuchtung. Alle zukünftigen Boeing Next Generation der Air Berlin werden über dieses Design verfügen.[102]

Anfang des Jahres 2012 startet airberlin mit der Umrüstung ihrer Langstreckenkabine und stattet sowohl die Economy Class als auch die Business Class mit neuen Sitzen sowie einem neuem Inflight Entertainment System aus. Vollautomatische Sitze, die sich um 170 Grad neigen lassen sorgen in der Business Class für einen bequemen Liegekomfort. Neben einer Anti-Thrombose Auflage und einer individuell verstellbaren Kopfstütze, sowie mehr Beinfreiheit durch schmalere Rückenlehnen, verbessert sich der Sitzkomfort in der Economy Class. Alle Plätze verfügen über einen eigenen 8,9 Zoll Monitor, der per Touchscreen zu bedienen ist und eine Vielzahl an Filmen, Serien, Musik, Hörbuchern und Spielen den Fluggästen bietet.[103][104] Im Januar 2013 präsentiert airberlin ihre neue Business Class. Vorwiegend verfügt die neue Business Class über eine Einzelsitz-Bestuhlung und bietet Reisenden so noch mehr Privatsphäre. Die neuen Sitze verfügen über eine Full-flat Funktion, sowie eine Massagefunktion und sind mit einem 15 Zoll Monitor ausgestattet. Die airberlin Langstrecken-Flotte wird sukzessive mit der neuen Business Class ausgestattet.[105]

Rekordflug [Bearbeiten]

Im Rahmen der Auslieferung einer fabrikneuen Boeing 737-800 mit Winglets gelang es der Air Berlin im November 2001 erstmalig einen Rekordflug durchzuführen. Das Flugzeug mit der Kennung D-ABBC legte in 9:10 Stunden eine Distanz von 8.345 Kilometern zwischen Seattle (USA) und Berlin zurück, was die längste Strecke war, die jemals mit dieser Maschine nonstop geflogen wurde.[106]

Historische Flotte [Bearbeiten]

In der langen Laufzeit der Air Berlin flogen neben der aktuellen Flotte auch Flugzeuge der Typen Airbus A330-300, Boeing 707, Boeing 737-200, Boeing 737-300, Boeing 737-400, Boeing 737-500, Boeing 757-200, Boeing 767-300, BAe 146 und Fokker 100, welche für die Air-Berlin-Gruppe im Einsatz waren.

Lackierungen [Bearbeiten]

Ein Airbus A319-100 der Air Berlin in Interimslackierung
Ein Airbus A320-200 der Air Berlin in alter Lackierung

Durch die diversen Übernahmen und Umstrukturierungen gab es bei Air Berlin eine Reihe von Lackierungen nebeneinander.

Am 11. April 1986 erhielt Air Berlin die B737-3Y0 mit Registration N67AB und begann die bisherige Lackierung der Air Berlin USA abzulösen. Die Farbgebung: bordeauxroter Body und graue Cheatline, die sich bis ins Leitwerk ziehen. Die graue Cheatline ist ab etwa 1998 bei B737-400 und bei Einführung der B737-800 (2001) nicht mehr mit auf dem Rumpf.

Air Berlin stellte ihre neue Lackierung im Juni 2007 vor. Diese ist stark an die letzte Farbgebung der damals erworbenen Tochtergesellschaft LTU angelehnt und verzichtet vollkommen auf das zuvor gewohnte Bordeauxrot. Stattdessen sind der untere Teil des Rumpfes, die Triebwerke und das Leitwerk in hellroter Farbe lackiert. Das erste Flugzeug in neuer Lackierung war eine Boeing 737-800 mit der Registrierung D-ABBX.[107]

Im Januar 2008 wurden ein neues Logo und ein neuer Schriftzug eingeführt – die neue Grundlackierung vom Juni 2007 blieb dabei unverändert.

Die Flugzeuge der Belair, der LGW und der Air Berlin fliegen durchgehend im aktuellen Design. Einzige Ausnahme bildet der Airbus A320 mit der Registrierung HB-IOS (Belair), welcher noch das alte bordeauxrote Farbschema trägt. Am 24. Mai 2012 landete die erste fabrikneue airberlin Boeing 737-800 mit einer oneworld-Lackierung in Düsseldorf.[108]

airberlin technik GmbH [Bearbeiten]

Air-Berlin-Maschine in einer Wartungshalle am Flughafen München

Die airberlin technik GmbH ist Teil der Air Berlin Group und eine EASA-Part-145-Organisation. Mit rund 1800 Mitarbeitern wartet sie sowohl das Fluggerät der Air Berlin Group als auch das anderer Fluggesellschaften. Die Air Berlin Technik wird anerkannt von verschiedenen nationalen Luftfahrtbehörden wie USA FAA-145, Canadian CAA-145, Aruba EASA-145, Federal Aviation Authority of Russia und GCAA, Vereinigte Arabische Emirate.[109]

Am Drehkreuz Düsseldorf stehen zwei Hangars zur Verfügung. Auch am zukünftigen Heimatflughafen und Drehkreuz Flughafen Berlin Brandenburg wird derzeit ein Hangar für Air Berlin Technik gebaut.

Air Berlin Flightschool [Bearbeiten]

Seit 2007 bietet Air Berlin in Zusammenarbeit mit der Flugschule TFC Käufer eine etwa zweijährige Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer an. Im Februar 2009 erhielt die Air Berlin Flightschool als erste deutsche Flugschule die Ausbildungsgenehmigung des Luftfahrtbundesamtes für das neue Konzept der Multi-Crew Pilot Licence.[110] Der vom Bewerber dafür aufzuwendende Eigenanteil beträgt 60.000 Euro. Ab dem Lehrgang „FS16“, wird die Ausbildung im Rahmen der ATPL-Richtlinien ausgeführt. Bei Bedarf der Airline wird diese in eine Multi-Crew Pilot Licence überführt. Der Eigenanteil des Flugschülers beträgt nun 67.500 Euro.[110]

Zwischenfälle [Bearbeiten]

Bisher gibt es für Air Berlin weder Unfälle mit Todesfolge noch Flugzeugverluste zu verzeichnen.

Vielfliegerprogramm [Bearbeiten]

Das Kundenbindungsprogramm von Air Berlin heißt topbonus und hat mehr als 3 Millionen Teilnehmer (Stand: November 2012). Auf allen Flügen von Air Berlin, NIKI, Etihad Airways, sowie auf Flügen mit oneworld Partnern (Ausnahmen vorbehalten) lassen sich Punkte („Meilen“) sammeln, die später für weltweite Freiflüge (Prämienflüge) oder ein Upgrade in die Business Class eingelöst werden können. Neben der topbonus Card Classic gibt es auch Karten mit dem Status Silver und Gold. Im März 2012 wurde im Zuge des Beitritts zur oneworld-Allianz zusätzlich der höhere Platinum-Status vorgestellt.[111] Außerdem werden eine kostenpflichtige Service-Karte (Service Card) sowie ebenfalls kostenpflichtige Kreditkarten angeboten.

Auszeichnungen [Bearbeiten]

  • Capital-Leser-Umfrage Airline des Jahres 2008: Bei den Billigfliegern landete Air Berlin auf Platz eins.[112]
  • Zum vierten Mal in Folge wurde Air Berlin 2008 als Publikumsliebling von der Online-Plattform travelchannel.de in der Kategorie Low-Cost- und Charter-Airlines ausgezeichnet.[113]
  • Telegraph Travel Award 2008: Air Berlin ist zum zweiten Mal in Folge die beste Low Cost Airline.[113]
  • World Travel Award 2008: Air Berlin ist zum zweiten Mal in Folge der weltweit beste Billigflieger.[114]
  • European Business Award 2009: Air Berlin wird mit dem European Business Award für ihre Kundenfreundlichkeit ausgezeichnet.[113]
  • oekom research 2009: Air Berlin wird im Nachhaltigkeitsrating der oekom research AG mit dem Investmentstatus „Prime“ ausgezeichnet.[115]
  • Business Travel Award 2010: Air Berlin wird von der unabhängigen Jury aus Journalisten und Experten aus der Reisebranche als „Best Short-Haul Airline“ ausgezeichnet.[116]
  • ReiseBlick 2010: Air Berlin wird in der Kategorie „Kurzstrecke“ zum zweiten Mal zur Fluggesellschaft des Jahres gewählt. Zum ersten Mal kommt Air Berlin auch in der Kategorie „Mittelstrecke“ unter die ersten drei Plätze.[113]
  • Spain Tourism Award (STAR) 2010: Air Berlin erhielt den goldenen Stern des spanischen Fremdenverkehrsamtes bereits zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie „beste deutsche Airline im Flugverkehr zwischen Deutschland und Spanien“.[113]
  • Clever reisen! 2/2010: Air Berlin wurde vom Reisemagazin Clever reisen! mit dem Prädikat „Europas jüngste Flotte“ ausgezeichnet und erhielt darüber hinaus für ihr Vielfliegerprogramm topbonus das Prädikat „Bestes Angebot für Business Class-Prämien Nordamerika und Asien“.[113]
  • Skytrax World Airline Award 2010: Air Berlin ist zum sechsten Mal in Folge die beste Billigfluggesellschaft Europas.[117]
  • Franz-von-Mendelssohn-Medaille 2010: Air Berlin wird für ihr soziales Engagement mit dem Sonderpreis für das Gesamtkonzept des Unternehmens im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) geehrt.[113]
  • Danish Travel Award 2010: Bereits zum vierten Mal in Folge erhielt Air Berlin den Danish Travel Award in der Kategorie „Beste Billigfluggesellschaft“.[113]
  • TravelPlus Airline Amenity Bag Awards 2011: Air Berlin erhielt den Gold Award in den Kategorien „Best Business Class Unisex Kit“ und „Best Economy Class Amenity Kit“. Darüber hinaus wurde Air Berlin mit dem Prädikat „Commended“ für das „Best Childrens Amenity Bag“ ausgezeichnet.[113]
  • Marken-Award 2011: In der Kategorie „Beste Marken-Dehnung“ wurde Air Berlin der Marken-Award für den erfolgreichen Start in den Geschäftsreisemarkt verliehen.[118]
  • Best Exhibitor Award: Air Berlin wurde als bester „Carrier“-Aussteller der ITB mit dem „Best Exhibitor Award“ (BEA) ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis von der Cologne Business School in Kooperation mit der Messe Berlin. Air Berlin überzeugte die Jury mit einem interaktiven Standkonzept.
  • Clever reisen!: Im Test des Magazins Clever reisen! (02/2011) konnte Air Berlin als familienfreundlichste Airline überzeugen.
  • PlakaDiva: Der Fachverband Aussenwerbung e. V. (FAW) hat das besondere Engagement von Air Berlin im Bereich Out of Home-Medien mit dem „Preis der Außenwerbung“ gewürdigt.
  • ÖkoGlobe 2011: Als erste Fluggesellschaft hat Air Berlin den ÖkoGlobe 2011 gewonnen. Die Umweltauszeichnung für wegweisende Innovationen zur nachhaltigen Mobilität erhielt Air Berlin für das Unternehmens-Programm „Ökoeffizientes Fliegen“.

Kritik [Bearbeiten]

Verbraucherschützer werfen Air Berlin und anderen Luftverkehrsanbietern vor, sich einer Zusammenarbeit mit der vom Bund finanzierten „Schlichtungsstelle Mobilität“ noch immer zu verweigern.

Im Streit mit dem Land Berlin um die Verlegung des Flugbetriebs von Berlin-Tegel auf den neuen Flughafen Berlin Brandenburg versuchte Air Berlin Druck auszuüben und drohte mit Verlegung des Sitzes und der Änderung des Firmennamens. Eine Klage, die Air Berlin wie auch andere Fluggesellschaften gegen die Schließung des Flughafens Tegel angestrengt hatte, wurde inzwischen jedoch letztinstanzlich abgewiesen.

Im Kundenmagazin 03/2008 schrieb Hunold ein Editorial aufgrund eines Briefes der Regionalregierung der Balearen, in dem die Fluggesellschaft zur Nutzung der katalanischen Sprache aufgefordert wird.[119] Umgehend führte die Form dieses Artikels zu Reaktionen in der gesamten katalanischen Öffentlichkeit, die bis zu Boykott-Aufrufen des Unternehmens reichten.[120]

Air Berlin wurde von verschiedener Seite für seine Mitarbeiterpolitik kritisiert. Stein des Anstoßes waren dabei die öffentlichen Äußerungen des CEO Joachim Hunold, die Mitarbeiter seines Unternehmens bräuchten keine Gewerkschaften oder Mitbestimmung. Bis 2007 waren die Mitarbeiter der Air Berlin und der zugehörigen Unternehmen kaum organisiert. Während dies von Seiten der Air Berlin mit dem Hinweis auf ein gutes Betriebsklima kommentiert wurde, vermuteten Kritiker u. a. auf Seiten der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, dass das Unternehmen die Gründung von Betriebsräten systematisch unterbinde. Auch im Wechsel der Gesellschaftsform von der deutschen GmbH zur PLC nach britischem Recht, wurde ein taktischer Schachzug zur Beschneidung der Arbeitnehmerrechte gesehen. Am 7. August 2007 hat sich Air Berlin mit den Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und ver.di erstmals auf Tarifverträge (Mantel- und Vergütungstarifvertrag) für die 805 Piloten und 1442 Flugbegleiter geeinigt. Außerdem sollen Verhandlungen über die Gründung eines Betriebsrates aufgenommen werden.

Siehe auch [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

Zeitungsartikel [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b [1].Air-Berlin-Geschäftsbericht-2012.
  2. Air Berlin PLC schließt 2012 mit Gewinn ab, Air Berlin Pressemitteiung, 21. Februar 2013
  3. Mehr Gäste pro Flug im Jahr 2012, Pressemitteilung von airberlin, abgerufen am 7. Februar 2013
  4. a b c d ch-aviation.ch – Air Berlin (englisch) abgerufen am 26. April 2013
  5. Michael Nicholson: Air Berlin: born out of a political situation. In: Airliners, May-June 2009. 
  6. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold über den Börsengang des Unternehmens. Interview im Tagesspiegel, 2. Mai 2006
  7. Investor Facts zu den Anteilseignern
  8. Air-Berlin-Chef Joachim Hunold rechnet nicht mit sinkenden Preisen bei Langstreckenflügen. (www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-04/artikel-8105480.asp, 22. April 2007)
  9. Kartellamt bei LTU-Übernahme skeptisch, Financial Times Deutschland, 21. Mai 2007
  10. Weg frei für Air Berlin-Beteiligung an Belair. Air Berlin Pressemitteilung, 21. August 2007.
  11. Air Berlin baut Engagement in der Schweiz aus. Air Berlin Pressemitteilung, 29. Oktober 2009.
  12. BINOLI – Vacaciones con airberlin – reserva tu viaje online!
  13. TUI Travel PLC Konzerngesellschaft beteiligt sich mit 9,9 % an der Air Berlin PLC, Air Berlin-Pressemitteilung, 7. Oktober 2009
  14. Air Berlin: Bundeskartellamt stimmt ESAS-Einstieg zu. Air Berlin-Pressemitteilung, 28. April 2009.
  15. Hedgefonds BlueBay steigt bei Air Berlin ein. auf: reuters.com 1. September 2009.
  16. Duo Infernale. Financial Times Deutschland, 2. Juli 2009.
  17. Air Berlin übernimmt TUIfly-Citygeschäft. Focus, 8. September 2009.
  18. Bundeskartellamt genehmigt Übernahme des TUIfly City-Fluggeschäfts durch Air Berlin. Air-Berlin-Pressemitteilung, 8. September 2009.
  19. Air Berlin: Österreich gibt Erhöhung der Beteiligung an NIKI frei. Flugrevue, 7. Mai 2010.
  20. NEU: business points bei Air Berlin.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 10. März 2010
  21. Zwei Jahre airberlin business points.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 7. März 2012
  22. finanzen.net: EANS-Adhoc: Air Berlin und oneworld 26. Juli 2010
  23. aero.de: Air Berlin strebt Vollmitgliedschaft bis 2012 an 27. Juli 2010
  24. Nach oneworld Beitritt vereinbart Air Berlin Gemeinschaftsflüge mit American Airlines und Finnair. Air Berlin, 27. Juli 2010.
  25. Webarchiv vom 29. September 2010 der eingelagerten Webseite: Unternehmenswebsite der kick media ag. abgerufen am, 31. Juli 2011.
  26. follow me entertainment: Gemeinsamer Take-off von airberlin und kick-media. Air-Berlin-Pressemitteilung, 9. September 2010.
  27. airberlin, Germania, Harder & Partner und die Berliner Flughäfen feiern Grundsteinlegung für den ersten Wartungshangar auf dem BBI. Air-Berlin-Pressemitteilung, 21. März 2011.
  28. airberlin: Erfolgreiche LTU-Integration. Air-Berlin-Pressemitteilung, 31. März 2011.
  29. airberlin setzt verstärkt auf Düsseldorf. Air-Berlin-Pressemitteilung, 13. April 2011.
  30. airberlin: Erstflug von Berlin nach New York feierlich eröffnet.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 1. Mai 2011
  31. airberlin und British Airways: Codeshare-Abkommen ab Juli. Air-Berlin-Pressemitteilung, 15. Juni 2011.
  32. airberlin und Iberia starten Kooperationsabkommen.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 8. Juli 2011
  33. airberlin und Malév nehmen Codeshare-Flüge auf.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 7. Oktober 2011
  34. Air Berlin und Royal Jordanian starten Codesharing. airliners.de. 31. Oktober 2011. Abgerufen am 9. September 2012.
  35. Intersky kooperiert mit Air Berlin. auf schwaebische.de 17. August 2011.
  36. airliners.de – Air Berlin schließt Stationen Erfurt und Dortmund 7. Dezember 2011
  37. Mehdorn tritt als Chef von Air Berlin ab. In: Spiegel Online. 7. Januar 2013, abgerufen am 7. Januar 2013.
  38. Hartmut Mehdorn soll Air Berlin retten. auf: sueddeutsche.de 18. August 2011.
  39. biztravel.fvw.de – Airline wird umgestaltet 21. September 2011
  40. Air Berlin: Kooperation mit Meridiana Fly
  41. Cortal Unternehmensprofil Air Berlin
  42. Airliners.de „Air Berlin Turkey“
  43. aero.de
  44. airliners.de – Air Berlin weiter im Sinkflug 26. Oktober 2011
  45. airberlin.com – airberlin und oneworld bereiten sich auf eine gemeinsame Zukunft vor 2. November 2011
  46. – Christoph Debus verlässt airberlin 3. November 2011
  47. airliners.de – Air Berlin übernimmt Niki komplett 8. November 2011
  48. handelsblatt.com – Etihad steigt bei Air Berlin ein 19. Dezember 2011
  49. ftd.de – Die Folgen des Etihad-Berlin-Deals 19. Dezember 2011
  50. Premium Airline Partner Etihad Airways. airberlin.con. Abgerufen am 9. September 2012.
  51. airberlin Erstflug von Berlin nach Abu Dhabi.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 15. Januar 2012
  52. airberlin und Etihad Airways verknüpfen Vielfliegerprogramme.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 16. Januar 2012
  53. Etihad Airways und airberlin bieten gemeinsames Bonusprogramm für KMU.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 11. Juni 2012
  54. airberlin startet täglich nach Budapest.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 3. Februar 2012
  55. airberlin berichtet erstmals live von der ITB.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 2. März 2012
  56. airliners.de: Air Berlin tritt Oneworld bei. 20. März 2012, abgerufen am 20. März 2012.
  57. airberlin ist oneworld Mitglied.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 20. März 20152
  58. airberlin baut Vielfliegerprogramm topbonus weiter aus.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 7. März 2012
  59. airberlin: Neue Tarifstruktur „YourFare“. airberlin.com. 22. Mai 2012. Abgerufen am 9. September 2012.
  60. Mit airberlin nach Hollywood: Drei Mal wöchentlich Berlin – Los Angeles.Air-Berlin-Pressemitteilung vom 11. Mai 2012
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  62. [3]. Air-Berlin-Pressemitteilung vom 18. Dezember 2012
  63. [4]. Air-Berlin-Pressemitteilung vom 20. Dezember 2012
  64. austrianaviation.net - Air Berlin startet mit neuer Business Class 3. Januar 2013
  65. a b airliners.de - Air Berlin erneuert Business-Class 3. Januar 2013
  66. [5]. Air-Berlin-Pressemeldung vom 7. Januar 2013
  67. [6]. Air-Berlin-Pressemeldung vom 21. Dezember 2012
  68. rp-online.de - Air Berlin verlangt von Mitarbeitern Gehaltsverzicht 19. Januar 2013
  69. airliners.de - Air Berlin streicht Touristik-Drehkreuz in Nürnberg 28. März 2013
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  71. [8]. Air-Berlin-Pressemeldung vom 23. November 2012
  72. [9].Air-Berlin-Pressemeldung vom 2. dezember 2012
  73. ch-aviation.ch - Air Berlin Turkey to be closed down by end of March (englisch) 7. März 2013
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  76. aktueller Air-Berlin-Flugplan
  77. North Pole Sightseeing Flights
  78. a b Streichkonzert bei Air Berlin. auf: airliners.de 18. August 2011.
  79. aero.de: Air Berlin fliegt ab Februar von München in den Nordirak 18. Januar 2010
  80. austrianaviation.net – „Shape & Size“: Folgen für Österreich 18. August 2011.
  81. airberlingroup.com – Neue Netzwerkstrategie ab Sommer 2013 steht im Zeichen der Effizienzverbesserung 15. November 2012
  82. Air Berlin fliegt im Sommer häufiger nach Russland und weitet den Codeshare mit S7 Airlines aus. Air-Berlin-Pressemitteilung, 9. April 2010.
  83. airberlin und British Airways: Codeshare-Abkommen ab Juli. Air Berlin-Pressemitteilung, 15. Juni 2011.
  84. airberlin mit erweitertem Flugangebot und Komfortoffensive. Air Berlin-Pressemitteilung, 9. März 2011.
  85. airportzentrale.de – airberlin: Flüge nach Amman – Codeshare-Abkommen mit Royal Jordanian 30. Oktober 2011
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  87. Air Berlin kooperiert mit Bangkok Airways. Air-Berlin-Pressemitteilung, 28. Oktober 2009.
  88. Air Berlin baut Codeshare mit Bangkok Airways aus. Air-Berlin-Pressemitteilung, 11. November 2010.
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  95. aero.de – Air Berlin vollendet Integration von LTU 1. April 2011
  96. boeing.com – Orders and Deliveries (englisch) abgerufen am 6. Juli 2012
  97. airberlin.com – Unsere Flotte abgerufen am 16. Oktober 2011
  98. airbus.com – Orders & deliveries (englisch) abgerufen am 16. November 2012
  99. airberlin.com – airberlin startet mit neuer Langstreckenkabine 13. Januar 2012
  100. aero.de, Air Berlin nimmt 787 eine Nummer größer 05. April 2013
  101. ''airberlin feiert Umweltmeilenstein: 10 Jahre Winglets (Pressemitteilung) airberlin.com. 24. Mai 2011. Abgerufen am 12. Januar 2013.
  102. airberlin erhält weltweit erste Boeing 737-700 mit Sky Interior. Air Berlin Pressemitteilung vom 11. März 2011
  103. [14]. Air-Berlin-Pressemitteilung vom 13. Januar 2012
  104. [15]. Air-Berlin-Pressemitteilung vom 2. Juli 2012
  105. [16].Air-Berlin-Pressemitteilung vom 3. Januar 2013
  106. Webarchiv vom 22. Juni 2009 der eingelagerten Webseite: Air Berlin mit Weltrekord. Presseportal, 7. November 2001.
  107. Bild der Boeing 737-800 D-ABBX
  108. Pressemitteilungen – airberlin.com
  109. airberlin technik – Your maintenance partner
  110. a b www.airberlin-flightschool.com
  111. airberlin.com – Neue Vorteile für Vielflieger und Geschäftsreisende 7. März 2012
  112. 'Capital'-Leser-Umfrage „Airline des Jahres 2008“. Presseportal, 25. April 2008.
  113. a b c d e f g h i airberlin Auszeichnungen, 24. Februar 2011
  114. World-Winners 2008. World Travel Awards.
  115. Air Berlin für Nachhaltigkeitsperformance ausgezeichnet. eTurboNews, 18. Dezember 2009.
  116. Winners 2010. BusinessTravelAwards, 18. Januar 2010.
  117. The World’s Top 10 airlines announced at the 2010 World Airline Awards. Skytrax.
  118. Night of the Brands 2011. Marken-Award, 15. März 2011.
  119. Schreiben der katalanischen Landesregierung an Air-Berlin (PDF-Datei; 32 kB)
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