Aire-sur-la-Lys

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Aire-sur-la-Lys (Ariën aan de Leie)
Wappen von Aire-sur-la-Lys
Aire-sur-la-Lys (Frankreich)
Aire-sur-la-Lys
Region Nord-Pas-de-Calais
Département Pas-de-Calais
Arrondissement Saint-Omer
Kanton Aire-sur-la-Lys
Koordinaten 50° 38′ N, 2° 24′ O50.6386111111112.396666666666720Koordinaten: 50° 38′ N, 2° 24′ O
Höhe 20 m (16–48 m)
Fläche 33,38 km²
Einwohner 9.785 (1. Jan. 2009)
Bevölkerungsdichte 293 Einw./km²
Postleitzahl 62120
INSEE-Code

Aire-sur-la-Lys (niederländisch Ariën aan de Leie) ist eine französische Gemeinde mit 9785 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009) im Département Pas-de-Calais in der Region Nord-Pas-de-Calais; sie gehört zum Arrondissement Saint-Omer und ist Verwaltungssitz des Kantons Aire-sur-la-Lys. Die Gemeinde gehört zur Intercommunalité Communauté de Communes d’Aire sur la Lys.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Hier endet der Canal d’Aire und findet seine Fortsetzung im Canal de Neuffossé, der die Stadt nördlich umgeht. Beide gehören zu einer Kette von Kanälen, die für Schiffe mit einer Ladekapazität von bis zu 3000 Tonnen ausgebaut wurden und den Großschifffahrtsweg Dünkirchen-Schelde bildet. Die ursprüngliche Streckenführung der Kanäle hat die Stadt durchquert und ist noch als Stadthafen erhalten. Weiters wird die Stadt vom Fluss Leie (frz: Lys) in West-Ost-Richtung passiert, der den Großschifffahrtsweg quert und weiter als kanalisierter Fluss ebenfalls der Schifffahrt zur Verfügung steht.

[Bearbeiten] Geschichte

Aire-sur-la-Lys wird erstmals 857 erwähnt. Der Ort gehörte zur Grafschaft Flandern, mit der er burgundisch wurde, anschließend bis zu Spanien gehörte. Seit dem Vertrag von Utrecht (1713) gehört Aire-sur-la-Lys zu Frankreich.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Aire-sur-la-Lys

  • Die Pfarrkirche St-Pierre d’Aire-sur-la-Lys ist eine am Standort eines verfallenen Vorgängerbaus größtenteils im 16. Jahrhundert im spätgotischen Flamboyant-Stil errichtete ehemalige Kollegiatskirche. Der erst im Jahr 1624 vollendete Turm wurde im 18. Jahrhundert nach einem Einsturz wieder aufgebaut. Das Gebäude dient seit dem Jahr 1802 als Pfarrkirche. Es ist seit 1862 als Monument historique klassifiziert und steht als solches unter Denkmalschutz. Die im August 1944 durch Bomben beschädigte Apsis wurde originalgetreu rekonstruiert. Die Fundamente der älteren, auf Anordnung Balduins V. von Flandern ab etwa 1059 erbauten und im Jahr 1166 von Bischof Milon I. von Thérouanne geweihten romanischen Kirche wurden ab 1983 unter dem Chor freigelegt. Sie sind dank einer Glasplatte im Boden zu betrachten. Hervorzuheben ist das Orgelgehäuse (1633), das sich vor der Revolution in der Zisterzienserabtei von Clairmarais befand.

Sehenswert sind ebenfalls

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Städtepartnerschaft

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Aire-sur-la-Lys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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