Airlink (Südafrika)

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Airlink
Avro RJ85 der Airlink
IATA-Code: 4Z
ICAO-Code: LNK
Rufzeichen: LINK
Gründung: 1995
Sitz: Johannesburg, SudafrikaSüdafrika Südafrika
Drehkreuz:

Flughafen Johannesburg

Heimatflughafen: Flughafen Johannesburg
Allianz: Star Alliance
Vielfliegerprogramm: Voyager (South African Airways)
Flottenstärke: 32
Ziele: National und kontinental

Airlink (früher zeitweise South African Airlink) ist eine südafrikanische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Johannesburg und Basis auf dem Flughafen Johannesburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Airlink entstand im Jahr 1995 aus dem Zusammenschluss der Fluggesellschaften Lowveld Aviation Services, Magnum Airways, Border Air, Citi Air und Link Airways. 1997 ging man eine strategische Allianz mit South African Express Airways und South African Airways ein und operierte unter dem erweiterten Namen South African Airlink. Diese Allianz wurde jedoch 2006 wieder aufgelöst, Airlink kooperiert allerdings nach wie vor mit den beiden anderen Gesellschaften.

Ziele[Bearbeiten]

Airlink verbindet zahlreiche Städte innerhalb Südafrikas, beispielsweise Kapstadt, Durban, Pietermaritzburg, Upington, George und Port Elizabeth, und fliegt darüber hinaus weitere afrikanische Staaten wie Simbabwe, Mosambik und Madagaskar an.

Flotte[Bearbeiten]

Mit Stand November 2013 besteht die Flotte der Airlink aus 32 Flugzeugen:[1]

Zwischenfälle[Bearbeiten]

  • Am 24. September 2009 stürzte eine BAe Jetstream 41 als Flug 8911 auf Grund eines Triebwerksausfalls kurz nach dem Start in Durban in einem Vorort ab, wobei drei Menschen am Bord sowie eine Person am Boden verletzt wurden. Der Kapitän der Maschine erlag einige Tage später seinen Verletzungen. Am 23. Dezember 2009 wurden alle Jetstream 41 der Airlink von der südafrikanischen Luftaufsichtsbehörde mit sofortiger Wirkung aus Sicherheitsgründen gegroundet. Grund ist neben dem Absturz vom 24. September 2009 ein weiterer Vorfall vom 22. Dezember 2009, als eine baugleiche Maschine auf Grund eines Triebwerksfehlers einen Startabbruch durchführen musste. Beide Zwischenfälle sind scheinbar jeweils auf einen Schaden an derselben Komponente des Triebwerks zurückzuführen. Allerdings ist für diesen Fehler nicht die Airlink verantwortlich zu machen, da das fragliche Bauteil nicht der Wartung durch die jeweilige Fluggesellschaft unterliegt.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ch-aviation.ch - Flotte der Airlink (englisch) abgerufen am 1. November 2013
  2. saairlink.co.za: flights operating while jetstream 41 turboprop aircraft are grounded (Archivierte Version) 23. Dezember 2009 (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]