Airtime

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Airtime (Begriffsklärung) aufgeführt.
Holzachterbahn mit vielen Airtime-Stellen: Colossos

Airtime (dt. etwa: „Zeit in der Luft“) ist ein englischsprachiger Begriff für das Gefühl der Schwerelosigkeit beziehungsweise des Abhebens aus dem Sitz insbesondere bei Achterbahnen, aber auch bei anderen Fahrgeschäften.

Begriffe[Bearbeiten]

Wörtlich übersetzt bedeutet Airtime „Luftzeit“, was darauf zurückzuführen ist, dass man während der Airtime schwebt oder sogar abhebt und damit „Zeit in der Luft verbringt“. Je nach Stärke der entstehenden Kräfte unterscheidet man oft „Floating Airtime“ und „Ejector Airtime“. Unter „Floating“ (dt.: schwebend) versteht man eher leichte Kräfte um die 0-g-Grenze (Schwerelosigkeit), während beim „Ejector“ (dt.: Auswerfer/Ausstoßer) stärkere negative g-Kräfte auftreten, die den Mitfahrer ein kurzes Stück aus dem Sitz katapultieren bis er vom Rückhaltebügel gehalten wird.

Airtime wird vor allem durch Hügel, aber auch durch steile First Drops erzeugt und meistens bei Achterbahnen ohne Inversionen eingesetzt.

Erklärung[Bearbeiten]

Airtime wird durch die Trägheit der Mitfahrer verursacht. Wenn der Zug über einen Hügel fährt wird der Körper in eine Aufwärtsbewegung versetzt, während der Zug am Scheitelpunkt durch die Schiene und die Underfriction Wheels wieder nach unten fährt. Als Resultat wird der Körper des Mitfahrers aus dem Sitz gehoben. Ist die vertikale Beschleunigung des Körpers dabei so groß wie die Erdbeschleunigung, dann erfährt der Körper Schwerelosigkeit, ist sie größer, resultiert eine negative Kraft.