Aistersheim

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Aistersheim
Wappen von Aistersheim
Aistersheim (Österreich)
Aistersheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 11,1 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 13° 45′ O48.18655555555613.741972222222437Koordinaten: 48° 11′ 12″ N, 13° 44′ 31″ O
Höhe: 437 m ü. A.
Einwohner: 880 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 79 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4676
Vorwahl: 07734
Gemeindekennziffer: 4 08 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aistersheim 5
4676 Aistersheim
Website: www.aistersheim.at
Politik
Bürgermeister: Rudolf Riener (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(13 Mitglieder)
2 SPÖ, 7 ÖVP, 4 FPÖ
Lage der Gemeinde Aistersheim im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Aistersheim im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Aistersheim ist eine Gemeinde mit 880 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten]

Aistersheim liegt auf 437 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5 km, von West nach Ost 3,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 11,1 km². 26,1 % der Fläche sind bewaldet, 66,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aistersheim (383)
  • Augassen (48)
  • Edt (35)
  • Grub (11)
  • Haid (19)
  • Haidenheim (25)
  • Himmelreich (27)
  • Kottingaistersheim (34)
  • Pöttenheim (62)
  • Rakesing (20)
  • Thalheim (57)
  • Viertlbach (120)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Aistersheim.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Hofkirchen St. Georgen
Weibern Nachbargemeinden Meggenhofen
Gaspoltshofen

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Das Wasserschloss Aist wurde vom als Minnesänger bekannten Dietmar von Aist um das Jahr 1136 errichtet und war eine Grenzbefestigung zu Bayern. Seit 1490 wird der Ort dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 734 Einwohner, 2001 dann 786 Einwohner, 2005 dann 798 Einwohner und mit 1. April 2009 833 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Rudolf Riener von der ÖVP.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Von Silber und Schwarz geteilt und zweimal gespalten. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß.

Die Gemeinde führt seit 18. September 1982 das Wappens des altbayerischen Uradelsgeschlechtes der Aistersheimer, die in einer Passauer Urkunde vom 11. November 1146 erstmals in das Licht der Geschichte traten und bis zu ihrem Erlöschen 1426 im Besitz der Burg und Herrschaft Aistersheim waren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aistersheim
  • Pfarrkirche Maria Himmelfahrt: 1699-1700 erfolgte der Neubau der Kirche im Barockstil durch Jakob Pawanger aus Passau.
  • Schloss Aistersheim: Das 1159 erstmals erwähnte Wasserschloss war bis 1426 im Besitz der Herren von Aistersheim, dann bis 1824 im Besitz der Hohenfelder. Der heutige Bau des Renaissance-Schlosses geht auf einen Umbau in den Jahren 1520-1600 zurück.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aistersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011