Aizpute

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Aizpute (dt.: Hasenpoth)
Wappen von Aizpute
Aizpute (Lettland)
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Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Kurland (lettisch: Kurzeme)
Verwaltungsbezirk: Aizputes novads
Koordinaten: 56° 43′ N, 21° 36′ O56.71666666666721.6Koordinaten: 56° 43′ 0″ N, 21° 36′ 0″ O
Einwohner: 5.460 (1. Jan. 2005)
Fläche: 6,9 km²
Bevölkerungsdichte: 791,3 Einwohner je km²
Höhe:
Stadtrecht: seit 1378
Webseite: www.aizpute.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Aizpute (deutsch Hasenpot, Hasenpoth) ist eine Stadt in der historischen nordkurischen Landschaft Bandowe (Bandava) in Lettland.

Geschichte[Bearbeiten]

Aizpute wird erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Als Hansestadt war sie Sitz der Ordensritter und des kurländischen Domkapitels. Der durch die Zugehörigkeit zur Hanse bedingte Reichtum ging zurück, als der Hafen der Stadt nach dem Nordischen Krieg geschlossen wurde und die nahe gelegene Stadt Liepāja (dt: Libau) die Rolle als bedeutendes Handelszentrum an der Ostseeküste übernahm. Während der Revolution 1905 fand hier ein größeres Gefecht statt.

Lutherische St. Johannis-Kirche

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Sehenswert sind in Aizpute die Reste der alten Ordensburg, die älteste erhaltene Kirche Kurlands (Johanniskirche) und die benachbarte Wassermühle. Östlich von Aizpute liegt das klassizistische Schloss Kazdanga (deutsch Katzdangen).
  • Isaschar Falkensohn Behr (1746–1781), deutsch-jüdischer Arzt und Lyriker, arbeitete in Aizpute

Aizputes novads[Bearbeiten]

2009 vereinigte sich die Stadt mit 5 umliegenden Gemeinden zu einer Verwaltungseinheit mit 10 368 Einwohnern.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aizpute – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel über die Gemeindepartnerschaft auf der Homepage Schwerzenbachs abgerufen am 25. Februar 2014